Kamelpolo
Kamelpolo wurde in der Mongolei erfunden. Das aus dem Polo entwickelte Spiel war schon immer der Hammer und hieß zuerst Mongolo (Abkürzung für Mongolen-Polo). Nach dem Siegeszug der Sportart als mongolischer Nationalsport drängte der Sport auf die internationale Bühne. Dabei sind die mongolischen Mannschaften auf stämmigen Trampeltieren unterwegs auf dem Spielfeld, die Gäste-Teams aus dem Ausland auf Polo-Pferden, weil die nichts anderes gewöhnt sind als Polo zu Pferde.
Polo[bearbeiten]
Beim Polo spielen zwei Mannschaften von Reitern auf einem Spielfeld gegeneinander. Dabei müssen sie versuchen, mit ihren langstieligen Hämmern, also quasi mit der Holzhammermethode, den einen kleinen Ball auf dem Spielfeld in das Tor der Gegner rein zu hämmern.
Dieses Polo zu Pferde erfanden britische Ulanen in ihrer damaligen Kolonie Indien. Ulanen, das waren berittene Soldaten, nach polnischem Vorbild bewaffnet mit langen Lanzen, also gewohnt, beim Reiten mit einer langen Stange zu hantieren. Auch der Hammergriff beim Polo ist eine lange Stange und im Spiel methodisch so zu handhaben, dass der auf dem Rasen rumkullernde Ball hämmernd in eine gewünschte Richtung getrieben wird. Daraus machten die Mongolen ihr Mongolo, zu Kamel statt zu Pferde gespielt. Sie nannten sogar ihr Land nach dem Spiel, d.h. "Mongolei", und dessen Hauptstadt nach den geschickten Lanzenreitern, den Ulanen: Ulan Bator.
Ulan Bator, einst Hauptstadt der Welt dank Kamelpolo[bearbeiten]
Ulan ist seit Erfindung des Polo der asiatische Begriff für Poloreiter, Bator ist Abkürzung für Baktrische Torjäger, weil beim Kamelpolo nicht die Reiter, sondern die Reittiere entscheidend zum Spielausgang beitragen: Original Baktrische Kamele. Gegründet wurde unter diesem Namen Ulan Bator der erste Mongolo-Proficlub. Darum herum entstand die gleichnamige Hauptstadt Ulan Bator. Anfangs verstand das neue sportliche Land Mongolei sich noch nicht auf Diplomatie und eroberte einfach andere Länder statt mit ihnen zu verhandeln. So zum Beispiel ganz China. Die Mongolen ritten so schnell, dass sie ein weltweit gefürchtetes Wetterphänomen auslösten: Den Mongolensturm. Und sie eroberten dabei ein Land nach dem anderen, und das, obwohl ihre Artillerie mit ihren Kanonen nie auch nur einen einzigen Treffer setzte. Die nach dem Verschießen irgendwo auf dem Schlachtfeld rumliegenden mongolischen Kanonenkugeln wurden von den ausschließlich mittels Kamelpolo trainierten galoppschnell angreifenden Kamelreitern der mongolischen Truppen geschickt mit Langstielhammerschlägen in Richtung der Verteidiger der angegriffenen Länder geschlagen, so dass die Angegriffenen nur noch die Flucht ergreifen konnten. So sportlich wurde niemals vorher und auch niemals mehr nachher ein ganzes Weltreich erobert, das mongolische eben.
Spielführer der mongolischen Mannschaft war Dschingis Khan. So schnell, wie er das mongolische Weltreich im Kamelpolorausch zusammengeklaubt hatte, so schnell verlor er es wieder: Kurz bevor er auch Norddeutschland schon fast ganz erobert hatte, wollte er einfach das bevorstehende Kamelpolospiel Ulan Bator gegen Erdenet in Ulan Bator nicht verpassen, und alle seine Mannen mussten mitkommen, um Ulan Bator anzufeuern. Erdenet gewann und Dschingis Khan brach vor Gram mit Herzinfarkt zusammen, und damit auch sein Weltreich. Seine Nachfahren gleichen Namens bemühen sich bis heute, im Kamelpolosport immer den Superstar zu stellen. Beim großen Ulan Bator Kamelfestival wird als Höhepunkt immer das Musical Dschingis Khan Superstar gegeben, von wem sonst als Andrew Lloyd Webber, einem großen Polo-Fan. Es handelt vom legendären Spiel der Kamelpolomannschaft Ulan Bators gegen den PC (Poloclub) Höckernförde, zu welchem der Poloclub nicht auf Pferden antritt, sondern mit Pferdestärken von Lloyd-Automobilen aus Norddeutschland. Das Spiel endet Hundert zu Null für Ulan Bator und viel tragischem Blechschaden für das norddeutsche Friesengewächs.