News:2017-06-16 – Helmut Kohl ist tot

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News vom 16.06.2017

Oh nein! Helmut Kohl ist tot. Jetzt sind alle ganz traurig. Gnome-face-crying.svg

In Ludwigshafen wurden weithin sichtbar die BASF-Fackeln auf halbe Höhe eingestellt. Die Oggersheimer Blaskapelle begann umgehend für das Begräbnis den Hit aus Kohls besseren Tagen Hey Big Spender einzustudieren. Fröhliches Quieken auch aus der Schlachterei: Der Saumagen zum Totenschmaus wird frisch von Urpfälzer Metzgern gefertigt. Die Leckerei und vor allem der zu ihrer Verdauung notwendige Ruppertsberger Riesling von Deutschlands sonnigstem Weinberg wird nicht nur die Politprominenz zum Staatsbegräbnis locken, sondern auch andere ehrenwerte Gesellschaft. Ob der Große Spender auch darunter sein wird, dieser große Ehrenmann?

Angela Merkel, die fette, alte Schnepfe betrauerte das frühe Ablebern ihres politischen Zielfathers. Auf ARD und ZDF wurde ihr Rumgeheule den ganzen Tag übertragen. Die Generation Ü70, die Zielgruppe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks hielt dies für eine Sirene und verkroch sich in den letzten noch funktionsfähigen Luftschutzbunkern.

Und ob George Bush senior die Grabrede halten wird oder Volker Kauder? Als lachender Dritter dieses Kompetenzgerangels wäre Herbert Bonewitz denkbar. Familie von Ribbeck schickte für die Grabbepflanzung ein Havelländer Birnbäumchen als passende Erinnerung an den Staatsmann blühender Landschaften, der bei Mainz bleibt Mainz wenigstens zeigte, dass er auch lachen kann. Und mehr Witze als über Kohl gab es in der Bundesrebublik auch nur noch über Bundespräsident Lübke. So ruhe er nun in Frieden, auf dass er nicht auch noch so rastlos wie Margaret Thatcher durch die KameloNews geistern möge.

Nach der Annexion der DDR und Teilen Ostpreußens versuchte Kohl, durch die Verlegung von ISDN-Leitungen und Neuasphaltierung aller Straßen die Landschaften erblühen zu lassen. Als Schuldenkanzler ging er daher in die Geschichte ein. Er versuchte allerdings noch vor seinem Tod durch eine Parteispendenaffäre das ganze Geld wieder einzutreiben, das er dem Steuerzahler schuldet. Der Gerichtsvollzieher hat bereits Kohls Organe entnehmen lassen; nach Begutachtung von Dr. Kevin Mengele wurden sie aber wieder in den völlig zerschlitzten und zerfetzten Leichnam zurücktransplantiert, den er nach allen Regeln der plastischen Chirurgie wieder ansehnlich herstellte. Danach kam der Amtsarzt, um ganz pathologisch die Todesursache festzustellen. Nochmal schnippeln. Fazit: Kohl sei einfach eingeschlafen. Lebt er also doch noch?

Altpapst Benedikt XVI. hält es für möglich, dass Kohl im Himmel sich freundschaftlich mit Franz Josef Strauß wiedervereinigen wird. Als Duo infernale der himmlischen Heerscharen könnten die beiden sich auf die Spuren des himmlischen Sendboten der bayrischen Staatsregierung, des Engels Aloisius machen. Er werde mit Neupapst Franziskus beraten, ob in diesem Falle das Münchner Hofbräuhaus zu einem offiziellen katholischen Wallfahrts-Ort erklärt werden müsse, oder ob man Kohls Gebeine nicht schreddern und in Teer binden sollte, um ein Leben nach dem Tod definitiv zu unterbinden (vgl. Däniken, 1973). Zur Feier des Tages ist Gerhard Schröder auch noch einmal in Helmut Kohls Sarg reingeklettert und hat ihn so richtig hart durchgefickt. Sein Rivale Rudolf Scharping erwischte ihn bei dem Frevel und fragte:"Wie hast du da noch mit in den Sarg reingepasst?" in welchem er kennerhaft eine Maßanfertigung erblickte. Ein Blick unter den Deckel ließ einen dem Sarg unangemessen dürren Leichnam erkennen - haben die Ärzte ihm (posthum?) sein Fett weg operiert? Damit er, falls er wieder erwacht, sich inkognito davonschleichen kann? Ein verdächtiges Paket natürliche pimp-my-hump-Fettmasse für eitle Kamele wurde kurz nach den pathologischen Untersuchungen bei ebay angeboten. Die Versteigerung scheiterte am Zusammenbruch des ebay-for-camels-Servers.

LATEST NEWS: In der KameloNews-Redaktion lösten diese Nachrichten große Bestürzung aus. Zum Glück entschloss sich unser Korrespondent in Ludwigshafen, auch nochmal einen Blick unter den Sargdeckel zu wagen. Dort lag ein im Vergleich zu Kohl relativ schlanker, aber ansonsten genauso großer, verkohlter Adolf Hitler, der nach Auskunft des Bestatters wegen Zweifels an der richtigen Sarglänge dort probeweise reingelegt worden sei, und nicht, um Schröder reinzulegen, welcher vor Eitelkeit wieder einmal seine Brille nicht getragen habe. Der Leichnam sei in perfekt wiederhergestellter Facon noch in Oggersheim fürs Abschiednehmen der Verwandtschaft aufgebahrt. Warum Schröder und Scharping nicht dort anklopften, sondern stattdessen verschämt im Bestattungsinstitut herum schlichen sei ihm unbegreiflich. Eigentlich hätte er das von Karlheinz Schreiber erwartet, auf den die Selbstschussanlagen des hauseigenen Alarmsystemes programmiert waren. So habe es sich zugetragen, berichtete unser Zuträger zur Aufhellung ansonsten vielleicht unzuträglicher Nachrichten. Inzwischen haben Schröder und Scharping dank der perfekten Berichterstattung vom Aufenthaltsort der Leiche erfahren und sich während der Bahnfahrt nach Oggersheim gegenseitig am Sargnagel gerieben.

Helmut Kohl wird im untoten Kreise seiner engsten Parteigenossen auf dem Müllhaufen der Geschichte begraben.