Schröder's Katze

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Schröder's Katze, dachte kamel sich bisher, wäre Gerhard Schröders Geldkatze. Geld aber hat er gar nicht, da er sein Geld immer vollständig in Lebensabschnittspartnerinnen und Armaniklamotten investiert. Neuere Erkenntnisse der Politikwissenschaft besagen, dass es sich um ein extrem scheues und daher extrem leise durchs Bundeskanzleramt schleichendes Tatzenwesen handeln muss. Die Wissenschaftler sehen die Rolle der Katze im Kanzleramt ganz ähnlich wie die des Bonner Kanzleramtsspiones Günter Guillaume.

Die Katze hat einen eigenen Raum im Bundeskanzleramt. Sie wurde bei Schröders Auszug vergessen und lebt von einem tief im Etat des Bundeskanzleramtes versteckten Katzenfutter-Abo inklusive Katzenklo-Service, das unter Kanzlerfixkosten gebucht ist. Schröders Nachfolger Merkel und Scholz scheuchten wegen ihrer Katzenhaarallergien die Katze immer schnell zurück in ihr Zimmer. Zu Schröder aber hatte sie ein zutrauliches Verhältnis. Er konnte sie immer um Rat fragen, ob bei Dosenpfandeinführung, Hartz4-Reform oder der Entscheidung in den Krieg zu ziehen oder nicht.

Mittlerweile regiert in dem Amt ein anderer Bundeskanzler ganz ähnlich wie Schröder. Und die Katze schleicht wieder durchs ganze Haus. Daraus kann kamel schließen, was in des neuen Kanzlers Legislatur noch aus dem Bundeskanzleramt erwartet werden kann in Kamelonien. Denn es gab in weniger als einem Regierungsjahr schon beeindruckende Parallelen von Schröder-Politik und Merz-Politik.

Das war die Katze[bearbeiten]

Schröders Erbe war bekanntlich dessen Hartz IV-Reform. Die Arbeitslosenhilfe wurde ersetzt durch "Arbeitslosengeld 2", garniert durch Regelungen, welche auch bestimmten, dass unter bestimmten Umständen dieses Geld zu 100% einzelnen EmpfängerInneN entzogen werden konnte. Deshalb hieß es ja nicht mehr Arbeitslosenhilfe, denn eine Hilfe war durch diese Regelungen für viele Betroffene bald nicht mehr gegeben.

Nach langen Jahren, als längst Merkel statt Schröder regierte, wurde dieser 100-prozentige Geldentzug als absolut kamelrechtswidrig erkannt: In einem teuren Land wie Deutschland müssen die Kamele alles oder zumindest das allermeiste noch mit Geld bezahlen.

Nun, mit Friedrich Merz im Kanzlersessel, steht wieder so eine "Reform" an: Das von "Arbeitslosenhilfe" in "Arbeitslosengeld 2" in "Bürgergeld" umbenannte Arbeitslosenhilfegeld heißt nun "Grundsicherung". Doch scheint dem Kanzler eine Sicherung im Kopf durchgegangen zu sein, denn er bastate ganz wie Schröder, dass wieder 100% des Hilfsgeldes Arbeitslosen entzogen werden kann.

Das neue Gesetz ist noch in der Schwebe, aber es kehrt zu Schröders verfassungswidriger Regelung zurück. Ein neuer Kanzler wird ja nicht gewählt, damit er die Fehler eines früheren Kanzlers nach Belieben wiederholt. Aber der Einfluss der Katze halt. Dieselbe, die auch Schröder hierzu schon falsch beraten hat.

Weiße Friedenskatze[bearbeiten]

Auf die Merz'sche Entscheidung, nicht mit USA und Israel zusammen in einen spontan begonnenen Irankrieg zu ziehen ist vollkommen sinngleich mit Schröders einstiger Entscheidung, nicht mit USA und Großbritannien spontan in einen Irakkrieg zu ziehen. Beide Kriege dienten dem Sturz des Herrschers des angegriffenen Landes, beide wurden aus einer US-Präsidentenlaune heraus begonnen.

Dazu hat die Katze also Schröder und Merz nicht gleich schlecht, sondern gleich gut beraten. In beiden Fällen kamen die Kanzler schon fast von selbst auf die Idee. Denn als Schröder sich am Kanzlerschreibtisch in den nicht vorhandenen Bart murmelte "der Bush kann mich mal", da sagte die Katze "Mi(ch) au(ch)!". Als an gleicher Stelle Merz sich in den nicht vorhandenen Bart murmelte "der Donald, der kann mich mal", sagte die Katze, wieder zur entscheidenden Bestätigung des Kanzlers, wortgleich "Mi au!"

Klar, so eine Agentenkatze muss ihrem Herrchen auch mal ne gute Entscheidung unterjubeln. Damit die katzische Tatzipulation der Bunten Politik im Kanzleramt zum Negativen nicht so auffällt.