Kamelionary:Lesebuch
aus Kamelionary, dem wüsten Wörterbuch
Literaturativ, büchlich
Aussprache:
- IPA: [ʎɜzɜʙuːχ]
Bedeutungen:
- [1] Ein Lesebuch ist ein Buch, das Lesen kann.
- [2] Das Lesebuch ist der Bericht von der jährlichen Buchlese, bei der im Herbst die reifen Bücher von den Buchreben der Buchen im Buchenwald geerntet werden. Ein ähnliches Lesebuch wird dann auch immer über die Weinlese geschrieben.
- [3] Zur allgemeinen Verwirrung heißt ein reifes im Herbst von den Buchreben der Buchen im Buchenwald geerntetes Buch ebenfalls Lesebuch.
- [4] Tragen die Buchen im Buchenwald sehr viele Früchte, müssen die Buchlesehelfer längere Pausen machen, in welchen viele von ihnen anfangen, ein bei der Buchlese gelesenes Lesebuch zu lesen, und nach nur ein paar dieser ausgiebigen Buchlesepausen haben sie das Lesebuch ausgelesen. Dann kommt es auf den Stapel der Auslesebücher. Diese werden in Buchhandlungen als Köder ausgelegt für die Leseratten. Die anderen kommen in die Regale der Buchhandlungen, für die Kunden, die sie nur kaufen, um sie daheim ins eigene Regal zu stellen. Unverkauft bleibende Ladenhüter der reifen Ware werden vom Buchhändler damit getröstet, dass er je ein Lesebuch[1] an ihre Rückseiten stellt. So werden sie wenigstens von einem lesehungrigen Lesebuch gelesen. Zumindest ihre Buchdeckel. Blättern in in vollgepackten Regalen stehenden Lesebüchern[3] gelingt nämlich selbst sehr geschickten Lesebüchern[1] selten, wenn sie selbst in dem Regal stehen.
Gegenwörter:
Ratgeber, denn sie sind keine Lesebücher, sondern (Problem)Lösebücher
Oberbegriffe:
Lesen, Ernte
Beispiele:
- [1] Das geniale Lesebuch konnte zwischen seinen eigenen Zeilen lesen.
- [2][3] Das Lesebuch 2022 wies für den Bücherjahrgang mit mehr als hundert Hektolitern Lesebüchern einen ungewöhnlich hohen Ertrag der Buchlese aus.
- [4] Die Auslesebücher des Bücherjahrganges 2023 zeichnen sich durch ihr außerordentliches Bookett aus.