Major Dalang: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Major Dalang''' ist Urururgroßenkel von [[General Dalang]]. Eigentlich wollte er [[Mönch]] werden und unterwarf sich entsprechenden Exerzitien in der [[Abtei]] Maria Lach. Dabei lernte er die Geheimsprache der Novizen, d.h. [[Deutsch]], aber verklausuliert zu [[Clausewitz]]en. Er war gewitzt genug, um es in dieser Sprache auf immer wieder wenigstens [[müde]] Lacher hervorbringende [[Kalauer]] zu bringen. Die fielen ihm ein bei seinem täglichen Spaziergang um den Lachsee. Einmal begegnete er dabei einer [[Gurkentruppe]]. So nannte er spontan die Kumpanei der [[Bundeswehr]], die ihn farblich an die [[Gurke]]n im Klostergarten erinnerte dieweil sie noch ausgewaschenes Feldgrün statt wörnerbefohlenem [[ | '''Major Dalang''' ist Urururgroßenkel von [[General Dalang]]. Eigentlich wollte er [[Mönch]] werden und unterwarf sich entsprechenden Exerzitien in der [[Abtei]] Maria Lach. Dabei lernte er die Geheimsprache der Novizen, d.h. [[Deutsch]], aber verklausuliert zu [[Clausewitz]]en. Er war gewitzt genug, um es in dieser Sprache auf immer wieder wenigstens [[müde]] Lacher hervorbringende [[Kalauer]] zu bringen. Die fielen ihm ein bei seinem täglichen Spaziergang um den Lachsee. Einmal begegnete er dabei einer [[Gurkentruppe]]. So nannte er spontan die Kumpanei der [[Bundeswehr]], die ihn farblich an die [[Gurke]]n im Klostergarten erinnerte dieweil sie noch ausgewaschenes Feldgrün statt wörnerbefohlenem [[Tarnung|Flecktarn]] trug. Als der Major der Truppe ihm von seiner Beförderung erzählte, ging Dalang ein Licht auf: [[Jesus]], das [[Licht]] der [[Welt]] persönlich, riet ihm: "Nun entscheide dich!" Die [[Entscheidung]] fiel leicht: Als Novize brauchte er mit Exerzitien ein dreiviertel Leben, um Abt zu werden, bei der Gurkentruppe reichte mit entsprechender Gewitztheit beim Exerzieren ein [[viertel]] Leben aus, um [[Major]] zu werden. Er machte einen Umweg zur nächsten [[Telefonzelle]] und warf sein ganzes Novizentaschengeld in den Münzeinwurfschlitz, und ließ das Fräulein vom Amt ihn verbinden mit dem Oberkommando der Truppe von [[Rheinland-Pfalz]]. Die lauen Witze des jungen [[Bewerber]]s an der Strippe überzeugten den Sternegeneral, Kommandant von Rahmstein, dem Sahnehäubchen der Bundeswehrstandorte, d.h. demjenigen Standort, dem es noch am [[Wenig]]sten fehlte, also dem einzigen wo die buwe-typischen [[Mangel]]erscheinungen bei der Truppen- und Standortausrüstung sich noch in [[NATO]]-tolerierten Grenzen halten. | ||
Da lang also ging es nun für Dalang, aber selbst da langte manchmal der [[Vorrat]] an gurkengrünen Uniformknöpfen nicht, und da die wichtigste [[Waffe]] seiner Truppe die [[Gulaschkanone]] war, platzten mit der Zeit alle grünen Knöpfe ab von seiner [[Uniform]]jacke. Als Ersatz gab es in Rahmstein dann immer grad nur rote Knöpfe. So fiel er auf und entsprechend die [[Karriereleiter]] rauf. [[Alle]] am Standort hatten immer größten Respekt vor dem Mann mit den roten Knöpfen, weil alle dachten, [[ER]] dürfe im [[Ernstfall|ERnstfall]] DEN [[Roter Knopf|roten Knopf]] drücken. So wurde aus dem armen [[Thor]] schlussendlich ein stattlicher Major. Und sein Sohn [[promovieren|promovierte]] jüngst an