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	<title>Kamelopedia - Kamelbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Kamelbeiträge</subtitle>
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		<id>http://kamelopedia.net/index.php?title=Gedankenstricher&amp;diff=575438</id>
		<title>Gedankenstricher</title>
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		<updated>2016-09-29T17:49:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamelococo: Signatur entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Gedankenstricher&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Tireta rationalis&#039;&#039;), engl. &#039;&#039;dasher&#039;&#039; genannt, ist ein nachtaktives Lebewesen, das mit dem Eichhörnchen verwandt ist. Er tummelt sich bevorzugt im Umfeld von Bahnhöfen, weil dort die meisten Intellektuellen aus- und umsteigen. Der Gedankenstricher lebt von den Gedanken anderer und verwandelt sie in einen Strich, meist mit Hilfe seines buschigen Schwanzes.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kulturtheorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Bedeutung des Striches sind [[Philosophie]] und [[Kulturtheorie]] geteilter Ansicht. Während die einen eine frühsymbolische Darstellung des [[Nichts]] vermuten, wofür die Ähnlichkeit mit dem Minus spricht, was schon im [[Kammbrium]] entstanden sein könnte, wie an strichförmigen Ablagerungen von schwarmintelligenten [[Arschäen]] aufgezeigt werden kann, deuten die anderen das Produkt des Gedankenstrichers funktional - als eine Unterbrechung, die zum Nachdenken genutzt werden kann - nur ist dann nicht klar, was eigentlich vorgedacht wurde, oder ob überhaupt... Der Gedankenstricher hat im Gegensatz zum Punktmaniker, der mindestens 3 Punkte zum Nachdenken braucht und sie von Fliegenkot kaum unterscheidbar macht, seine Spuren in der deutschen Literatur schon früh hinterlassen. So ist die Satire &#039;&#039;Horribilicribrifax&#039;&#039; (1663) von Andreas Gryphius schon durch Gedankenstricher beeinflusst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Evolutionsbiologie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evolutionsbiologisch gilt der Gedankenstricher als Vorfahre des Zebras. Auch könnte er zu den Erstbesiedlern der USA gehört haben, die zusammen mit den Asteroiden, seltenen Blumen, die Ikonologie der &amp;quot;Stars and Stripes&amp;quot; begründeten. Die molekulargenetische Diagnostik arbeitet mittlerweile an einem Stricher-Stammbaum, vor allem um die immer wieder behauptete Verwandtschaft von Gedankenstricher und Bindestricher (&#039;&#039;Tireta coniunctionis&#039;&#039;) belegen zu können, oder auch nicht. Damit würde sich auch die Nähe beider zum Unterstricher (&#039;&#039;Tireta subordinata&#039;&#039;) erweisen. Die behauptete Abart des Geviertstrichers, der polysexuell lebt, ist biologisch bislang nicht zu belegen, sondern scheint auf eine Erfindung Martin Heideggers in &#039;&#039;Sein und Zeit&#039;&#039; (1927) zurückzugehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedankenstricher ist in der [[Moderne]] vom Aussterben bedroht. Gründe dafür sind schon im 19. Jahrhundert die Darmerkrankung [[Semikolonitis]] und die Atemwegserkrankung [[Hegelitis]] (mit der typischen Symptomatik des &amp;quot;Bandwurmsatzes&amp;quot;). Im 20. Jahrhundert kommt die Jagd mit der neuen Handfeuerwaffe Full Stop hinzu, und jüngst die Gedankenstricher-Massenvernichtungswaffe Twotter. Dabei hat man nur 120 Zeichen zur Verfügung, wenn man ums Überleben kämpft. Da bleibt keine Zeit, einen Strich zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komische Viecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamelococo</name></author>
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		<id>http://kamelopedia.net/index.php?title=Gedankenstricher&amp;diff=575437</id>
		<title>Gedankenstricher</title>
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		<updated>2016-09-29T17:45:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kamelococo: Erweiterungen, Kategorien und Lit.angabe hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Der &#039;&#039;&#039;Gedankenstricher&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;Tireta rationalis&#039;&#039;), engl. &#039;&#039;dasher&#039;&#039; genannt, ist ein nachtaktives Lebewesen, das mit dem Eichhörnchen verwandt ist. Er tummelt sich bevorzugt im Umfeld von Bahnhöfen, weil dort die meisten Intellektuellen aus- und umsteigen. Der Gedankenstricher lebt von den Gedanken anderer und verwandelt sie in einen Strich, meist mit Hilfe seines buschigen Schwanzes.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kulturtheorie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Über die Bedeutung des Striches sind [[Philosophie]] und [[Kulturtheorie]] geteilter Ansicht. Während die einen eine frühsymbolische Darstellung des [[Nichts]] vermuten, wofür die Ähnlichkeit mit dem Minus spricht, was schon im [[Kammbrium]] entstanden sein könnte, wie an strichförmigen Ablagerungen von schwarmintelligenten [[Arschäen]] aufgezeigt werden kann, deuten die anderen das Produkt des Gedankenstrichers funktional - als eine Unterbrechung, die zum Nachdenken genutzt werden kann - nur ist dann nicht klar, was eigentlich vorgedacht wurde, oder ob überhaupt... Der Gedankenstricher hat im Gegensatz zum Punktmaniker, der mindestens 3 Punkte zum Nachdenken braucht und sie von Fliegenkot kaum unterscheidbar macht, seine Spuren in der deutschen Literatur schon früh hinterlassen. So ist die Satire &#039;&#039;Horribilicribrifax&#039;&#039; (1663) von Andreas Gryphius schon durch Gedankenstricher beeinflusst.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Evolutionsbiologie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evolutionsbiologisch gilt der Gedankenstricher als Vorfahre des Zebras. Auch könnte er zu den Erstbesiedlern der USA gehört haben, die zusammen mit den Asteroiden, seltenen Blumen, die Ikonologie der &amp;quot;Stars and Stripes&amp;quot; begründeten. Die molekulargenetische Diagnostik arbeitet mittlerweile an einem Stricher-Stammbaum, vor allem um die immer wieder behauptete Verwandtschaft von Gedankenstricher und Bindestricher (&#039;&#039;Tireta coniunctionis&#039;&#039;) belegen zu können, oder auch nicht. Damit würde sich auch die Nähe beider zum Unterstricher (&#039;&#039;Tireta subordinatus&#039;&#039;) erweisen. Die behauptete Abart des Geviertstrichers, der polysexuell lebt, ist biologisch bislang nicht zu belegen, sondern scheint auf eine Erfindung Martin Heideggers in &#039;&#039;Sein und Zeit&#039;&#039; (1927) zurückzugehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gedankenstricher ist in der [[Moderne]] vom Aussterben bedroht. Gründe dafür sind schon im 19. Jahrhundert die Darmerkrankung [[Semikolonitis]] und die Atemwegserkrankung [[Hegelitis]] (mit der typischen Symptomatik des &amp;quot;Bandwurmsatzes&amp;quot;). Im 20. Jahrhundert kommt die Jagd mit der neuen Handfeuerwaffe Full Stop hinzu, und jüngst die Gedankenstricher-Massenvernichtungswaffe Twotter. Dabei hat man nur 120 Zeichen zur Verfügung, wenn man ums Überleben kämpft. Da bleibt keine Zeit, einen Strich zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komische Viecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut]]--[[Kamel:Kamelococo|Kamelococo]] ([[Kamel Diskussion:Kamelococo|Diskussion]]) 19:45, 29. Sep. 2016 (NNZ)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Kamelococo</name></author>
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