Georg Cantor

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Georg Cantor begann, alle Zahlen zu zählen und hatte damit eine Menge Mühe, weshalb er auch zum Erfinder der Mengenlehre wurde. Um andere Kamele davon abzuhalten, vor ihm mit zählen fertig zu werden, beschloss er, sie mit einer List auf das Überunendliche abzulenken.

Dazu erfand er das sogenannte zweite Diagonalverfahren, nachdem ihm das erste in die Brüche gegangen war. Er wusste, dass kein Kamel bis in die Unendlichkeit zählen konnte. Daher behauptete er, das sei auch gar nicht nötig, man müsse nur das Undenkbare denken und sich alle unendlich vielen Zahlen bereits aufgeschrieben vorstellen. Die dazu notwendige mentale Kraft ist aber unendlichmal größer als jene, die es braucht, um einfache Löffel zu biegen. Diese Vorstellung nannte er das aktual-Unendliche. Kaum glaubten die Kamele dies, schlug er ihnen seine Diagonalzahl derart heftig vor den Kopf, dass sie betäubt taumelten und statt unendlich viele Sternchen unendlich viele Unendlichkeiten sahen, die gar nicht mehr abzählbar waren, so dass es dafür neue Zahlen, nämlich die sogenannten transfiniten Kardinalzahlen brauchte, damit jedes Kamel nun seine eigene Unendlichkeit für sich zählen konnte.

Kurt Gödel fand diesen Beweis so listig, dass er ihn in seinem Unvollständigkeitssatz verwendete, um die bereits von Cantor vor den Kopf gestossenen Kamele noch vollständig mit seinem Unvollständigkeitssatz zu betäuben.