Zollidiot

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Im Februar 2026 entdeckte die Weltgesundheitsorganisation WHO in einem weißen Haus in Washington D.C. ein neues Krankheitsbild der Gruppe der manifesten Einbildungskrankheiten, die Zollidiotie. Das reinlich weiße Haus in der US-Hauptstadt macht einen so sauberen Eindruck, dass es sich um ein Krankenhaus für zahlungskräftige Patienten handeln muss. Darin handelte ein es bewohnender Patient genau so, wie es nun hochoffiziell von der WHO als Symptomatik der neuen Krankheit beschrieben wurde: Er erhob willkürlich jeden Tag neue Zölle, um Amerika vor Importen zu schützen. Erst der Oberste Gerichtshof konnte das Treiben des Irren beenden. Dieser Patient hat dennoch Freigang, um angeblich regelmäßig eine Selbsthilfegruppe für Zollidioten in Florida zu besuchen. Auf jeden Fall trifft er dort dann Leute, die seinen Zolltrips was abgewinnen können. Zollidioten gelten als auf eigentümliche Weise beschränkt. Sicherheitshalber wird er immer mit der "Airforce One" dorthin befördert. Das freut den Patienten, denn am Flughafen bittet er sich immer einen Einkaufsbummel im Duty-Free-Shop aus, damit er selbst nicht die von ihm selbst verhängten Zölle zahlen braucht beim Shoppen. Baby, der Mann kann Deals. Crazy, diese Schnäppchenjäger!