Diskussion:Freitag, der 13.
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Warum haben eigentlich alle so viel Angst vor Freitag dem Dreizehnten?
Dreitag den Freizehnten sollt ihr fürchten!
--Wüstenspitz (Diskussion) 11:49, 14. Feb. 2026 (NNZ)
- Das war aber noch zu Zeiten der Dreifelderwirtschaft, als die Hintersassen noch den Zehnten beim Fürst und den Kirchenzehnten beim Pastor abliefern mussten. Der Bauernkrieg erwirkte ein Zugeständnis der gottgegebenen Obrigkeit: Alle Monate hatten ab dann nur noch 28 Zehntpflichtige Tage. Schlimm für die Gutsherren waren dann also Januar, März, Mai, Juli, August, Oktober und Dezember: 31 Tage, davon waren drei Tage zehntfrei, was dann ja auch Dreitag der Freizehnte genannt wurde. Kamelurmel (Diskussion) 20:45, 14. Feb. 2026 (NNZ)
- Was dann zur Erfindung des Mähdreschers führte. So konnte, schönes Wetter vorausgesetzt, die halbe Jahresernte an den letzten drei Julitagen eingefahren werden. Schlecht für Gutsherren, als auch für Knechte und Mägde: Mussten sie doch die andere Hälfte noch von Hand ernten und einfahren. Oftmals unter der Knute mies gelaunter Ritter, welche die Abführung des Zehnten überwachten. Den Lohn bekamen Knechte und Mägde als ein Scheffel pro Zehnten, also insgesamt vier Scheffel im Jahr. Das reichte dann nur noch für zwei Brote und einen Geburtstagskuchen. Schlechtere Deals macht man heuer nur noch bei König Donaldo dem Letzen. --Wüstenspitz (Diskussion) 21:21, 14. Feb. 2026 (NNZ)