Fahrrad

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Fahrrad, das (Japanisch: 自転車, じてんしゃ, jitensha), auch Drahtkamel genannt, ist ein zweirädriges Fortbewegungsmittel zum zügigen Durchqueren der Wüste.

Funktion, Aufbau[bearbeiten]

Fahrräder sind treue Begleiter, auch wenn sie einen Umwerfer haben (siehe unten).

In der einspurigen Ausführung, ist es unter Ausnutzung der eigenen Muskelkraft und der Pedale möglich, sich über weite Strecken fort zu bewegen, ohne sich die Sandalen schmutzig zu machen.
Der Allerwerteste ruht dabei auf dem Fahrradsattel, der aber den weichen und bequemen Platz zwischen den Höckern eines Kamels, nur schlecht ersetzen kann.
Die Fahrtrichtung gibt man dem Fahrrad über Lenkbewegungen mit den Armen vor, wobei es sich nur selten so störrisch wie Kamele verhält.
Nachts muss das Fahrrad nicht ruhen und kann auch an Sonn- und Feiertagen eingesetzt werden, da es in Gewerkschaften nicht aufgenommen wird. Dafür ist es auch mit Frontstrahler ab Werk lieferbar.
Für die von hohem Verkehrsaufkommen immer mehr strapazierte Wüste, gibt es das Sonderausstattungsmerkmal Klingel, welches aber immer öfter zum Erschrecken alter Damen missbraucht wird.
Ein besonders praktisches Anbauteil ist der Gepäckträger. Mit ihm lassen sich neben Bierkisten, geraubten Jungfrauen und Datteln, auch Kamelfutter und Leberwurst, sicher an den heimischen Herd bringen.



Herkunft, Entwicklung[bearbeiten]

zeitgenössische Abbildung eines Rekordversuchs von 1907

Schon im ersten Jahrhundert nach Urkamels Geburt und damit nur kurz nach 42, wurde in Japan das Serienrad entwickelt. Es hatte den heute noch üblichen Kettenhinterradantriebstrang mit stufenloser Vollautomatikhalbgangschaltung.
Schnell verbreitet es sich über die Ländergrenzen hinaus nach China, Vietnam und Korea. Über die nordostfriesischen Schiffhandelsrouten kamen die ersten Exemplare in die Wüste. Knapp 2000 Jahre später wurden aufgrund der hohen Unfallzahlen, zwei voneinander unabhängige Bremssysteme gesetzlich vorgeschrieben.
Seit es das Fahrrad gibt, versuchen einige Enthusiasten immer wieder, die Fahrzeiten zwischen Kairo und den Pyramiden verkürzen. Dabei kommen spezielle aerodynamische Anzüge zum Einsatz.


◄ mit einer dreifach redundanten Sanduhr gemessene Geschwindigkeit ≈3,4816 km/h



Das Fahrrad heute[bearbeiten]

Fahrrad uff`n Deich
Wüstentaugliches Modell von „Pimp my Ride“

Es soll Länder geben, in denen spezielle Fahrradwege existieren. Bei uns werden solche ausgrenzenden, rassistischen Methoden verurteilt.
Kameltreiber lieben ihr Fahrrad, weil es nicht frisst und säuft wie ein Loch, gleichzeitig hassen sie aber das mühsame Pedal treten.
Das Fahrrad wird heute auch für vielseitige Freizeitaktivitäten und den alltäglichen Weg zur Oase genutzt. Dabei kommt es immer wieder zu netten Begegnungen auf dem Deich:

„He Sie! Ihr Schutzblech klappert aber ziemlich laut!“
„WAS!? Ich kann nichts verstehen mein Schutzblech klappert so laut!!

Aber es scheint auch eine gewisse Vorsicht im Umgang mit fahrradfahrenden Landsmännern nötig zu sein:

Reitet einer gemächlich auf einem Kamel durch die Wüste. Es ist unerträglich heiß. Plötzlich wird er von einem anderen auf dem Fahrrad überholt, der wie wahnsinnig in die Pedale tritt.
An der nächsten Oase treffen sie sich. Meint der erste:
"Bist Du verrückt, bei dieser Hitze so zu strampeln?"
"Nein, wieso - durch den Fahrtwind werde ich doch toll gekühlt!"
Dem ersten leuchtet das ein, er schwingt sich auf sein Kamel und tritt dem in die Rippen, so dass es losrennt. Ein paar Kilometer weiter bricht es tot zusammen. Kurz darauf kommt der mit seinem Fahrrad wieder und hält an, betrachtet sich das tote Tier und meint:
"Klarer Fall - erfroren..."

