Camelosexualität
Camelosexualität ist die Neigung von Höckertieren und sonstigen Schwielensohlern, mit ArtgenossInnEn Sexualität auszuleben durch erotische Verschränkung artspezifischer Körperteile beider SexualpartnerInnen. Die hufpolsternden erogenen Schwielensohlen aneinander zu reiben funktioniert auch zwischen behöckerten und unbehöckerten Kamelen. Diese Sexualpraktik wird auch kamelischer Handkuss genannt.
Höckertiere beherrschen aber auch die Königsdisziplin der Camelosexualität: Die Verschränkung der Höcker ineinander. Unter Dromedaren funktioniert das nur, wenn das eine einen spitzen Höcker hat und das andere einen schlaffen, den es beim Geschlechtsakt wie einen nassen Topflappen über die Höckerspitze des anderen wirft. Zwischen Trampeltier und Dromedar funktioniert die Verschränkung auch mit straffen Höckern beider PartnerInnen, sofern der Dromedarhöcker nicht zu dick ist, um sich in die Lücke zwischen den Höckern des Trampeltiers schmiegen zu können. Zoobösucher zücken ihre Foto-Handys aber immer, wenn zwei Trampeltiere miteinander höckerseits ineinander verschlungen einander lieben.