Ulm

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Ulm war die Heimat der Ulme, inzwischen ausgestorbenen Verwandten der Olme, diesen Schwanzlurchen, die nur im Wasser leben, bis im Jahre 850 König Ludwig der Deutsche dort sein burgartiges Schloss errichtete, an dessen Festtafel im Lauf der Jahre mit großem Appetit alle Ulme als örtliche Spezialität aus der Donau vom Hofstaat verspeist wurden. Die Essensreste wurden auf den Schlosshof geworfen. Daraus erwuchs ein Baum einer bis dahin unbekannten Spezies, die man Ulme nannte. Schon im Jahre 854 wurde der um die Burg entstehende Ort entsprechend Ulm genannt. Aus Ulmenholz wurden dort die berühmten Briefbeschwörer gefertigt, auch der für den Ulmer Schwörbrief, der Vereinssatzung von Ulm. Ulm ist seitdem die erste und einzige Stadt, die im deutschen Vereinsregister eingetragen wurde, und zwar als Ulm e.V.

Die Stadt bzw. der Verein wurde als Vorort in Schwaben eingemeindet, nachdem die Schwaben schworen, den Ulmern in Ulm, um Ulm, und um Ulm herum ihre besonderen Freiheiten zu lassen, wie etwa mit dem muskelkraftbetriebenen Kleinflugzeug auf dem Marktplatz zu landen. Landet ein Ulmer Sportflieger aber in der Donau, ist ihm der Spott sicher, und er muss selbst sehen, wie er da wieder rauskommt. Der erste und berühmteste dieser Spottflieger war der Schneider Albrecht Ludwig Berblinger, welcher vorsichtshalber vor dem Erstflug die Beinprothese erfand, quasi als Ersatzfahrwerk für nach einer Bruchlandung. Bei Armbrüchen gab es aber noch keine Ersatzteile, was im Extremfall zur Schweb- und Schwörbehinderung führte.

Das moderne Ulmer Püramünster stiehlt als höchste Pyramide Süddeutschlands den halsbrecherischen Marktplatz-Fliegern heutzutage die Schau. Selbst Kamelkönige aus dem Morgenlande, die aus ihrer Staatskarosse dort aussteigen, schauen sich stets verdutzt um, weil nirgends Jubelperser zu sehen sind.