WM 2026
Die Fußball-WM 2026 war buchstäblich ein einziger Tanz auf dem Vulkan. US-Präsident war seinerzeit Donaldo, der durchgedrehte Cameligula unter den amerikanischen Imperatoren. Dessen Imperativ an das Weltmeisterschaf namens Gianni Infantilo war, dass es geflissentlich unterlassen solle, die USA aus dem Turnier ausscheiden zu lassen. Ansonsten würde die FIFA ausgelöscht. Er wies vor der WM seinen Geheimdienst CIA an, vorsorglich ein entsprechendes Löschpapier zu schöpfen. Das FBI wurde eigens umbenannt in "Football Bullying Investigators". Ermittler, die die tiefe Beleidigung, die ein Ausscheiden der USA bedeuten würde, vor den Richter bringen sollen. Damit erreichte Donaldo aber das Gegenteil: Infantilo tat Alles Notwendige, um ein Ausscheiden der USA aus der WM 2026 zu erzielen. Denn durch die anschließende Auslöschung der FIFA wäre er der historische letzte FIFA-Präsident von Allen geworden, und der Einzige, der eine WM mit 48 Teilnehmernationen veranstaltet hat. Donaldo ahnte das schon, und ließ vorsorglich eigens für Infantilo das Gefängnis Alcatraz wieder in Betrieb nehmen. Mit Einrichtung der ausbruchssichersten Zelle der Justizgeschichte. Unabhängig davon, ob die USA ausscheiden aus der WM und Infantilo infolgedessen in die Zelle einzieht, droht nun auch Donaldos Justizminister zumindest ein "You're fired", wenn er den Job nicht erledigt.
Schon das Eröffnungsspiel offenbarte die unter dem ganzen kokelnde Vulkanlavaglut: Drei glühend rote Karten verdarben das Fußballfest zur WM-Eröffnung.
Donaldo feiert wenige Tage später 80. Geburtstag. Nicht etwa Fußball gibt es zum Jubelfest, sondern knallharten Gladiatorenkampf, genauer gesagt ein Laserkanonenduell von grünen Marsmenschen, bei dem das grüne Blut nur so spritzt, ein von Elon Musk zu organisierender lethaler Marskampfkunstschaukampf grüner Männchen. Noch so ein Schuss vor den Bug von Infantilo. Sollte allerdings Musk nicht liefern, hat Infantilo Glück. Denn dann wandert statt ihm Musk in die Zelle, aus der keiner mehr raus kommt.
Für die Fans von Sommermärchen gab es trotz aller Hitze und Hitzigkeit auch Spiele wie Kanada vs. Bosnien-Herzog-Erika und Katar vs. Schweiz, denn es sind immer zu Tränen rührende Szenen, wenn ein Fußballteam seinen allerallerersten WM-Punkt gewinnt. Die Spielberichte standen entsprechend nicht im "kicker", sondern in der "Gartenlaube".
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Ticketpreise voll daneben: Kamelopedia kennt die Schuldige
Zum ebenfalls 1:1 ausgegangenen absoluten Topspiel der Vorrunde Brasilien vs. Marokko erschien der größte Fußballfan aller Zeiten: Für seinen Stehplatz mit eingeschränkter Sicht in der letzten Reihe zahlte der Klempner Gabriel Waterpipe-Flood aus Ohio eine glatte Million US-Dollars. Der hohe Preis kam zustande, da im Hintergrund der WM-Vorbereitung Angela Merkel von ihrem Exkanzlerinnenbüro in Berlin aus dem Fußball-Spektakel in Mexico, Kanada und USA die von Gianni Infantilo bei ihr bestellte "marktkonform demokratische" Ticketpreisfindungsautomatik verpasste - eine verpasste Gelegenheit, die Demokratie zu retten, denn statt marktkonformer Demokratie schickte Merkel dem FIFA-Chef versehentlich ihr Original des Entwurfes "martkonforme Demographie", das Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen einst für sie verfasst hatte und das nicht für Fußball, sondern für Hufball konzipiert ist. Das Ende vom Lied war, dass am Ende Gabriel Waterpipe-Flood seufzte: "So riesig hab ich mir den Madison-Square-Garden garnicht vorgestellt. Es ist das erste NBA-Spiel, dass ich besucht habe. Klar, der Eintrittspreis fürs Basketball-Finale war hoch, aber was ich von meinen drei Erbtanten hatte, konnte ich ganz cool an der Eintrittskasse hinblättern, und es blieb noch genug Geld für nen Burger übrig ... der schönste Tag meines Lebens". Noch so ne Geschichte für die Gartenlaube!
FIFA ist schlimm, DFB ist .........
