CamelCase
CamelCase (aus d. Engl.) wurde in der guten alten Wikizeit die komische Schreibwiese von Wörtern oder Phrasen in Wikitexten (SoZumBeispiel) genannt, welche die Wiki-Software dazu veranlassten, einen Link auf ein Dokument darzustellen.
Warum? – In einigen Programmiersprachen müssen Namen für Variablen und Prozeduren aus einem Wort bestehen, dass keine Freizeichen enthalten darf. Undweilzusammnengeschriebeneworteschlechtlesbarsind,habensichschlauekameleüberlegtaufdaslangwortspielzuverzichten. NaJa,UndHabenHaltDenWortenHöckerVerliehen.
Und Case? – UpperCase (Höcker) – LowerCase (Alles außer Höcker). Und weil sich diese höckerige Kunst offenbar massig durchgesetzt hat, spricht man in der Fachwelt immer noch von CamelCase.
Nur Eingeweihte wissen, dass es sich tatsächlich um eine missglückte geheimdienstliche Mission handelte, bei der der Mossad einem Kamel aufgesessen ist und aus besagtem Grund eine völlig peinliche und langatmige Wüstenschifffahrt unternehmen musste und das Ziel der eigentlichen Situation sich schon längst aus dem Staub gemacht hatte. Diese Lachnummer wird allerdings immer als Verschwörungstheorie abgetan und von den peinsam berührten Geheimdienstlern stets geleugnet.
Genderdiskussion: Frieden schaffen geht nur mit CamelCase als Gendergoldstandard[bearbeiten]
Das Gegentum des Geheimdienstes ist bekanntlich die Öffentlichkeit. Und in der gibt es bekanntlich Streit um das Gendern. Irre, vermutlich zweibeinige Zeitgenossen fordern zu Gendern mittels Sonderzeichen wie dem "Gendersternchen", um ZeitgenossInnEn mit selbsterklärten tiefenpsychologisch verinnerlichten Geschlechtsidentitäten jenseits natürlicher physischer Erscheinungsformen wie Mann, Frau, Zwitter und Geschlechtslosige als "Sonderlinge" abzustempeln, was wahrhaftiger Diskriminierung entspricht, sofern diese Sonderzeichenverwendung vorsätzlich und nicht im Affekt geschieht.
Der Streit darum ist vollkommen überflüssig, da mit dem CamelCase Gendern möglich wird, das niemanden per Sonderzeichen sonderlingartig diskriminiert. Es wird dabei darauf verzichtet, alle vier vorkommenden physisch bestimmbaren Geschlechter quasi in einem Wort zusammenfassend ausdifferenziert auszudrücken, sondern lediglich die beiden Geschlechter, die am häufigsten sprachlich unterschieden werden, also physisch bestimmbar als weiblich UND physisch bestimmbar als männlich. Die Kunst des Höckerbuchstabeneinsatzes beim Gendern mittels CamelCase hebt als Großbuchstabe jeweils diejenigen Buchstaben hervor, bei denen ein Unterschied von weiblicher zu männlicher oder umgekehrt männlicher zu weiblicher Form auftaucht. Soviel Kunst muss sein, aller Sonderzeichengebrauch verwirrt nicht nur, sondern löst zudem permanenten komplett unkamelischen Dauerstreit ums Gendern aus, den niemand wirklich braucht. Das Ausdrücken von rechtschreibmäßig männlicher und weiblicher Geschlechtshervorhebungsbebuchstabung gleichzeitig repräsentiert Geschlechtergleichberechtigung gleich welcher Geschlechter auch immer, wobei männlich und weiblich nur stellvertretend gleichberechtigt in die Wortbildung eines camelcasegegenderten Wortes eingehen. Der casus camelus, wie könnte es anders sein, ist wirklich Alles was kamel zum Gendern braucht. Alle diskriminierenden Genderungsformen können also getrost in die Tonne.
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Siehe auch: Kamelkäse
so kann eine Klärung durch ein Duell am Mittwochmorgen vor Sonnenaufgang erfolgen.