Wachschlaf

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Der Wachschlaf ist der heilige Gral aller Schlafwachen. Er bezeichnet einen Zustand, in dem man schläft, aber dennoch so tut, als wäre man wach – oder umgekehrt. Manche behaupten sogar, sie könnten im Wachschlaf ganze Bücher lesen oder Patrouillen gehen, ohne je etwas davon mitzubekommen.

Wissenschaftliche Erklärung[bearbeiten]

Laut der Kamelwissenschaft liegt der Wachschlaf in einem interdimensionalen Zwischenzustand zwischen Alpha-, Beta- und Fernsehfrequenzen. Das Gehirn sendet dabei ausschließlich Signale aus dem Schnarchzentrum, während die Augen offen, aber geistig abgemeldet sind.

Anzeichen für akuten Wachschlaf[bearbeiten]

  • Leicht glasiger Blick in Kombination mit rhythmischem Kopfnicken
  • Antworten wie „Ja, ich höre zu“ in Endlosschleife
  • Notizen mit der Aufschrift „zzzzzzzz“
  • Gleichzeitiges Schnarchen und Salutieren
  • Unbegründete Fehleinschätzungen („Feind? Welcher Feind?“)

Gefahren und Vorteile[bearbeiten]

Der Wachschlaf ist extrem gefährlich für die nationale Sicherheit, eignet sich jedoch hervorragend für:

  • Pflichtveranstaltungen aller Art
  • Parlamentssitzungen
  • Frühschichten
  • Elternabende
  • Aufsichtsratssitzungen von schnarchenden Großunternehmen

Anwendung im Militär[bearbeiten]

Im Militär wurde der Wachschlaf ursprünglich als geheime Taktik eingesetzt, um Feinde durch völlige Untätigkeit zu verwirren. Leider funktionierte das nur, wenn der Feind ebenfalls im Wachschlaf war.

Siehe auch[bearbeiten]