Das Vernunft begabte Kamel fährt auch nicht einfach ein Liedchen trällernd und den Bordsteinschwalben auf die Beine glotzend durch die Wüste, solches Fehlverhalten wird mit Ordnungsstrafen geahndet.

Fahrrad-Bauteile[bearbeiten]

Umwerfer[bearbeiten]

Hier hat ein Umwerfer keine Chance!
Der Umwerfer (pfeil) wartet mit ausgestrecktem Arm darauf, zum Einsatz zu kommen.

Der Umwerfer ist ein ganz wichtiges Bauteil an Fahrrädern. Traditionell wird er in die Nähe der der Antriebspedale und der Fahrradkette eingebaut und ist Bestandteil der sogenannten Schaltung. Bisher ist zwar noch nicht ganz geklärt, wie das Ganze funktioniert, aber der Umwerfer verhindert in dieser Lage oft den sicheren Betrieb des Fahrrades, vielleicht eine Kettenreaktion. Fällt ein Fahrrad-Anfänger mit dem Fahrrad um, so ist klar es war nicht der blutige Anfänger, der das Rad in den Graben schmiss, sondern, klar, der Umwerfer. Auch so einige Massenstürze bei der Tour de France wurden von einem Umwerfer verursacht. Manche lebenserharene Fahrräder wehren sich mit sogenannten Kettenschutzblechen vor der Montage eines Umwerfers. Auch bei Profi-Rad-Rennen wie der Tour de France gibt es Umwerfer, diese sind aber nicht am Rad montiert, sondern stehen neben der Strecke und warten mit ausgestreckten Armen darauf, gleich mehrere Radfahrer umzuwerfen.

Steuerkopf[bearbeiten]

Wenn der Steuerkopf das so will, dann fährt das Fahrrad gegen die Tonne!

Hat der Radfahrer es endlich mal geschafft, oben zu bleiben (im Gegensatz zu Stuttgart21, hehe...) weil er sich gegen Umwerfer aller Art durchgesetzt hat, hat er es gleich mit dem nächsten Fahrradbauteil zu tun, welches ihn vom Kurs abbringen will. Der Steuerkopf. Denn nicht der Radfahrer steuert, wo es hin geht, sondern eben dieser. Und das muss nicht unbedingt das sein, wo der Radfahrer hin, sondern wieder ab in den Graben.

Lenker[bearbeiten]

Das das Teil so heißt, ist der größte Quatsch aller Zeiten. Eigentlich müsste er Festhalter heißen, denn nur damit hat der Radler auch nur einen Hauch einer Chance, sich am Rad fest zu halten, wenn der Steuerkopf mal wieder quer durchs Gemüsebeet lenkt.

Sattelstreber[bearbeiten]

Nur ein echter Streber schafft es, im Sattel zu bleiben! Alle anderen fliegen, sogar ET!

Dynamo[bearbeiten]

Der Fahrraddynamo ist an zwei Elektroden (siehe auch Elektrizität im Sattel angeschlossen und jagt ständig hohe Stromstöße in den Arsch des Radfahrers. Sattelstreber haben statt des Sitzfleisches operativ an ihr Becken eine Eisenplatte anschrauben lassen und schließen so die Eletroden einfach kurz.

Pedale[bearbeiten]

Die gibts an Fahrräder eigentlich schon ewig, nur der dämliche Drais ist noch nicht drauf gekommen. Aber vielleicht war der Drais doch nicht so dämlich, so wusste anscheinend über 140 Jahre nur er, dass Pedale an Fahrrädern erst Sinn machen, wenn sie auch einen Motor haben. Erst mit e-Bikes kann man mit Pedalen so richtig Gas geben.

Gepäckträger[bearbeiten]

Das ist ein freundlicher Mitfahrer auf dem Rad, der einem immer hilft, das Gepäck aus der Wohnung zum Rad trägt, und es auf das Fahrrad verlädt. Am Zielort macht er das umgekert, das Rad wird entladen, das Gepäck in das andere Haus, Zelt oder sonstwohin getragen. Bei Rennrädern und Mountainbikes sieht man die eher selten, aber kein Lastenfahrrad kommt ohne mitfahrenden Gepäckträger aus.



Siehe auch.png Siehe auch: Fahrradfahrer, Faraday
Siehe auch.png Nicht zu verwechseln mit: Fahrrat

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