Zuckerberg

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Der Zuckerberg mit seiner stattlichen Größe von 1.800 m liegt südöstlich vom 335 m hohen "Kleinen Berg" im Stadtstaat Paderborn. Berühmt ist der Zuckerberg für seine weiße Spitze, Zuckerhut genannt, die aber nicht auf Gipfel-Gletscher zurückzuführen ist, sondern aus dem Vorhandensein von Zuckerablagerungen resultiert. Diese sind durchschnittlich etwa 5 m dick und besitzten eine Flächenausdehnung von ungefähr 170 m². Der Grund für die Zuckerschicht auf der Bergspitze ist die Rosenzucht, die in dieser Umgebung sehr stark ausgeprägt ist. Seit vielen Jahren ist es so Usus, über Zuckerrohre die kleingeheckselten Überreste der Saccha-Rose direkt auf den Berg zu befördern. Lange hat der Zuckersee die Bergspitze in eine Art Ödland verwandelt, doch seit das Bergamt dazu übergegangen ist, sie hier und da mit Eichen bewachsen zu lassen, wirkt der Berg einladender auf seine Besucher. Früher nutze man die Erhebung als Turmhügel. In aller Bescheidenheit nannten seine Besitzer ihn damals deswegen heiliger Berg oder "mons saccharum".

Inzwischen sind aber auch Bergbaugesellschaften auf den Zuckerberg aufmerksam geworden. Im Gespräch ist besonders der Abbau von Kohlenhydraten. Für die Förderung von Steinkohlenhydraten wurde bereits eine erster Schacht gegraben. Der Braunkohlehydratabbau am Fuße des Berges lässt aber wohl noch auf sich warten. Neben den Kohlehydraten wird auch die Förderung von Sacchariden diskutiert. Beide Elemente sind für die Produktion von Kalorieen und Joule, aber auch für die Herstellung von Broteinheiten immens wichtig.

Der Lemmaname ist in Amerika auch als Pseudonym beliebt.

In Deutschland ist so ein mythischer Berg hingegen voller Leben. So wie der Kiffhäuser. Nur lebt im Zuckerberg nicht ein alter Kaiser Rotbart, sondern ein noch viel größerer teutonischer Mythos: Die "harte" Mark. Die deutsche Bundesbank hatte nämlich bei der €uro-Einführung alle in € umgetauschten ikonischen Markstücke nicht eingeschmolzen, sondern als zu erhaltendes anbetungswürdiges Kulturerbe in den unnützen Steinkohleförderschacht des Zuckerberges geschüttet. "Jetzt können wir (theoretisch) aus dem Berg also so richtig Kohle holen" sagte Bundesbankpräsident Nagel auf Anfrage von Kamelopedia.

Last not least lastet natürlich noch ein Mythos auf dem Zuckerberg: "Wer sich durch den süßen Berg hindurch schleckt" schrieb einst Meistersinger Hans Sachs "der kommt ins Schlaraffenland." Und auf das Wort von Hans Sachs geben die Deutschen viel. Aber auf halber Strecke geben die, die es versuchen sich durch den Berg zu schlecken, erschöpft auf. Genau dort befindet sich Deutschlands geheimste Diabetesklinik. Geheim, weil die Behandlung kostenlos ist. Und das geht so: Haben die ÄrztInnEN der Klinik einen der verrückten Zuckerschlecker von seiner Zuckerkrankheit geheilt, holen sie sich ihren Lohn von unten aus dem Steinkohleförderschacht - in D-Mark. Die Markstücke tauschen sie bei der Bundesbank in €uros ein. Die Bundesbank wirft die Markstücke dann wieder oben in den Schacht im Zuckerberg hinein. Damit ist nach all den gesundheitswesenmarodiernden Krankenhausreformen die Zuckerklinik im Zuckerberg die einzige nachhaltig finanzierte Klinik von ganz Kamelonien.

Siehe auch.png Siehe auch:  Gebirge, Kalorie, Konditorei, Kohle