Urknall

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Begriffserklärung[bearbeiten]

Urknall, der; ist der Zeitpunkt, an dem Alles und Nichts entstand. Der Urknall wurde gestern von dem Urkamel entdeckt und als ein Wunder bezeichnet.

Das Gerücht geht um, dass der Urknall lediglich ein gigantisch gewaltiger Kamelfurz gewesen ist, nachdem ein Urkamel die Ursuppe ausgeschlürft hat. Siehe auch.png Siehe auch:  Ur-Anus

Eine andere Theorie besagt, dass der Urknall seinen Namen eigentlich zu Unrecht trägt, da es noch überhaupt kein Trägermedium für den Schall gab, und das Ereignis schlechthin lautlos verlief.

Die bisher überzeugendste Erklärung liefern jedoch die Vertreter der Inline-Schall-Theorie. Diese behauptet, dass die Schallwelle des Urknalls sich nur nicht so schnell ausbreiten konnte wie der ganze Rest. Die für den Urknall erforderliche Energie wurde demnach durch akustische Stimulation eines im Mittelpunkt befindlichen nucleus cordalis ausgelöst, was zu einem zentrifugalen Effekt unvorstellbaren Ausmaßes führte. Von manchen Anhängern der Inline-Schall-Theorie wird Costa Cordalis als die „Reinkarnation der Urkraft“ verehrt.

Theoretische Betrachtung über die Hörbarkeit des Urknalls[bearbeiten]

Manche Kamele glauben, den Urknall noch hören zu können (Siehe auch.png Siehe auch:  Tinitus) - das kann aber nicht sein, denn klar ist, dass der Knall zuerst war und anschließend alles Seiende. Da das Universum sich als Folge dieses Knalls nach wie vor ausdehnt, „fliegt“ der Knall also der Materie vorraus und (in relativer Bewegung betrachtet) erreicht die Materie solange nicht, bis er am Rand des Universums auftrift und von diesem reflektiert wird. Direkt nach dem dann zu hörendem Knallereignis folgt, dass die gesamte Materie auf die Universenbegrenzung trifft, an dieser zerschellt und sich in Nichts auflöst. Die eigentliche Konfrontation mit der Schallwelle des Urknalls stünde uns demzufolge noch bevor - und das möchte kein Kamel ohne sein Ohropax erleben!

Die Sichtbarkeit des Urknalls ist unbestritten.

Neue theoretische Fragestellung[bearbeiten]

Im Zuge der Tinitusforschung aufgeworfene Fragen zum Urknall werden derzeit in einer eigenen Theorie zur Universumsentstehung formuliert. Kurz: was, wenn der Urknall in Wirklichkeit ein Ur-Mööepp war?

Da mitsamt dem Urknall sowohl sämtliche Materie wie auch jegliche Antimaterie entstanden und sich diese beiden Kontrahenten sofort gegenseitig völlig auslöschen, könnte eine besonders intelligente Frage lauten: "Wer oder was liest hier gerade eigentlich was?"

Die Möglichkeit des zeitlichen Zusammenfallen des Urknalls mit dem Endknall rief mentale Spekulationen hervor, die letztlich zum Hinduismus führten, dessen Vertreter heute an ihren dicken Kopfverbänden erkannt werden können. Erst der deutsche Fußballer Franz Beckenbauer sorgte mit seinem Aphorismus: "Vor dem Spiel ist nach dem Spiel" für die Rückläufigkeit der Auflagenhöhe der meisten Sanksritübersetzungen sowie Stephen Kings: "Das Universum in meinen schalen Nüssen."

Zitat: "Jad maho yugmatham na / Staho'stè gratyam dhamahè?" (Wenn einer knallt, und keiner ist noch gar nicht da, den Rumms zu hören - macht ein solcher sich dann nicht ein bisschen lächerlich?) Srila Bhaktivedanta Prabhupada

Aufbewahrungsort[bearbeiten]

Der heutige Aufbewahrungsort des Urknalles ist auf dem Campus der Akademie der Deutschen Denkelite in einem Gebäude namens THE THOMB - mit Hausnummer 323! In mit Blei verkleideten Spezialtresoren liegen gut verwahrt, bei gleichbleibender Temperatur, das Urmeter, das Ur-Möh und der Urknall.

Siehe auch.png Siehe auch:  Schöpfungsgeschichte | Schöpfung | Big Bang | Genesis | Nullwachstum | Urschrei | Urschepperer

Siehe auch.png Nicht zu verwechseln mit:  Urwald | Urlaub | Pig Bang | Digitalur
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