Alle Geschwindigkeiten sind gleich
Alle Geschwindigkeiten sind gleich
Gleiche Geschwindigkeit bei Beschleunigung nach Galileo Galilei
Galileo bezweifelte schon damals dass sich ein schwerer Stein und eine leichte Feder im freien Fall mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten zu Boden bewegen. Er argumentierte, dass zwar ein Stein schneller als die Feder scheinbar zu Boden fällt, da er mehr Masse hat und somit schwerer ist als die leichtere Feder, aber der Unterschied daraus resultiert, dass der Luftwiderstand die leichtere Feder bremst und somit die Feder langsamer fällt.
a.) Eine Masse welche erkennbar schwerer ist als eine andere mit leichterer Masse, hat eine höhere Geschwindigkeit bei gleicher Beschleunigung.
b.) Bindet man beide Massen zusammen und wiederholt das Experiment, wird die leichtere Masse mit weniger Geschwindigkeit die größere Masse verzögern, weil die leichtere Masse langsamer ist als die schwere, jedoch die schwerere Masse wird die leichtere Masse auch etwas beschleunigen, weil die schwerere Masse schneller ist als die leichte Masse. Die Gesamtgeschwindigkeit muss aber langsamer sein, denn die langsame Geschwindgkeit wird von der schnelleren Geschwindgkeit abgezogen. Es sähe anders aus, bände man einen noch schwerere Masse an die schwere Masse, anstatt der leichten. Dann wäre der Fall schneller als zuvor.
Daraus folgerte er
1.) Wenn man beide Massen, eine mit dem Maß 8 und eine mit dem Maß 4 zusammenbindet, muss der Fall mit einem kleinerem Maß als 8 erfolgen, weil beide Massen sich mehr bremsen als beschleunigen.
2.) Wenn man beide Massen, eine mit dem Maß 8 und eine mit dem Maß 4 zusammenbindet, muss der Fall mit einem größerem Maß als 8 erfolgen, weil beide Massen schwerer sind als 8 und sich somit mehr beschleunigen.
-> Schneller ist langsamer geht nicht! Somit bleibt nur eine Schlußfolgerung übrig und die lautet: Alle Geschwindigkeiten sind gleich!
Mit der gleichen Überlegung in die heutige Zeit
Gegeben sei ein schwerer, geldbörsenschädigender italienischer Supersportwagen mit der Geschwindigkeit 300 und ein leichter, asiatischer Kleinwagen mit der Geschwindigkeit 150. Läßt man beide einzeln beschleunigen, ist scheinbar klar, dass der Schwerere eine höhere Geschwindigkeit erreicht, als der Leichtere. Bindet man aber beide zusammen und beschleunigt in eine Richtung, ergibt sich folgendes:
1.) Wenn man beide Fahrzeuge, eines mit dem Maß 300 und eines mit dem Maß 150 zusammenbindet, muss die Endgeschwindigkeit mit einem kleinerm Maß als 300 erfolgen, weil beide Fahrzeuge sich mehr bremsen als sie beschleunigen.
2.) Wenn man beide Fahrzeuge, eines mit dem Maß 300 und eines mit dem Maß 150 zusammenbindet, muss die Endgeschwindigkeit mit einem größerem Maß als 300 erfolgen, weil beide Geschwindigkeiten sich addieren und somit mehr beschleunigen.
-> Schneller ist langsamer geht nicht! Somit bleibt nur eine Schlußfolgerung übrig und die lautet: Alle Geschwindigkeiten sind gleich!
Die Kiste ist entleert worden. Im Kasten wurde nicht's gefunden. Och Schade das Galileo den inhalt der Truhe verlohren hat.