Ehrenmord

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Ehrenmord, der … ist anders als Vater-, Mutter-, Kinder- oder Brudermord gar nix Schlimmes und leicht mit Rufmord zu verwechseln. Verfolgt man aufmerksam die Journalisten, dann sehen wir, dass die sowas täglich machen, meistens beim Schießen von Zeitungs-Enten. Ehrenmorde gelten daher eher als Kavaliersdelikt, wobei die häufigste Tötungsart dabei die an sich eher unblutige Abschneidung der Ehre ist. Somit kann als vorläufiges Zwischenergebnis festgehalten werden: Die meisten Ehrenmorde finden in den Medien statt. Die millionenfache Häufung führte dazu, dass dieser Begriff in den UN-Wortschatz aufgenommen werden musste.

Ehrenmorde sind natürlich schwer nachzuweisen, da kaum einer jemals eine Ehre zu Gesicht bekommen hat. Nur wenige behaupten zu wissen, wie sich Ehre anfühlt, geschweige denn die Ehre zu haben (das behaupten nur die Bayern fortgesetzt). Offensichtlicher wird so ein Mord, wenn Euer Ehren hernach leblos fortgetragen wird. Manche irregeleitete Kamele, die mit der hiesigen Kultuhr nicht so vertraut sind, bringen sich ab und an gegenseitig unter diesem Oberbegriff ein wenig um, vorzugsweise um die Familienbande wieder zu straffen, was IHNEN als guter Brauch gilt. Diese Gruppe ist jedoch im Verhältnis zu den oben erwähnten Ehrenmördern absolut in der Minderheit. Ehrenmorde kommen ausschließlich in Familien mit Migrationshintergrund vor. In deutschen Familien würde der gleiche Vorgang hingegen „Familientragödie“ genannt.

Siehe auch.png Siehe besser nicht: Die eigene Ehre ermorden | Leidkultur