AntiFIFA

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Die AntiFIFA wurde 2026 von Kamelen in Timbuktu gegründet. Bewusst nicht in Kairo, bewusst nicht am FIFAstädter See in der Schweiz. Der berüchtigte Boss der FIFA Giovanni Infantilo versenkte just in jenem Jahr in dem See soviel Schwarzgeld, dass jedem Kamel der Erde nur noch schwarz vor Augen wurde. Die klimaerwärmungsbedingte Hitzewelle bei und nach der Fußball-WM 2026 ließ den Wasserpegel des Sees derart sinken, dass Berge vermodernder Geldscheinbündel in den Währungen aller Herren Länder zutage traten.

Der aufgeplusterte Gockel ohne Kamm Infantilo hatte es geschafft, den Spaß am Fußballspiel weltweit zu verderben. Als er dann noch die WM an Investoren verkaufen wollte, gab es den ersten FIFA-internen Aufstand.

Die Kamele, bis dahin bereits Jahrhunderte lang nahezu zu Tode gelangweilt davon, dass ihre Treiber nur ein Thema kannten, nämlich Fußball, sahen die Chance gekommen, das Übel mit Stumpf und Stiel auszurotten, ohne dabei irgendjemand ein Haar zu krümmen. Ihr Rezept: Unser Anti ist ein Pro. Die AntiFIFA ist für mehr Kamele, und will den immanent huftiervermehrenden Hufball endgültig zum Weltteamsport Nummer Eins machen. Die lebensbejahende, ja einzige wirklich sexy Ballspiele aufs Spielfeld bringende Sportart Hufball soll all die Kampf- und Krampfsportarten obsolet und vergessen machen und so den Sport in eine genuin bessere Welt verwandeln, an dem auch jegliche Welt jenseits des Sportes zu genesen vermag.