Homöopathische Dosen

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Als homöopathische Dosen bezeichnet man Dosen, die um ein Vielfaches kleiner sind als herkömmliche Dosen.

Herstellung[bearbeiten]

Als Grundstoff zur Herstellung von homöopathischen Dosen dienen ganz gewöhnliche handelübliche Dosen, wie z.B. die 780 ml Konservendose. Das Geheimnis der Herstellung liegt in der stufenweisen Verkleinerung der Dosen. Pro Stufe wird eine Halbierung der Dose erreicht. Dieser Alg-o-rithmus wurde dem natürlichen Bewegungsmuster des Halbwertfroschs nachempfunden. Bei jeder Verkleinerung muss die Dose mehrfach geschüttelt (nicht gerührt) werden. Eine Dekoration mit einer Cocktailolive ist nicht notwendig. Üblich sind Verkleinerungen zwischen 1:100 und 1:Googol wobei Letztere über der Avocado-Konstante liegt und daher nicht für Gemüsekonserven verwendet werden darf.

Verwendung[bearbeiten]

Homöopathische Dosen werden hauptsächlich in der gehobenen Gastronomie verwendet. Besonders kostspielige Zutaten, wie Fisch, Fleisch, Gemüse oder Soßen werden den Mahlzeiten nur in geringster Form zugesetzt. Damit solche Lebensmittel immer frisch vorrätig sind, werden sie in besonders kleinen Dosen vorgehalten. Nur die günstigen Sattmacher wie Stärkebeilagen und Dekoration (das Auge isst ja mit) werden in großen Dosen oder Eimern eingekauft.

Die Größen der Dosen sind , ähnlich wie Papiergrößen, festgelegt und in den DIN-Reihen D, C oder Q normiert. So kann der Koch die optimale Größe der Dosen schon beim Einkauf planen. Eine typische Kaviardose der Größe D3 enthält exakt 0,78 ml und reicht somit für ca. 14 Schlemmerbuffets in einem 5-Sterne-Restaurant.

Risiken und Nebenwirkungen[bearbeiten]

Der größte Nachteil der homöopathischen Dosen (neben ihrem ungünstigen Preis/Inhalt - Verhältnis) ist ihre Handhabung. Die kleinsten Dosen sind oft kaum noch mit optischen Hilfsmitteln zu erkennen. Ein passender Dosenöffner mit Elektronenmikroskopaufsatz ist allerdings nur für wenige Luxusrestaurants finanzierbar (daher auch die hohen Preise).

Anfangs wurde von Marketingstrategen behauptet, dass je kleiner die Dosen sind, desto stärker der Geschmack des Inhalts sein sollte. Nachdem einem Gast sein Essen zu scharf war, versuchte der Koch das Essen mit einem großen Eimer Tabasco milder zu gestalten (eine kleinere Menge hätte es ja noch schärfer gemacht). Nach dem Ablöschen und Wiederbeleben des Gastes kamen jedoch Zweifel an den Versprechungen der Marketingstrategen auf. Doch bis heute werden die homöopathischen Dosen mit großem Erfolg verkauft.

In letzter Zeit ist allerdings in der Gastronomie ein Trend hin zu Placebo-Dosen erkennbar. Sie sind erheblicher einfacher in der Handhabung, weil sie in der Größe von den normalen Dosen nicht zu unterscheiden sind. Durch ihre Inhaltslosigkeit sind sie sogar günstiger als das Original herzustellen. Geschmacklich sind sie, ähnlich wie die homöopathischen Dosen, nahe am Nichts und daher vergleichbar. Zudem entfällt die Gefahr der Überdosierung durch Unterdosierung wie sie bei homöopathischen Dosen stets gegeben ist.


Siehe auch.png Machstu mit daDosenstechen
Siehe auch.png Siehe vielleicht:  Kann Spuren von Nüssen enthalten
Siehe auch.png Siehe auch:  Homöopathie
Siehe auch.png Nicht zu verwechseln mit:  Nichts