Kamelopedia:Aktuelle Ereignisse/2008/04

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21. AprilscherzVolksmeinung erfolgreich etabliert und praktiziert[bearbeiten]

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Washington: Wie der Spiegel ohne Leine an dieser Stelle beklemmend feststellt, sind andere Staaten beim Zukauf und der Realisierung von Volksmeinung schon erheblich weiter als die dusseligen Kamele hierzulande. Ist es im dem Bush (links zu sehen nach der Haushaltsaufstockung für PR Arbeit) problemlos möglich ein entsprechendes Budget für eine gesunde und geordnete Volksmeinung locker zu machen und damit jeden Krieg um die guten Rohstoffe für Frieden, Freiheit und Demagogie rechtfertigen zu können, so kränkelt unser Schräuble immer noch an genau diesem Problem. Er kann die Volksmeinung derzeit nicht bezahlen und damit offenbar nicht nachhaltig genug beeinflussen! Aus diesem Grunde krankt bei uns auch der Kampf gegen den Terror so stark. Er hat einfach zuwenig Mittel, um dieses Thema ausgiebig und artgerecht in die Köpfe der hiesigen Kamele zu implantieren. Mithin wird es wohl noch ein paar Milliarden Euro und ein paar Jahre dauern, bis er dann endlich einmal dem Volk die legendäre und geheiligte Frage stellen kann: "Wollt ihr den totalen Krieg?" … gegen das T-Rohr? … Das Thema sollte in einer monarchistischen Demokratur aber keinesfalls verharmlost werden. Schließlich ist jeder Krieg ein Umsatzbringer sonder Gleichen und hernach kann das ausgedünnte RestVolk dann erneut über die Kamelrechte reden, die zu solchen Anlässen zweckdienlicherweise außer Kraft gesetzt werden.

19. April – Fussball-Pokal in Berlin[bearbeiten]

Bildbeschreibung

Deutschland, Berlin: Mit großer Vorfreude auf den längsten Stau des Jahres in Berlin machen sich heute 1.000.000 Kamele auf in das Olympia-Stadion in Berlin. Die harten Schlägerfan der Manschaften mach auf, ein Zeichen zu setzen und die ganzen Autobahnen zu deblockieren um FC Bayern (mit Oliver Kahn) und Dortmund (Vereinsname ist unwichtig) den Weg zur Kabine mit süßen Datteln zu versüßen. Der Polizeidirektor hat angekündigt, jeden Randalierer, der sich der polizeilichen Anordnungen widersetzt mit Dung zu bewerfen. Die Reporter sind schon ganz heiß, bis es endlich um 20:00 los geht. Dann hat ihr Leben einen Sinn.

16. April – Hinrichtungsnotstand in den USA beendet[bearbeiten]

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USA: Große Freude brach heute in den Vereinigten Staaten von Kamel aus, insbesondere bei den Befürworten der Vernichtung unwerten Lebens. Nach Monaten des Bangens, beim Morden vielleicht doch etwas falsch gemacht zu haben, hat der Oberste Gerichtshof des Landes nunmehr für Recht erkannt, dass doch richtig gemordet wurde und so weitergemacht werden darf, wie der Spiegel ohne Leine hier berichtet. Konnten die Delinquenten bis zu dieser Entscheidung noch einige Male tief durchatmen, ist es damit jetzt endgültig vorbei, sie können ihre letzten Atemzüge zählen, bis diese dann gekonnt durch eine 3-fach Giftspritze zum erliegen gebracht werden, oder auch nicht. Es gilt in jedem Falle als menschlich und ist erheblich würdevoller als Ausweidung, Vierteilung oder andere denkbare Praktiken, mithin ist es schon als starkes Entgegenkommen zu werten. Durch dieses lang ersehnte Urteil ist auch sichergestellt, das die Hinrichtungsrate, passend zur anstehenden Wahl, wieder präsidiale Ausmaße annehmen kann. Offensichtlich steht die heute verkündete Entscheidung auch im Zusammenhang mit dem gerade stattfindenden Papstbesuch, dem hierdurch bedeutet werden soll, welchen Stellenwert das Leben in diesem als gottesfürchtig geltenden Staat hat. Gleichwohl ist die heutige Entscheidung auch als Hinweis darauf zu verstehen, dass die alttestamentarische Betrachtung von Augen und Zähnen eine erheblich wirtschaftlichere sei, als lebenslange und kapitalvernichtende Internierungsaktionen. Jetzt besteht endlich wieder die Möglichkeit, in der Aufholjagd um die Hinrichtungen mit China gleichziehen, die durch den Hinrichtungsnotstand in den USA deutlich in Führung gegangen waren. Ob daraus noch kurzfristig eine olympische Disziplin kreiert werden kann, ließ der Oberste Gerichtshof offen.

