Matschflugkörper

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Der Matschflugkörper ist ein Waffensystem. Es gehört der Waffengattung der Erdgeschosse an. Seine Verwendung ist bereits für den ersten Wurstkrieg überliefert und nachgewiesen. Als den auf den französischen Schlachtfeldern den Fleischwarenfachverkäufern die Munition aus ging, wurde ein kriegsgefangener Meldegänger zwangsrekrutiert. Er hatte im Frühjahr 1917 den aufgeweichten flandrischen Boden in leere Kanonenhülsen zu schaufeln und eigenhändig in die feindlichen Schützengräben zu werfen.

Wider Erwarten hatte er damit durchschlagenden Erfolg: Einige seiner Matschflugkörper durchschlugen deutsche Brotdosen und verdarben dadurch die Feldverpflegung. Adolf Höckler verwurstete diese Episode seines Lebenslaufes später geschichtsklitterisch in seinem Machwerk "Kein Mampf".

In der heutigen Zeit sind die Matschflugkörper natürlich viel moderner. Der russische Zar Wladiarsch Bombardierowitsch Kaputtin I. lässt eroberten donbassischen Matsch in angeblich neu entwickelte Burewestnik-Raketen schaufeln. Derlei schlammgetuntes Fluggerät durchschlägt inzwischen mühelos selbst gut gepanzerte Butterbrotcontainer der Bundeswehr.

Auf der anderen Seite der großen Badewanne bastelt König Donald der Erste derweil an einem ähnlichen Konstrukt. Er lässt aktuell Floridas Sumpfmatsch in einige von Elons SpaceseX-Blechdildos schaufeln und plant, damit Zar Wladis Lieblingsbordell zu bombardieren.