Frage:Was ist nur mit meinem Hündchen los? Es war immer lieblich und leise. Wenn es wirklich mal bellte, dann nur glockengleiche Jingle Bells. Doch urplötzlich entgranteln …?

aus Kamelopedia, der wüsten Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Was ist nur mit meinem Hündchen los? Es war immer lieblich und leise. Wenn es wirklich mal bellte, dann nur glockengleiche Jingle Bells. Doch urplötzlich entgranteln sich seiner Kehle nurmehr gar unflätige Hells Bells von der Art, die ich besser hier nicht wiedergebe. Bin verzweifelt und bitte drängend um Hilfe.

Besorgtes Fragekamel

Warum hilft denn Niemand??? Ich habe Angst!!!! Schaut doch selbst:

Igor

Jetzt hab ich auch Angst! Ich glaube da ist irgendwas bei einem genetischen Experiment schiefgelaufen..Außerdem lässt Du deinen "Hund" wahrscheinlich immer satanistische Heavy-Metal-Musik hören und Killerspiele spielen..und dett haste nu davon..Da gibts eigentlich nur noch eine Lösung, in Transsylvanien unauffällig ausm Flugzeug fallen lassen, dett gruselige Machwerk..

Beruhigtes Fragekamel

Danke für den rettenden Hinweis! Ich habe eine recht bewegte Nacht hinter mir, denn ich musste die ganze Zeit das Hündchen mit einem spitzen Pfahl davon abhalten, mir an die Kehle zu springen, nachdem es innerhalb weniger Sekunden die drei Nachbarkatzen und den Hamster in Dörrleichen verwandelt hatte. Zum Glück hatte ich auf die obige Antwort hin sofort den Pfarrer konsultiert, denn der hat offenbar Erfahrung mit transsylvanische Lebensformen, zumindest hat er ne Menge Bücher darüber. Der schien mir tatsächlich gut gerüstet, er hatte eine Weihwasserpistole dabei und hat das Kerlchen zusätzlich mit Teufelsaustreibungsformeln in Schach gehalten. Auf sein Anraten hin habe ich zwischen den Hunde-Attacken die ganze Zeit verzweifelt versucht, per Hufy einen Kumpel aus dem Schlaf zu reißen, der Zimmermann ist. Was für eine Zerreißprobe, bis der endlich ranging. Der kam dann mit seinem Gesellen vorbei und die zwei haben auf Anweisung des Pfarrers dann in aller Hektik versucht, einen Hundesarg zu zimmern, den es vor dem Morgengrauen fertigzustellen galt. Das klappte haarscharf und kurz vor dem ersten Sonnenstrahl ist das Hündchen dann urplötzlich ganz entspannt da hinein gekrochen. Wir haben dann schnell jede Menge Knoblauch und geweihte Kreuze hinterhergekippt und den das Ding mit Silbernägeln dicht gemacht. Der Pfarrer meint, das Hündchen würde dadurch erstmal Ruhe geben, es sei aber keine Dauerlösung. Jetzt sitze ich gerade in einem kleinen Flieger über Transsylvanien, unter mir schält sich ein schwarzes Schloss auf einem hohen Berg aus der Wolkendecke. Der Hundesarg ist an einem Fallschirm angebracht. Da klafft schon der Schloss-Innenhof, es wird Zeit, sich von dem kleinen Racker zu verabschieden. *schnüff*