Kaminkatze
Eine Kaminkatze entschwebt gerne in tausende Meter Höhe, scheut nicht die Kälte in der Höhe, denn sie sitzt ja am Kamin. Für die neuen Kaminkatzenflugzeuge für Katzen wurde eigens Robert Habecks ja ach so fieses Heizungsgesetz gelockert: Die Katze am Kamin kann darin verkokeln was sie lustig ist. Die Pilotenkanzel für so ein Pilotenkatzel ist eingerichtet wie ein gemütliches Kaminzimmer, mit Schaukelstuhl am offenen Kamin, von dem aus die da drauf gefläzte Katze in Flugrichtung durch ein Fenster schaut. Mit der Schwanzspitze ihres langen Katzenschwanzes kann sie auf dem über dem Fenster angebrachten Touchscreen die Flugrichtung korrigieren, auch für Looping und Sturzflug.
Der Antrieb des Kaminkatzenfliegers ist elektrisch. Die Antriebsenergie wird per Wärmepumpe aus der Abwärme der Kaminfeuerabgase gewonnen. Wir Kamele können die geschmeidigen Tatzentiere nur beneiden für ihre so fortschrittlich gemütliche Flugtechnik. Sie zeigt, wie nützlich ein langer Schwanz sein kann.
Kameloniens Verteidigungsminister Boris Pistolius will die Wendigkeit der Katzenflieger militärisch nutzen und bestellte daher für 2 Milliarden Euro Kaminkatzenflugzeuge. Diese sollen mit Waffensystemen bestückt werden. Diese müssen über einen zweiten Touchscreen bedient werden. Woran er nicht gedacht hat: Für die Bedienung benötigt er multitaskingfähige Katzen mit zwei Schwänzen, weil Waffen- und Flugzeugsteuerung im Luftkampf gleichzeitig bedient werden müssen. Das mit der Multitaskingfähigkeit ist für Katzen kein Problem, aber an der Zweischwänzigkeit hapert es noch. Kaminkatzenexperte Helge Schneider empfiehlt dem Herrn Pistolius daher, statt Waffensystemen lieber ein Katzenklo in dem Flugzeug einzubauen. Der Katzenscheiß kann dann an der Front abgeworfen werden statt Bomben, zur Markierung des Reviers der Bundeswehr, während mit dem Katzenpipi die Bordwasserpistole geladen wird, die perfekt perfide Abschreckungswaffe.