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Reimheitsgebot: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 1. Februar 2010, 22:57 Uhr

Ballade vom Reimheitsgebot, Jonathan und dem Hund

Ach wie war sie groß, die Not,
als der Reim noch kein Gebot!
Alle Lieder Prosa nur,
das war wider die Natur.
Und auch Gedichte gab's noch nicht,
denn ohne Reim auch kein Gedicht.
D’rum wurd in diesen finst’ren Stunden
Das Gebot zum Reim erfunden.
Ein jeder reimt aus diesem Grund,
ja, selbst im Zwinger reimt der Hund,
und ist auch noch so hundig er,
wenn er will, dann reimt auch er.
Und auch der kleine Jonathan
fing bald schon mit dem Reimen an.
Doch von Talent war er ganz frei,
der Rhythmus war ihm einerlei.
Das nervte auch den Hund gar sehr,
bis dieser rief: „Ich kann nicht mehr!
Der Reim alleine ist noch nicht
schon ein fertiges Gedicht!
Auch muss man den Text verbiegen
und ihn in den Rhytmus kriegen,
denn nur wenn es auch gut klingt
es allen Leuten Freude bringt!
Wer Orgasmus reimt auf Rhytmus,
in dessen Hintern schnell ein Tritt muss,
damit er kein Gedicht mehr schreibt,
sondern fortan bei Prosa bleibt.“
So sprach der Hund, dann war er still,
weil auch ein Hund mal schlafen will.