Vor dem ersten Spiel des DFB-Teams in der WM hat der deutsche Fußballverband versucht, seinen Trainer Nagelsmann festzunageln auf das Ziel, die WM zu gewinnen. "So festgenagelt, das fühlt sich schon an wie gekreuzigt," sagte dazu Fußballexperte Geoff Brian Jesus Hurst, "aber macht ja nix: So ein Verband hat ja Verbandszeug!" Sir Geoff Hurst hat da so seine Erfahrungen: "Damals in Wembley, da war der Druck vom (englischen!) Verband so groß, da hab Ich noch nicht mal das Tor richtig getroffen, aber Hauptsache, der Schiedsrichter hat den missratenen Schuss als ein Tor anerkannt!" Sein Tor ging als das erste abstrakte Tor in die Fußballgeschichte ein - Fußball wurde zu anerkannter moderner Kunst!
Fußballfieber erfasst die Wüste
Na also, geht doch: Fußball in der Wüste, bei den Pyramiden: Ägypten führte nach zwei Spielen eine Vorrundengruppe der WM an. Trotz dem Trend zu moderner Kunst im Fußball bleibt der Ball in FIFA-Spielen dennoch rund, obwohl der Pharao pyramidenförmige Bälle von nur noch theoretischer Rundheit aus ästhetischen Gründen lieber sähe.
Gianni forever
Das neue Spielplansystem mit 48 Mannschaften erwies sich in der Gruppenspielphase als segensreich: Nach dem "2. Spieltag" dieser Phase hatten ALLE Teams noch die Chance, Weltmeister zu werden! Das war bei den kleineren Weltmeisterschaften zuvor nicht der Fall. Spiel, Spaß, Spannung, bis zum letzten Tag der Vorrunde, was will Fan mehr? Ganz klar: Deniz Undav!
Manche Teams wurden im dritten Gruppenphasenspiel von ihrem punktegesättigten Gegner geradezu zum Sieg genötigt komplimentiert. So ein übertrieben höflicher Gegner war auch der Nagelsmann, wie ein Gentleman aus grauen Vorzeiten des Julianischen Kalenders: Seinen "Joker" Deniz ließ er wieder erst für die letzten 30 Minuten auf den Platz, obwohl er wusste, dass gegen den harten Gegner Ecuador der Torjäger mindestens 60 Minuten gebraucht hätte, um sein Pflichttor zu erzielen. Dumm gelaufen. Jedenfalls aus Fansicht. Dafür hatte Ecuador noch die ganze Nacht gefeiert. Können wir gönnen.
KA-Sieg sicher?
Die KameloNews prognostizierte anhand von Vorrundengruppenspielergebnissen, diese WM müsse eines der KA-Teams gewinnen. In der KO-Runde kam gleich noch ein KA-Team zutage: Kasemiros Amazonaskicker. Die KA-Länder Katar, Kari, Kameledonien und Kanalpanama waren da schon in der Vorrunde ausgeschieden. Beim dritten KO-Spiel wurde Kamelonien vom KA-Land im Elfmeterschießen zum KO-Land - Kamelonien schied aus wegen nur drei gelungenen von sechs Elfmeterschießkicks gegen Paraguay**. Beim gleich darauf folgenden vierten KO-Spiel wandelte sich KO-Land MarokKO mit ebenfalls nur drei gelungenen von sechs Elfmeterschießkicks gegen KA wie Kaasniederlande zum KA-Land - KA wie Königreich Marokko. So kann's gehn.
Fußnote **: Grund für die Niederlage der kamelonischen Nagelsmänner gegen Paraguay war, dass sie bei der Spielvorbereitung bei gutefrage.de auf die Frage "Wie knackt man eine Paranuss?" nicht rechtzeitig auch nur eine fußballbezogene Antwort bekamen, obwohl genau diese bösonders harte Variante der harten Nuss vor ihnen lag und fußballerisch geknackt werden musste. So kommt es halt, wenn ein WM-Team sich allein auf IT und Internet verlässt.
Und dann, am Vorabend des 250sten Unabhängigkeitsjubiläums der USA, verlor das andere Land das heißt wie sein Kontinent: Australien. Die Kameltöter aus dem Outback verloren das Elfmeterschießen, zu dem es nur kam, weil Ägypten sein einziges Tor aus dem Spiel mittels Eigentor egalisierte. Zum Glück für das Kameltreiberteam von den Pyramiden war das Kameltöterteam im Abschluss auf dem amerikanischen Fußballplatz nicht so gut wie beim Kamel-Abschuss in der heimischen Wüste. Kameltöter gegen Kameltreiber? Also war dies auch eine Begegnung von KA-Ländern. Aber es konnte ja nur eines gewinnen. Das Richtige! Mööepp.
