Menetekamel: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 1. Juli 2025, 07:32 Uhr
Menetekamel ist ein norddenglisches Abkürzungswort für den Stolz so manchen norddeutschen Kameel-Drivers: "Mine teihn Kameele". Sprich: Stolz ist man im norddeutschen Küstennebel, wenn man darinnen eine zweistellige Zahl Kamele als Karawane zusammenhalten und an Ziele führen kann.
Ein Menetekamel bringt Glück, denn der besondere Stolz eines norddüütschen Kameel-Drivers sorgt dafür, dass nie eines verloren geht. Aber vor vorsichtig gesagt merkwürdigen Vorkommnissen schützt ihn sein Stolz nicht. Deshalb sieht ein Menetekamel auch immer ziemlich divers aus. Das besingt man auch mit einem bekannten Spottlied:
- Meine zehn Kamele, die gingen durch die Wüste, dem einen war es zu heiß da, da hatt's statt Höckern Brüste.
- Meine zehn Kamele, die gingen in Leer aus, dem einen hat's gefallen da, den andern war's ein Graus.
- Meine zehn Kamele, die fuhren Reeperbahn, die hatte nur für Neune Platz, eins hing halt hinten dran.
- Meine zehn Kamele, die machten guten Dung, doch nie zu zehnt, denn eines hatte immer Verstopfung.
- Meine zehn Kamele, die sind für Sankt Pauli, wer der Club ihres Treibers ist erfahrn sie deshalb nie.