15. April - Sächsisches Herrscherhaus entrinnt dem Ertrinken[bearbeiten]

Nachdem sämtliche Trockenlegungsversuche des Sachsensumpfs, der sich als drittes Hochwasser in Sachsen seit der Jahrtausendwende immer weiter ausbreitet, gescheitert sind, hat sich der schon tief drin steckende Ministerpräsident Kurfürst Georg VII. gestern geistesgegenwärtig selbst an den Haaren aus dem Morast gezogen. Auch weitere Angehörige des Hofes haben sich jetzt samt Schäfchen ins Trockene gebracht.

Das Kurfürstentum im Osten Teutschlands kündigte allerdings an, weitere Trocknungsversuche aufzugeben. Der Großteil der untergegangenen Akten sei schon zu verschlammt. Stattdessen soll der Nachfolger Georgs die Wanne ausbaden und dann den Stöpsel ziehen.

13. April – Kamele sagen Olympi ade[bearbeiten]

Kina: Wen wundert es, Kamele sind friedliebende Wesen und haben eine gewisse Aversion gegen die neuen Inhalte der bislang beliebten Spiele. Kaum erscheint das neue Logo der Spiele, wird es den Kamelen auch schon Angst und Bange. In der Wüste ist die Freiheit grenzenlos, Zäune und Ketten sind genau das, was Kamele nicht wollen. Kamele und Dalailamas haben, wenn auch nur begrenzt, gewisse verwandtschaftliche Beziehungen und in Sachen Religiosität ist ihnen das tibeten gemein, die vegetarische Hinwendung zu Gott. Darum sagen die Kamele jetzt Olympia ade und ziehen sich zum barrierefreien und grenzenlosen Grasen in Ihre Wüsten und Oasen zurück.

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10. April - Haftbarkeit für Fabrikationsfehler ungeklärt[bearbeiten]

Der Mond ist aufgegangen - und die Weltöffentlichkeit sieht tatenlos zu!

Wie kürzlich bekanntgeworden, hat der Mond offenbar schwerwiegende Konstruktions- und Fabrikationsfehler (siehe Bild). Offenbar wurde, um Mondmaterial zu sparen, auf eine Massivfertigung verzichtet und stattdessen eine Hohlkugel geliefert. Zahlreiche Hobbyastronomen mußten in der Nacht vom 22. auf den 23. Februar 2008 tatenlos dem Mondaufgang zusehen – die Kamelopedia berichtete.

Wer im Besitz des Mondinneren ist, beibt rätselhaft. Allerdings spricht einiges für einen Zusammenhang mit der aktuell desaströsen Lage am amerikanischen Immoblienmarkt. Offenbar haben zahlreiche Amerikaner mit mangelder Bonität (sogenannte subprime-Kunden) Mondimmobilien als Sicherheit für Konsumentenkredite angegeben, zu sogenannten Mondpreisen. Seit dem Mondaufgang ist der Markt für mondimmobilienbesicherte Kreditverbriefungen aber quasi zusammengebrochen und hat bereits mehrere Banken in Schieflage gebracht.

7. April – Kiffhäuser groß im Kommen / Hartz IV Ergänzung im Gespräch[bearbeiten]

Hier ein historisches Kiffhaus, welches in modernder Form demnächst sein Betrieb im norddeutschen Nebel aufnehmen soll.

Norddeutschland: Nachdem selbst unsere spitzen Politiker eingesehen haben, dass Brot und Spiele allein in Zukunft nicht mehr ausreichen, um die Schar der Hartz IV'ler in Schach zu halten, scheint nunmehr alles auf einen Konsens hinauszulaufen, der das bisherige Sparprogramm um ruhigstellende Drogen erweitern könnte. So sollen die ohnehin schon mehr oder minder aus Steuermitteln finanzierten Kiffhäusern nicht mehr nur den Kriegsversehrten, sondern im Rahmen der Aktion: “Dope für alle”, der gesamten bedürftigen Gemeinheit zugänglich gemacht werden.

