Nietenhose

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Nietenhose, die ... gehört in den Bereich der Schulkleidung.

Nach Einführung von Gesamtschulen und Schuluniformen an ägyptischen Schulen wurde in einem zweiten Schritt eine Einteilung nach der finanziellen Liquidität vorgenommen. Die Schwierigkeit bei den Gesamtschulen besteht darin, dass man einem Schüler nicht mehr ohne Weiteres ansieht, über welchen Vermögensschatz er oder seine Eltern verfügen. Bei der bis noch vor wenigen Jahren aktuellen biographischen Einteilung, (GNUnasium für Reiche, Kamelschule für den Mittelstand und Hauschule für die Unterschicht) war dies noch problemlos möglich.

Sehr zum Leidwesen der besser situierten Kamele stellte man fest, dass hierdurch die bewährte Strategie der Ausgrenzung massiv geschädigt wurde und plötzlich eine Welt entstand, in der alle Kamele an ägyptischen Schulen gleich zu sein schienen (Parallelwelt). Eiligst strengten Politiker unterstützt von Lobbyisten und Besserverdienenden deswegen entsprechende Änderungen im Grundgesetz an. Die ärmsten Kamele an den Schulen haben seitdem die sogenannten Hosen für Nieten zu tragen. Die Unterschicht rächte sich - ihr ward fortan Jacke wie Hose. Zur Nietenhose kam die Nietenjacke dazu. Solchermaßen beanzugt erregte sie den Neid der Oberschicht, welche das Prinzip Jacke aus gleichem Stoff wie die Hose übernahm. In Irrenanstalten wurde umgekehrt zur Zwangsjacke nun auch die Zwangshose eingeführt. Ohne Anzug wagten sich nicht einmal mehr Jogger auf die Straße geschweige denn Raumfahrer in den Raum. Und weil viele Oberschichtler so oft wegen Steuerhinterziehung hinter schwedischen Gardinen sitzen, führten sie zur erneuten Abgrenzung zur Unterschicht ein nur aus der Nähe erkennbares Nadelstreifenmuster ein, welches die Gitterstäbe ihres Gewohnheits-Zweitwohnsitzes symbolisiert. Die Mittelschicht dient als treue Diener dieser Herren, bisweilen selbst im Nadelstreifen-Anzug, doch diejenigen Oberschichtler, die sich nicht vom Finanzamt erwischen lassen, rümpfen nur die Nase über all diese "Nieten in Nadelstreifen". Jene aber ziehen mit der Niete, die sie selber sind, meist das große Los: Wenn ihr Arbeitgeber sie rauswirft, übertrifft ihre Abfindung jeden Lotteriegewinn!

Ursprünge der Nietenhose[bearbeiten]

Die Ursprünge der Nietenhose liegen im Dunkel der finstersten Epoche des Wilden Westens. Sie wurde von gescheiterten Kuhhirten getragen, die auf das Umnieten von Zeitgenossen umschulen mussten. Noch heute haben Manager im Nadelstreifenanzug wenn, dann nur ein Talent, den Jobkillerinstinkt. Auf ihrem Siegeszug um die Welt bekam die Nietenhose ihren Namen im managerbefreiten Wilden Osten. Im Film "... denn sie wissen nicht was sie tun" wurde erstmals die Nietenhose von dem Model James Dean, dem Vorbild von Joschka Fischer, auch für die Mittelschicht propagiert. Seine Hose wurde nach dem Kinoerfolg meistbietend versteigert als James Dean's. Daraus entwickelte sich der Mittelschicht-Code für Nietenhosen, nämlich Jeans.

Siehe auch.png Siehe auch:  Hose, Hemd, Uniform
Siehe auch.png Andere Bekleidungsarten:  Allerlei Zeugs
Siehe auch.png Hat gar nichts zu tun mit:  Badewannenlift