Desierto de Camelanda

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Verkamelte langweilige Geschichtserläuterung aus abstrakten Anspielungen. 8-D (Diskussion) 17:21, 22. Jun. 2015 (NNZ)

Die Desierto de Camelanda ist das Herz von Aragon, einer besonders kargen Region Spaniens.

Es handelt sich um eine kleine, aber feine Wüste, und ist die Heimat der spanischen Kamele. Nach der Reconquista durch christliche Kreuzritter versteckten sich die Kamele der vertriebenen Mauren von Aragon in einem alten Kloster und gaben sich als Kameliter-Mönche aus, ihre Frauen als Kameliterinnen. Die Spanier galten den Kamelen als Befreier von ihren Kameltreibern, weshalb sie reisenden Rittern gern für eine Pesete ein Glas Kamelmilch servierten im Kloster. Als nach 1900 die Besucherzahl ihrer als Konvent der Wüste bekannt gewordenen Abtei dramatisch sank, fanden sie in einem filmbegeisterten Lauser vom Dorf namens Luis Buñuel einen Helfer, um ein eigenes Kino einzurichten. Prompt war das Haus immer proppevoll, denn die anarchistische Bevölkerung hatte selbstverständlich ihre schreienden Wonneproppen mit dabei im Kino. Machte aber nix, denn es war ja noch Stummfilm-Ära.

Im Spanischen Bürgerkrieg verdingten die Kamele sich freiwillig für die Karawanen der Anarchisten, die aber den Kampf verloren. Die Kamele wurden aber nicht bestraft von den Siegern, weil Francos dumme Faschos sie für harmlose Esel hielten. Das hat sich bis in die modernen Krisenzeiten Spaniens so erhalten. So kommen arbeitslos gewordene Kamele wenigstens zu etwas Geld, wenn sie sich älteren Rentnern für "Eselsritte" andienen.