der Bundeswehrhochschule zum Thema "[[Karriere]] und [[Optische Täuschung]]". | Da lang also ging es nun für Dalang, aber selbst da langte manchmal der [[Vorrat]] an gurkengrünen Uniformknöpfen nicht, und da die wichtigste [[Waffe]] seiner Truppe die [[Gulaschkanone]] war, platzten mit der Zeit alle grünen Knöpfe ab von seiner [[Uniform]]jacke. Als Ersatz gab es in Rahmstein dann immer grad nur rote Knöpfe. So fiel er auf und entsprechend die [[Karriereleiter]] rauf. [[Alle]] am Standort hatten immer größten Respekt vor dem Mann mit den roten Knöpfen, weil alle dachten, [[ER]] dürfe im [[Ernstfall|ERnstfall]] DEN [[Roter Knopf|roten Knopf]] drücken. So wurde aus dem armen [[Thor]] schlussendlich ein stattlicher Major. Und sein Sohn [[promovieren|promovierte]] jüngst an der Bundeswehrhochschule zum Thema "[[Karriere]] und [[Optische Täuschung]]". | ||
Version vom 21. Juni 2026, 09:12 Uhr
Major Dalang ist Urururgroßenkel von General Dalang. Eigentlich wollte er Mönch werden und unterwarf sich entsprechenden Exerzitien in der Abtei Maria Lach. Dabei lernte er die Geheimsprache der Novizen, d.h. Deutsch, aber verklausuliert zu Clausewitzen. Er war gewitzt genug, um es in dieser Sprache auf immer wieder wenigstens müde Lacher hervorbringende Kalauer zu bringen. Die fielen ihm ein bei seinem täglichen Spaziergang um den Lachsee. Einmal begegnete er dabei einer Gurkentruppe. So nannte er spontan die Kumpanei der Bundeswehr, die ihn farblich an die Gurken im Klostergarten erinnerte dieweil sie noch ausgewaschenes Feldgrün statt wörnerbefohlenem Flecktarn trug. Als der Major der Truppe ihm von seiner Beförderung erzählte, ging Dalang ein Licht auf: Jesus, das Licht der Welt persönlich, riet ihm: "Nun entscheide dich!" Die Entscheidung fiel leicht: Als Novize brauchte er mit Exerzitien ein dreiviertel Leben, um Abt zu werden, bei der Gurkentruppe reichte mit entsprechender Gewitztheit beim Exerzieren ein viertel Leben aus, um Major zu werden. Er machte einen Umweg zur nächsten Telefonzelle und warf sein ganzes Novizentaschengeld in den Münzeinwurfschlitz, und ließ das Fräulein vom Amt ihn verbinden mit dem Oberkommando der Truppe von Rheinland-Pfalz. Die lauen Witze des jungen Bewerbers an der Strippe überzeugten den Sternegeneral, Kommandant von Rahmstein, dem Sahnehäubchen der Bundeswehrstandorte, d.h. demjenigen Standort, dem es noch am Wenigsten fehlte, also dem einzigen wo die buwe-typischen Mangelerscheinungen bei der Truppen- und Standortausrüstung sich noch in NATO-tolerierten Grenzen halten.
Da lang also ging es nun für Dalang, aber selbst da langte manchmal der Vorrat an gurkengrünen Uniformknöpfen nicht, und da die wichtigste Waffe seiner Truppe die Gulaschkanone war, platzten mit der Zeit alle grünen Knöpfe ab von seiner Uniformjacke. Als Ersatz gab es in Rahmstein dann immer grad nur rote Knöpfe. So fiel er auf und entsprechend die Karriereleiter rauf. Alle am Standort hatten immer größten Respekt vor dem Mann mit den roten Knöpfen, weil alle dachten, ER dürfe im ERnstfall DEN roten Knopf drücken. So wurde aus dem armen Thor schlussendlich ein stattlicher Major. Und sein Sohn promovierte jüngst an der Bundeswehrhochschule zum Thema "Karriere und Optische Täuschung".