Karl Ranseier

aus Kamelopedia, der wüsten Enzyklopädie
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Karl Ranseier (* 1. April 1904 in Bielefeld; † 4. Dezember 2020 in Wuppertal) war der erfolgloseste Kamelopedia-Autor und Kameltreiber aller Zeiten.

Schon als Kind steckte Ranseier ein Kamel in ein Naddelohr. Seither sagte man ihm entsprechende Affinitäten nach, die ihn stets lebensbegleitend in die nächste Nähe der großen Kamele rückten. Er selbst sah sich als größtes, wenngleich völlig unverstandenes Kamel, was ihn letztlich in die Wüste trieb. Den größten Teil seines jungen Erwachsenendaseins verbrachte er mit dem Versuch die Sandkörner in der Wüste zu inventarisieren. Schließlich siegte nach Jahrzehnten die Einsicht, dass er mit dieser Aufgabe zu früh begonnen hatte, da die Wüstenbildung noch im vollen Gange ist und wandte sich wieder der Ar(s)chi-Tektur zu.

Ranseier scheiterte später bei seinem Versuch, die Pyramide zu erfinden, da ihm Cheops zuvorkam. Auch bei den Hieroglyphen kam ihm Jean Champselysees zuvor.

Seine Kamelstreifen auf vielbefahrenen Straßen konnten sich ebensowenig durchsetzen, auch hier wurden bereits seit langem Zebras verbaut. Erfolglos blieb auch seine Ohrdattel.

Karl Ranseier wurde heute in den Alpen tot aufgefunden. Er starb bei dem Versuch, das Ur-Kamel mit einem Osterhasen zu kreuzen. Warum ausgerechnet er dabei den Löffel abgeben musste, konnte bis zur Stunde noch nicht geklärt werden.

Nachtrag: Eine Eilmeldung der Kamelozei besagt, dass der Sinn der Kreuzung in der Erstellung seines Clones gelegen hat. Allerdings mit größeren Ohren, da Karl Ranseier in den letzten Tage unter Schwerhörigkeit litt.