Mimimi

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Mimimi ist Mist, Mist, Mist! Mimimismus ist das Ende jeder Diskussion, wenn darin zuviel Mimimi statt Argumente zu hören sind. Kamele machen daher lieber Dung als Mist. Denn Dung kann als Dünger noch fruchtbare Dienste leisten. Mist, aber ist und bleibt Mist und gehört auf den entsprechenden Haufen, der dann nutzlos vor sich hin stinkt.

Entstehung von Mimimi[bearbeiten]

Mimimi entsteht in Situationen kommunikativ-moralischer Überforderung. Sagt Kamel 1 einem anderen, dem Kamel 2, eine klare Meinung, die beim angesprochenen Kamel 2 augenblicklich selbstmitleidige Betroffenheits-Reflexe in Form eines Redeschwalles aus der Luft gegriffener Vorwürfe, beleidigten Jammers, und spontan imaginierter Pseudogegenargumente auslöst, so ist Kamel 2 am Äußern von Mimimi. An diesem Punkt ist es für Kamel 1 unmöglich, weiter mit Kamel 2 zu reden.

Mimimismus in der Politik[bearbeiten]

In der Politik bilden sich bisweilen ganze Banden von Mimimisten. Sie scharen sich als Anhänger um politische Leitkamele wie Donald Trampeltier, Donald Trumpleteer und Donaldo. Sie sind Anhänger, von denen einer wie der andere genau so mimimi-krank ist wie ihre Leitkamele selber sind. Dieses Krankheitsbild tritt auf bei Populisten, die an ihren eigenen Populismus glauben, sowie bei deren Anhängern. Das endet wie es muss, wenn jemand an ein Mus glauben muss. Solches Mus ist eben immer von Pflaumen erdacht. Es taugt aber weder als Auf- noch als Abstrich. Echte Argumentationskunst bringt Argumente - die kann kamel einem Gesprächsgegenüber aufs Brot schmieren. Mimimi hingegen bleibt immer brotlose Kunst. Ohne Nährwert.

Quell[bearbeiten]