Rechenkünstler: Unterschied zwischen den Versionen
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Es sollte allerdings auch nicht [[England]] sein, wo diese dröge [[Arbeit]] sich zur kulturell eigenständigen Kunstform entwickelte, sondern ein anderes Inselreich: | Es sollte allerdings auch nicht [[England]] sein, wo diese dröge [[Arbeit]] sich zur kulturell eigenständigen Kunstform entwickelte, sondern ein anderes Inselreich: | ||
In den ''Zen-Gärten'' [[Japan]]s war es, wo die Rechenkunst ihre kulturelle [[Blüte]] erlebte. Einer der bekanntesten und geschätztesten Rechenkünstler ist wohl zweifelsohne ''Rechenmeister Garutena ( | [[Bild:AdamRiesDenkmalAnnabergBuchholz-Infinitesimalrechen.jpg|thumb|left|Adam Ries: <br> Bronze-Plastik, lebensgroß, mit Rechenstab für [[Infinitesimalrechnung]]]] | ||
In den ''Zen-Gärten'' [[Japan]]s war es, wo die [[Wurzelziehen|Rechenkunst]] ihre kulturelle [[Blüte]] erlebte. Die Lehre des [[Buddhismus|Zen-Buddhismus]] verlangte nämlich von den Mönchen ab, völlig gewaltfrei zu leben. Anstatt zu irgendwelchen dahergelaufenen Kampfkünsten zu greifen, musste jede Gräueltat und jeder [[Gesetz]]esbruch gerecht werden, um das Gleichgewicht zwischen [[Yin und Yang]] wieder herzustellen. Einer der bekanntesten und geschätztesten Rechenkünstler ist wohl zweifelsohne ''Rechenmeister Garutena (1924–1987)'' [http://fun-forum.de/comedy/themenseiten/ebay/gardena.shtml], der die Rechenkunst der [[Zen]]-[[Garten|Gärten]] vervollkommnete und prägend für seine ganze [[Epoche]] war. | |||
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Aktuelle Version vom 14. März 2023, 17:19 Uhr

Der Rechenkünstler spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung der Landschafts- und Friedhofsgestaltung.
Ihren Anfang nahm die Rechenkunst in der englischen Landschaftsarchitektur, wo große Rasenflächen oftmaliges Rechen, nach festgelegten Rechenregeln verlangten. Die sogenannten Rasenlabyrinthe werden oftmals als erste Manifestation eines Formwillens der vorchristlichen Rechenkünstler ins Feld geführt, es bleibt allerdings strittig, ob die damaligen Formen des Rechens der heutigen schon weit genug entsprachen, um einen direkten Vergleich zuzulassen. Es sollte allerdings auch nicht England sein, wo diese dröge Arbeit sich zur kulturell eigenständigen Kunstform entwickelte, sondern ein anderes Inselreich:

Bronze-Plastik, lebensgroß, mit Rechenstab für Infinitesimalrechnung
In den Zen-Gärten Japans war es, wo die Rechenkunst ihre kulturelle Blüte erlebte. Die Lehre des Zen-Buddhismus verlangte nämlich von den Mönchen ab, völlig gewaltfrei zu leben. Anstatt zu irgendwelchen dahergelaufenen Kampfkünsten zu greifen, musste jede Gräueltat und jeder Gesetzesbruch gerecht werden, um das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang wieder herzustellen. Einer der bekanntesten und geschätztesten Rechenkünstler ist wohl zweifelsohne Rechenmeister Garutena (1924–1987) [1], der die Rechenkunst der Zen-Gärten vervollkommnete und prägend für seine ganze Epoche war.
Neue Entwicklungen in der Rechenkunst kommen heutigentags aus anderer Richtung. Die sogenannten Kornkreise greifen klassische Motive der Zen-Rechenkunst wieder auf. Bezeichnenderweise tauchten die ersten Kornkreise in Großbritannien auf, welches die moderne Forschung, wie schon oben erwähnt, als Geburtsland der Rechenkunst ausmacht. Es handelt sich bei ihnen um groß angelegte Aktionskunst, ausgeführt von einer oder mehrer Gruppen von Szenekünstlern, die sich aber bedeckt halten.
Wenn Du genau hin siehst, stellst du fest, dass auch hier im Text – genau zwischen den Zeilen – gerecht wurde. Wer das wohl war, vielleicht der fies Dreinblickende oben rechts?
Siehe vielleicht: Rechengeld