So jedenfalls sehen es die ersten, dem Nebel entwichenen Gerüchte aus Egypten vor. Um gleichzeitig die heimische, norddeutsche Wirtschaft zu schützen, wird in den Kiffhäusern allerdings weder der Rote Libanese, noch der Schwarze Afghane und auch der Grüne Türke keinerlei Verwendung finden. Nein, hier setzt man ganz auf die bewährte halogene und transluzente Wirkung des gut abgelagerten Torfs, der nach Expertenmeinung auch erheblich gesünder und ergiebiger sein soll als so mancher Shit, der für teures Geld auch noch illegal beschafft werden muss.

5. April – EURO 08-Stadien bald vollständig von der Aussenwelt abgeschnitten[bearbeiten]

Eine Dame versucht sich illegal Sicht aufs Stadion zu verschaffen, wird aber sofort von einer Taserdrohne erfasst und muss sich ergeben.

Schweiz: Die von der UEFA geforderte blickdichte Abdeckung aller EURO-Spielorte kommt gut voran. Alle vier Schweizer Arenen sind bereits oben vollständig mit sarnafil-Folie abgedeckt. Damit ist auch sichergestellt, dass das Bedienungspersonal der Überwachungsdrohnen nicht unbefugt kostenlos Einblick in ein EURO-Spiel erhält. Nun müssen noch die Stadien selbst unsichtbar gemacht werden; dafür werden rundum Bauabschrankungen aus Holz in ausreichender Höhe errichtet. (Das Problem, dass dadurch die Ein- und Ausgänge praktisch unbenutzbar werden, wird dadurch entschärft, dass Tickets praktisch sowieso nur auf dem Schwarzmarkt erhältlich sind und dann von der UEFA umgehend für ungültig erklärt werden.) Damit aber auch keine Geräusche, die allfällig dennoch ins Stadion gelangte Zuschauer aufgrund des Spielgeschehens oder eines UEFA-konformen Getränks von sich geben, nach aussen dringen, werden die Arenen zusätzlich vollständig mit Steinwolle, wie sie im Hors-sol-Anbau gebräuchlich ist, eingehüllt. Das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude wurde beauftragt, diese Verhüllungen mit Schnur in einer Farbe, die weder in Spieler-Trikots noch im UEFA-Logo vorkommt, zu fixieren. Diese Schnur dürfte somit das einzig Transparente an der ganzen Veranstaltung werden.

Weitere Meldungen für Zeit vom 03.-06.04.2008 im Spezial![bearbeiten]

1. April – Zeitumstellung[bearbeiten]

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BRDigung: Amtsbekannt ist, dass Zeitumstellung immer auch mit Zeitverlust verbunden ist, wie dieser kleine Aufsatz eindrucksvoll beweist. Fragen Sie sich jetzt auch wo der 31. März geblieben ist? Der wurde einfach verschluckt! In diesem Jahr vom 29. Februar und um die Geschichte besser zu tarnen, fummelte man den Kamelen dieser Tage an den Uhren herum.

Die richtige, noch ausstehende Zeitumstellung wird derzeit zwischen Papst, den Managern und den Regierungen ausverhandelt. Danach könnte sich demnächst ein neuzeitlicher 8 Stunden Tag auf ca. 1 Woche alter Zeitrechnung belaufen. Dies ist eine Forderung der Wirtschaft, um in den anstehenden schlechten Zeiten die Arbeitnehmer nicht mit Lohnsenkungen konfrontieren zu müssen. Derzeit werden gerade die Zeitmesser geschärft, um für die anstehenden Auseinandersetzungen gewappnet zu sein. Generöser Vorteil einer solchen Zeitumstellung wäre nebenher auch noch die Entlastung der Rentenkassen, da kaum mehr ein Durchschnittsmensch je das Rentenalter erreichen würde. Die bislang nicht beteiligten Gewerkschaften haben zwar schon gedroht, die Erdrotation in besagtem Fall um den Faktor 21 beschleunigen zu wollen, allerdings schenkt man IHNEN keinen Glauben.