Indiana Jones und der Hindu-Tempel in Hamm/Westfalen

aus Kamelopedia, der wüsten Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Indiana Jones und der Hindu-Tempel in Hamm/Westfalen
Kali.jpg
Ätsch - auf Halsabschneider reingefallen. Tja, viele Hände versprechen noch lange nicht viel Handlung.
Filmdaten
Produktionsland: Schland, Indien
Erscheinungsjahr: 2008
Filmlänge in Meter: 480
Sprache: Deutsch, Mayalayam
Altersfreigabe: 18
Stab
Produzent: George Lucas, Franz Marsch, Robert Watts
Regie: Stevan Playbutton
Drehbuch: Willard Huyck, Gloria Katz
Musik: Kirchenchor St. Pankratius Hamm-Bockum-Hövel,
Sri Ampatchal Temple Doom Music Band
Kamera: Douglas Slocombe
Schnitt: Michael Kahn
Besetzung
  • Indiana Jones: Harry, Son of a Ford
  • Father Anthony: Ranjith Kutterampathil
  • Hamm: Dortmund
  • Tänzerin: eine Sängerin
  • u.v.a.

Indiana Jones und der Hindu-Tempel in Hamm/Westfalen ist der vierte Teil der erfolgreichen Indiana-Jones-Filmserie und hatte am 22. Mai 2008 Deutschland-Premiere.


Die Handlung des Filmes[bearbeiten]

Der neue Film ist eine Fortsetzung des dritten Teils, dessen Ausgang dahingehend geändert wurde, dass Adolf Höckler, dank des Heiligen Grals unsterblich geworden, immer noch das aus dem zweiten Wurstkrieg siegreich hervorgegangene Deutsche Reich regiert. Im Auftrag von Ihnen soll Indy den Höcktator beseitigen, in dem er das Lindenblatt an seiner Achillesferse mit einem bösonderen Herbizid zerstört. Doch dazu kommt es erst garnicht, denn an einer Autobahnraststätte auf dem Weg nach Berlin trifft er eine ominöse PKW-Besatzung, die sofort dass Misstrauen in ihm weckt und er sich darum auch an ihre Fersen heftet. Es handelt sich dabei um einen indischen katholischen Priester, eine Tänzerin (caucasian-female), und einen ca. 8-jährigen chinesischen Jungen. Übrigens wurde die Szene, in der das Speisenangebot der Raststätte in voller Bildschirmbreite erscheint, für die deutsche Version des Films herausgeschnitten.
Dr. Jones folgt dem Fahrzeug mit der seltsamen Personengruppe über zahlreiche Dörfer und Vororte von Hamm bis er schließlich vor einem exotisch anmutenden Bau steht. An dieser Stelle erhält der Film seine gewollte Wende und der ursprüngliche Inhalt, Höckler, wird von den geheimnisvollen Machenschaften im Inneren dieses Tempels als Hauptthema abgelöst.


„Molaram Sundaram...“

Gegen Mitternacht beobachtet Indy eine geheimnisvolle Prozession, an deren Spitze der indische Priester geht, gefolgt von der Tänzerin, dem Jungen und zahlreichen anderen indischen Priestern in Kutten gehüllt. Er beobachtet fassungslos, wie die Tänzerin im nahegelegenen Datteln-Hamm-Kanal von einer Schiffsschraube zerhackt wird. Die Schiffsschraube steht dabei sinnbildlich für die vielen rotierenden Arme der Göttin Kali. Sie nimmt das Opfer an mit ihren Armen ja in ihre Arme. Er beschließt, sich unter falschem Namen in die Sekte einzuschleusen, um dem Treiben ein Ende zu setzen.

Indy findet heraus, dass schon seit Mitte der 80er Jahre tamilische Flüchtlinge den Kult der Göttin Kali aus ihrer Heimat nach Deutschland importierten. Die Finanzierung des Kultes läuft über „katholische“ Priester aus Indien, die angeblich dem Priestermangel abhelfen sollten. Der sogenannte Father Anthony Kutterampathil ist in einer ländlichen Pfarrei herzlich aufgenommen worden und konnte zwecks Erschließung neuer Geldquellen noch seine Brüder Father Joseph und Father Francis Kutterampathil „zum Studium/Aushilfe Werktagsgottesdienst“ in andere Kirchen einschleusen. Doch er hatte nie etwas anderes im Sinn, als den Kult der Kali zur einzigen Religion auf der Welt zu machen. Dafür werden auch mal Erbtanten nächtens zum Datteln-Hamm-Kanal gebracht und verwandeln sich dort in das „Schwarze Schaf von Kali-Ma“, was eine kulturfremde Metapher, ein Euphemismus für Tod ist.

Nachdem Indy diesen Skandal aufgedeckt hat, beginnt ein langer Weg durch die gerichtlichen Instanzen. Zahlreiche Prozesse um den Nachweis einer misslungenen Integration enden schließlich mit der Abschiebung der Gebrüder Kutterampathil und einiger Gehilfen. Im Flughafenrestaurant trifft Indy wieder auf mysteriöse Gestalten. Ein fünfter Teil soll daran anknüpfen und wird bereits gedreht. Vor Anfang 2019 kommt der Film (hoffentlich) nicht in die deutschen Kinos...

Kritik[bearbeiten]

Der Film orientiert sich zu sehr am zweiten Teil der (Ex-)Trilogie und ist von daher eine Enttäuschung. Auch ist der Inhalt nicht für eine internationale Vermarktung geeignet. Die Hauptkritik betrifft aber der große Anteil von Gerichtsszenen, die so oder so ähnlich schon bei Barbara Salesch gelaufen sind. Kenner empfehlen, nur eine Eintrittskarte zum halben Preis zu nehmen und das Kino entsprechend früher zu verlassen.

Siehe auch.png Siehe auf gar keinen Fall, außer du möchtest IHNEN zum Opfer fallen: Indianer Jones, Father Ranjith
Siehe auch.png Siehe unbedingt: Jäger des verlorenen Kamels
Siehe auch.png Hat gar nichts zu tun mit:  Der Schuh des Pharao, Mission Impossible