Gebrüder Ka und Mehl Grimm

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Die Gebrüder Ka und Mehl Grimm zogen von Dorf zu Dorf und belauschten Kamelomas, wenn sie den Jüngsten Geschichten erzählten. Ka und Mehl schrieben diese auf und gaben sie heraus in einer Sammlung aus echtem Stroh, das seither in die Köpfe der Kinder gestopft wurde. Nachdem sie bei ihrem Oberkamel in Ungnade gefallen waren, begannen sie ein großes gewaltiges Wörterbuch zu verfassen, kamen aber nicht sehr weit. Bereits nach den ersten Buchstaben mussten sie die Löffel abgeben. Ihre Nachfolger benötigten noch 100 Jahre, bis alles Stroh fertig war. In der Zwischenzeit hatten sich die Kleber und Schneidemaschinen schon mehrmals gewandelt, so dass das Stroh schließlich groß geschrieben wurde und die Thür das "h" verlor. Hätten sie das Stroh zu Gold versponnen, hätten sie wohl mehr davon gehabt, aber beide Gelehrte bewiesen Charakter.

Eher unrühmlich verhielten sich Ka und Mehl G. ihren weiteren Brüdern gegenüber – die Grimms waren bekanntlich Vierlinge - den in Deutschlande vergötterten Jah und We Grimm. Ka und Mehl beeinflussten unter der Leitung der glutäugigen, Bauchtanzgewandten Sheherezade (eine Meisterin des Kamelsutra, vermutlich Doppelhöckeragentin von K.A.M.E.L.) Jah und Wedahin, in ihren Versionen der Kinder- und Hausmärchen jede orientalische und Hinweise auf Kamele zu unterdrücken. Dies gelang so gut wie gar nicht im „Simeliberg“, wo an jeder Ecke Ali Blahblah herausschaut. Schon besser gelang diese Camouflage im „Von Tischchen deck dich, Goldesel und Knüppel aus dem Sack“.Hier war sie aber auch nötiger, da jedem Eingeweihten klar ist, dass die Figur des Dukatenesels ein verschlüsselter Hinweis auf den Kameldung als psychoaktive Mittel zum Auslösen von Kamelträumen des Typus Wunschträumen ist ( s. hierzu Immerhin Lackmus). Am Besten gelang die Tarnung bei „Schneewittchen“. Das die 7 Berge in Wirklichkeit 7 Höcker waren, ist wohl sofort einleuchtend. Wer aber weiß schon, dass dies auf den Brauch von K.A.M.E.L. zurückgeht, seine Agenten („Zwerge“) auf zwei Trampeltieren und einem Trikamel reisen zu lassen! Das die Zwerge anderes im Sinn hatten, als eine Stiefmutter zu ärgern, wird aus dem Lied der Zwerge deutlich, das sich im Nachlass der Grimms fand. Darin heißt es unter anderem: “Tief graben, Dung einlagern und nach der Weltherrschaft streben!“

Werke[bearbeiten]

  • Das schnapfere Teiderlein
  • Teutsches Wörterbuch
    • Kostprobe:
Stichwort KAMEL, n. camelus, gr. κάμηλος, ein asiatisches, wol semitisches wort. ursprünglich hiesz das thier mit anderm namen goth. ulbandus, ahd. olpentâ, mhd. olbente u. s. w. (ähnlich slav.), s. gesch. der d. spr. 42 und dazu oben 3, 403 u. elefant; der neue name kam ihm durch die frische bekanntschaft mit dem morgenlande in den kreuzzügen: der olbenten, daʒ Walhe heiʒent camelum. Diut. 3, 37. mhd. kémel, kemmel und kembel m., auch kembelîn, kemelîn n. (Haupt 1, 92, pass. K. 511, 86, Bertholds Crane 2447), letzteres, so wenig es passend scheint, weil die endung -el deminutivisch klang, vgl. das ähnliche u. kerl, kabelein. das e, noch im 16. jh., deutet auf eine anfängliche form kamil, griech. aussprache von κάμηλος die man im morgenlande hörte. aus dem lat. erst ward dann kamél hergestellt, wenn das nicht, zumal Luther es braucht, von jeher im md. heimisch war (vgl. kasteien), denn in der md. evangelienübers. Haupt 9, 280 steht camel, in Ludwigs kreuzfahrt 6074 kamele pl., bei Herm. v. Fritzlar kammel (kammêl der herausg., oder die hs.?), in der erlösung 3190 cámelîn. das nhd. neutrum, md. schon im 14. jh. (s. unten), mag veranlaszt sein durch kamelthier. nl. kemel und kameel m., schwed. kamel m. engl. camel, franz. chameau m., it. cammello m. und cammella f.

1) eig.; die nhd. form und schreibung schwankt, bei Keisersberg post. 16b noch chémel und oberd. noch länger, s. u. kamelthier und vgl. DWB kämel; in Zürich heiszt noch ein haus 'zum kämbel', wie mhd. kembel (dies b auch in ital. ciambellotto kamelot). bei Luther die heutige form: er hatte schafe, rinder .. eselin und kameel (pl.). 1 Mos. 12, 16; ire kamel waren nicht zu zelen. richt. 7, 12 (in späteren ausg. hier kameelen); das kamel 3 Mos. 11, 4. dagegen der cameel Olearius pers. rosenth. 8, 118; mancher würget sich an einer mükke, wann ein ander einen kamel hinunterschlukket. Butschky Patmos 893, gewissenhaft nach dem lat. Schottel, Rädlein schreiben camel, Frisch cameel, Stieler, Steinbach, Adelung kamehl, es genügt aber kamel: da kommen die kameele meines vaters. Lessing 2, 194;

zäumet das ross, das rennthier, das kamel. Schiller 672a;

[Bd. 11, Sp. 96]


nun ist der Araber mit kamel und pferd so innig verwandt als leib und seele. Göthe 6, 103. Zu vielfacher sprichwörtlicher verwendung gaben zwei stellen des N. T. anlasz: ir verblente leiter, die ir mucken seiget und kamel verschluckt. Matth. 23, 24, 14. jh. slukende daʒ camel. Haupt 9, 280, schon n.; es ist leichter das ein kamel durch ein nadelöhre gehe denn das ein reicher ins reich gottes kome. 19, 24. die erste redensart braucht man von denen, die in kleinen dingen peinlich, in groszen fahrlässig sind.

2) in studentischer sprache bezeichnet kamel einen studenten der keiner verbindung angehört, oder sich überhaupt vom studentischen treiben fern hält, philister, auch büffler: weje ere (wegen einer) baukerei geschickt zu wern, des kann dem solidste kameel bassirn. Streff des burschen heimkehr 79.

es ist auch allgemeiner gebraucht als scheltwort, etwa wie kalmäuser sonst, oder gleich dummkopf.

3) eine vorrichtung zum heben von schiffen, nach Hübners handlungslex. Lpz. 1727 in Amsterdam erfunden; man erinnert sich der kamele auf dem Bodensee zur hebung des Ludwig i. j. 1863.

(Quelle)

Siehe auch.png Siehe auch:  Grimminellen | Fallstudie | Paranoid (Lebensform)