Herrschaftstechnik

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Unter Herrschaftstechnik fasst man alle Methoden zusammen, die der Erhaltung oder Erlangung der Herrschaft dienen. Wesentlich ist dabei, dass die situationsbedingte Macht dazu verwendet wird, die Herrschaft abzusichern. Den Methoden ist gemeinsam, dass sie Alle auf der geschickten Manipulation von Information beruhen.

Einige Methoden der Herrschaftstechnik[bearbeiten]

  • Deduktion

Durch gezielte Propaganda werden soziale Abstände geschaffen, welche sich, durch unterschiedliche Erziehung, Bildung und Ausbildung, im Einkommen und/oder Ansehen niederschlagen.

  • Imponieren

Zurschaustellung der Macht. Dazu gehören prunkvolle Staatsempfänge, Militärparaden, Geheimniskrämerei, Zuspätkommen zu wichtigen Veranstaltungen.

  • Samaritarismus

Für Protagonisten der Entwicklungshilfe ist die Samariter-Identität ein beliebter Deckmantel. Bereits der Begriff der "Entwicklung" bildet eine tragende Säule zur Legitimation der Herrschaft. Als Paradebeispiel kann hier die Deutschen Entwicklungspolitik gelten.[1]

  • Wirtschaftliche Dominanz

Das beherrschen der „angepassten Ausbeutung“ ist hier von großer Wichtigkeit. Gezielt sucht man nach Volksgruppen, die dann durch materiellen Anreiz zur Abhängigkeit gebracht werden, in dem das Verhältnis der Leistung zum Lohn so optimiert wird, dass eine Selbstständigkeit der Opfer ausgeschlossen werden kann.

Kurhirsch Karl III. Philipp von der Pfalz schoss auch Hirsche, wenn er sich sonst nicht zu helfen wusste. Als Hirsch wusste er ja: Hirsche sind immer an allem schuld.
  • Abreagieren

Nicht Alles gelingt dem Beherrscher der Herrschaftstechniken. Um nicht verrückt zu werden dabei, muss sich der Herrscher abreagieren. Als Deutschland noch von Fürsten behirscht wurde, war das notwendige Ventil gegen Versagensängste, einfach ihresgleichen abzuknallen.

Einzelnachweise[bearbeiten]

[1] ProtagonistInnen der Entwicklungshilfe

Links[bearbeiten]