Drainage: Unterschied zwischen den Versionen
Drainen lügen nicht |
Dufo (Diskussion | Beiträge) KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (Eine dazwischenliegende Version von einem anderen Benutzer wird nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
'''Drainage''' ist ein spielentscheidendes Element im [[Tennis]]. Drainage kennt auch der Haussanierer und der Lymphstrümpfeträger. Dabei geht es um selbsttätige [[Flüssig]]keitsabfuhr von da wo es im Untergrund zu nass ist. | '''Drainage''' ist ein spielentscheidendes Element im [[Tennis]]. Drainage kennt auch der Haussanierer und der Lymphstrümpfeträger. Dabei geht es um selbsttätige [[Flüssig]]keitsabfuhr von da wo es im Untergrund zu nass ist. | ||
Sportplätze für [[Fußball]] oder [[Tennis]] sind auch solche Untergründe und bedürfen auch einer ausgefeilt guten Drainage. Beim Tennis werden die SpielerInnen daran beteiligt. Bleibt der Tennisball im [[Matsch]] liegen, saugt er sich voll mit Wasser. Nimmt ein Spieler den Ball in die Hand für den nächsten Aufschlag, spürt er förmlich: "Mit diesem triefnassen Ball wird das nix." Und spielt ihn trotzdem. Das ist der sogenannte "Matschball". Beim Aufschlag bedarf es dann [[bösonders|bösonderer]] Kraftanstrengung, um den Ball so zu beschleunigen, dass er auf seiner Flugbahn wieder trocknet. Meist ist die Mühe umsonst, denn der Ball landet bald wieder in einem Matschloch. Nächster Matschball. Ein Tennisspiel kann sich so von einem Matschball zum nächsten hinziehen. 5 Stunden Tennismatsch sind z.B. nach einem Starkregen [https://taz.de/Rekord-Tennismatch-bei-den-US-Open/!6029919/ keine Seltenheit] - wegen notwendiger Drainage des Tennisplatzes. Für solche Spiele braucht es kein Training, denn bei so einem Nassplatzspiel ist der Spieler sein eigener Drainer. | Sportplätze für [[Fußball]] oder [[Tennis]] sind auch solche Untergründe und bedürfen auch einer ausgefeilt guten Drainage. Beim Tennis werden die SpielerInnen daran beteiligt. Bleibt der Tennisball im [[Matsch]] liegen, saugt er sich voll mit [[Wasser]]. Nimmt ein Spieler den Ball in die Hand für den nächsten Aufschlag, spürt er förmlich: "Mit diesem triefnassen [[Ball]] wird das nix." Und spielt ihn trotzdem. Das ist der sogenannte "Matschball". Beim Aufschlag bedarf es dann [[bösonders|bösonderer]] Kraftanstrengung, um den Ball so zu beschleunigen, dass er auf seiner Flugbahn wieder trocknet. Meist ist die Mühe umsonst, denn der Ball landet bald wieder in einem Matschloch. Nächster Matschball. Ein Tennisspiel kann sich so von einem Matschball zum nächsten hinziehen. 5 Stunden Tennismatsch sind z.B. nach einem Starkregen [https://taz.de/Rekord-Tennismatch-bei-den-US-Open/!6029919/ keine Seltenheit] - wegen notwendiger Drainage des Tennisplatzes. Für solche Spiele braucht es kein Training, denn bei so einem Nassplatzspiel ist der Spieler sein eigener Drainer. Ein Tennis-Matsch endet immer erst, wenn die Wut des aufschlagenden Spielers so groß ist, dass er (oder sie) den Ball selbst zu Matsch schlägt, so dass der nicht mehr zu gebrauchen ist. | ||
[[Kategorie: | [[wiki:Drainage]] | ||
[[Kategorie:Gewässer]] | |||
Aktuelle Version vom 1. September 2024, 06:32 Uhr
Drainage ist ein spielentscheidendes Element im Tennis. Drainage kennt auch der Haussanierer und der Lymphstrümpfeträger. Dabei geht es um selbsttätige Flüssigkeitsabfuhr von da wo es im Untergrund zu nass ist.
Sportplätze für Fußball oder Tennis sind auch solche Untergründe und bedürfen auch einer ausgefeilt guten Drainage. Beim Tennis werden die SpielerInnen daran beteiligt. Bleibt der Tennisball im Matsch liegen, saugt er sich voll mit Wasser. Nimmt ein Spieler den Ball in die Hand für den nächsten Aufschlag, spürt er förmlich: "Mit diesem triefnassen Ball wird das nix." Und spielt ihn trotzdem. Das ist der sogenannte "Matschball". Beim Aufschlag bedarf es dann bösonderer Kraftanstrengung, um den Ball so zu beschleunigen, dass er auf seiner Flugbahn wieder trocknet. Meist ist die Mühe umsonst, denn der Ball landet bald wieder in einem Matschloch. Nächster Matschball. Ein Tennisspiel kann sich so von einem Matschball zum nächsten hinziehen. 5 Stunden Tennismatsch sind z.B. nach einem Starkregen keine Seltenheit - wegen notwendiger Drainage des Tennisplatzes. Für solche Spiele braucht es kein Training, denn bei so einem Nassplatzspiel ist der Spieler sein eigener Drainer. Ein Tennis-Matsch endet immer erst, wenn die Wut des aufschlagenden Spielers so groß ist, dass er (oder sie) den Ball selbst zu Matsch schlägt, so dass der nicht mehr zu gebrauchen ist.