Arroganz meint den Homo superior in seiner christlichen Selbstverpflichtung, die Herde mit Weisheit (sophía) zu segnen, um intellektuelle Luminanzen gleichfalls auf entsprechende Bruchstückmenschen zu übertragen – weshalb Arroganz auch in ihren religiösen Bezügen kaum noch als negativ konnotiert bzw. als Todsünde verstanden wird; in nächstliebender Hinwendung zu hirnverflachten Primaten versteht sich der Homo superior zurecht als Endzweck zur angewandten Handhabe der ethischen Beurteilung; hierin erklärt sich auch seine erworbene oder ererbte Prävalenz gegenüber nachrangigen Instanzen. (mehr..)