Alles endet irgendwann
So auch für die Veranstalter: Alle raus aus ihrer eigenen Meisterschaft im Achtelfinale: Kanada, Mexiko, USA. Der US-Präsident half beim US-Team nach mittels Washingtoner D.C.-Tricks, denn Präsident Donaldo will ja Amerika wieder groß, und das ist für ihn Wrestling und nicht Fußball. Eventuell gönnt er seinen Landsleuten auch deren abseitige Marotten wie American Football, Basketball und Baseball, alles andere sind für ihn aber "unamerikanische Umtriebe". Aber auch DFB-Traum-Töter Paraguay und der ewige Meisterschaftskandidat Brasilien sowie Donaldos Namensvetter Ronaldo: Raus! Selbst das tapfere Ägypten. Als ausgerechnet die Schweiz statt Kamelumbien sich fürs Viertelfinale qualifizierte, musste die KameloNews-Redaktion kapitulieren: Nicht wie von ihr geweissagt ein KA-Land würde gewinnen :-( Die Redaktion hatte schon davon geträumt, den "kicker" ersetzen zu können. Aus der Traum. Alles endet irgendwann. Schuster, bleib bei deinem Leisten. Kamel, bleib beim Hufball. Mööepp.
Aber vorher geht's noch rund
Das Viertelfinale brachte endlich einen Meisterschaftsfavoriten hervor: Frankreich. Nur Argentinien brachte auch einen Zweitorevorsprung im Viertelfinalspiel zustande, aber nicht zu Null. Frankreich hatte dann im Halbfinale sich ja noch gegen Spanien zu bewähren, eine einfache Aufgabe, da es eben Spanien und nicht Katalonien ist - aber an der Einfachheit der Aufgabe scheiterten die Franzosen - ihnen war eine hohe Siegprämie versprochen worden, aber es war 14. Juli, also ihr Nationalfeiertag, da blieb die Prämie wirkungslos, da sie ohne Feiertagszuschlag berechnet war. Argentinien stand vor der Herausforderung England im Halbfinale. Auf diese historische Fußballschlacht wettete sogar König Charles III.. Sein Einsatz: Die Falklandinseln. Stargentinier Lionel Messi kaufte sich vor dem Spiel heimlich Exocet-Raketen, die für die Fouls sorgen sollten. England beorderte aus Nepal wieder die Gurkentruppe und bürgerte einige davon ein, die auf dem Spielfeld für England den Nahkampf diskret erledigen sollten. Donaldo fehlte als 12ter Mann bei dieser Partie, obwohl die eher Donaldos heißgeliebten "Martial Arts" (martialischen "Künsten") als dem Fußball ähnlich war. Am Ende wurde diese Qual für Spieler und Zuschauer beendet, als Lionel Messi mittels Pässen seine Nachfolger im Amt der Toptorjäger einführte. Jubel brandete durchs Stadion: Wenigstens eine Entscheidung. Hätte es Verlängerung gegeben, hätte es auf dem Rasen und auf den Zuschauerrängen Tote gegeben wegen qualvoller Unansehnlichkeit des Spieles.
Das Spiel um Platz 3 hätte spannender sein können, wären die Franzosen nicht noch im Streikmodus ins Spiel gestartet. Am Ende war es dann aber doch nicht bloß thorenreich, sondern torreich, aber wer zuerst mit dem Toreschießen angefangen hatte, behielt bis zum Schuss die besseren Karten: England gewann, gnadenlos.
Die Verschwörung: Das Endspiel
Beim Endspiel verabredeten sich spanische und argentinische Mannschaft dazu, den panzerglasgeschützten Ehrengast Donaldo auf die Probe zu stellen. Es ging um die bange Frage: "Schläft er ein, wenn wir in 90 Minuten nur ein Nullnull hinkriegen?" Dazu musste aber die richtige Spielweise gefunden werden. Erleiden mussten das die Trainer, die aus Verzweiflung einen Spieler nach dem anderen auswechselten - ohne Effekt. Die Spieler hatten all ihr Taschengeld auf die Donaldowette gesetzt.
Gianni Infantilo war eingeweiht. Er hatte dafür zu sorgen, dass die normalen ZuschauerInnen nicht mit torlosen 90 Minuten durch Langeweile zu Tode gequält würden. Deshalb bestellte er für die Halbzeitpause zur Unterhaltung eine fulminante Live-Folge der Muppets-Show. Alle Spieler hatten auf Donaldos Einschlafen gewettet. Donaldo war aber mit Gattin anwesend, die ihn wach hielt. Infantilo behielt die Wetteinsätze für sich.
Die Verlängerung brauchte dann doch einmal ein Tor, damit es nicht doch noch Tote gab. Ein spanischer Joker erlaubte sich den Jux "Gewonnen wird heut mal nicht vom Superstar, sondern von mir." So gesagt, Schuss, Tor, Spanien Weltmeister.
Siehe auch: D.C.