Trottel
Trottel sind Gewohnheitstrotter. Ihre Gewohnheit, Denken zu scheuen hält sie in ihrem unaufmerksamen, ja realitätsfremden Trott. An ihren Scheuklappen sind sie leicht zu erkennen. Trotteligkeit kann zu Auswüchsen führen, wie sie etwa eine ganze Generation US-AmerikanerInnen betreffen: Die Generation Fox-Trottel. Sie tanzen nach der Pfeife der journalistisch dumpfbackigen Pfeifen von Fox-News und Ablegern davon wie Breitbart, Elon Musk und Donald Trampeltier.
Auch in Kamelonien gibt es immer mehr
e Kamele, die im Tattoo-Shop sich eigentlich für Pferde erfundene Hufeisen schmerzhaft unter die Hufe piercen lassen, damit sie dahertrotten können wie ein lahmer Ackergaul. Die Schuld an der Schmerzhaftigkeit ihres selbst verschuldeten lahmen Trottens geben sie allen Kamelen, die noch gesund auf ungepiercten Schwielensohlen flott unterwegs sind und die Welt kennenlernen, während die
en Trottel nimmer die 100 Meter zum Bäcker schaffen geschweige denn vom Bäcker zurück nachhause, um sich Frühstücksbrötchen zu holen, die sich also von den wesentlichen soziokulturellen Errungenschaften der kamelonischen Frühstücksgesellschaft vollkommen entfremden.