Russische Eier
Inhaltsverzeichnis
Vorgeschichte
Russische Eier ist ein traditionelles Rezept der russsischen (ja, wo denn sonst?) Küche. Das Rezept geht auf Zar Peter Wladimir Wladimditsch den Großen zurück. Und zwar begab es sich im Jahr 1707, dass bei einer Rogstofferkundungsexpedition durch russische Froscher im extremen Norden der sibierischen Taiga die schockgefrorenen, ovalen und beim Auftauen faul stinkenden Hinterlassenschaften des vor 21.357 Jahren, 7 Monaten, 11 Tagen und 22 Stunden, 58 Minuten und exakt 23 Sekunden ausgestorbenen Sibierischen Trampeltiers Camelus Bactrianus Siberia im Permafrostboden durch Stolpern des anwesenden Zaren eben darüber entdeckt wurden. Diese Eier muss solch ein Camelus Bactrianus Siberia einst in panischer Flucht bei Minus 40 Grad vor einer verirrten, wildgewordenen kleinkamelrussischen Drohne dort verloren haben und wurde sofort tiefgefroren, so die naheliegendste Theorie der damaligen Froscher.
Originalrezept
In der Eremitage von St. Petersburg wurden die aus Sibierien herangeschaffte Kulinarik vom Chefkoch dann erstmalig kredenzt, ein bisschen Petersilie mit echter französischer Mayonaise und einen Schuss Wodka. Später wurde es noch durch Kaviar aus kleinrussischen Flüssen aufgewertet und wurde zum Nationalgericht russischer Kameltreiber. Der Geschmack war so vorzüglich, dass er sich aus dem Palast auch in die Datschen der einfachen Mütterchen Russlands herum sprach, allerdings wurde wegen der Armut der Bevölkerung bis auf den Wodka alles ersetzt, normale Hühnereier wurden mit feingehacktem Gras vom Straßenrand, Kaviar durch Fliegeneier und sibirische tiefgefrorerene Camelus Bactrianus Siberia Einer durch stinknormale dicke Hühnereier, die später aus der Aufzucht in der benachbarten Kolchose geklaut wurden, ersetzt. Naja, geklaut ist das falsche Wort, war ja seit der Oktoberrevolution alles volkseigen. Serviert wurde mit Bier, russischem Buchstabenbrot und eingelegten Gurken.
Russische Eier in Deutschland
Ehrlich, sowas frisst doch freiwillig keiner, es sei denn aus Kindheitsnostalgie, weil Papa und Opa das immer gemacht haben, die positivste Kindheitserinnerung, die der inzwischen zum Kamel-Mann herangereifte Kamel-Sohn hat. Mama-Kamel hats auch nie gemocht. Inzwischen sind aber beide, Nachkriegsgeneration, man hatte ja nix, Altkamele verstorben, Opakamel natürlich schon längst, und irgendwas positives muss es ja doch aus der eigenen Kindheit geben, eine Familientradition muss es doch geben, die fortgeführt werden kann, das gibt einem schließlich Halt und Kraft, und man kann so herrlich die eigenen Kinder damit quälen! "Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt, Sohn, solange du die Füße unter meinen Tisch stellst!" Also, Augen zu und rein damit. Da aber der Zar alle seit damals gefundene schockgefrostete Camelus Bactrianus Siberia Eier höchstselbst nach Originalrezept schon gemundest hatte, Motto: "Alle Eier dem Zaren", und somit nicht in den kapitalistischen westlichen Kapitalisten oder ins deutsche Brudervolk der DDR exportiert weerden konnten, wurde das Rezept auch hier schon in den Nachkriegsjahren, also Kindheitszeit der Eltern, vom aus russischer Kriegsgefangenschaft heimgekehrter Großvater auf bezahlbare, wesentlich einfacher erhältliche Zutaten angepasst. Einzig der Wille zählt! Und notfalls wirds umbenannt, Zaristische, sowietische, bBolschiwikische oder je nach Sympathie auch neuerdings "Ukrainische Eier" oder so. Gekochtes Hühnerei (traditionell von der Hamsterfahrt zur buckligen bäuerlichen Verwandtschaft auf dem Lande) - oder bunt schon gekocht rund ums Jahr aus dem Supermarkt, in oder ohne Aspik, Fleischsalat, eingelegte Gurke, Alaska-Seelachs-Muß oder Ersatz ohne Lachs, Pumpernickel mit Butter oder Magarine. Und ein Bier dazu. Nein, für den Sohn nicht, der ist noch nicht von der Milch entwöhnt!Rückkehr nach Russland
Seit Jahrzehnten haben die Russen nun durch Frischzellenkuren einen täglich neuen Präsidenten, echter russischer Kerl, jung, strahlend schön, blond, blauäugig, zäh wie Leder, hart wie Magnitogorski-Metallurgischski-Kombinat-Stahl, so schnell dass er einen Windhund überholt, Blitzbirne wie Einstein, Dostojewski, Marx und Engels zusammen, sogar bei der deutschen GSG-9 hatte er sich auch schon klammheimlich eingeschlichen und mittrainiert, Bürgermeister war er auch schon, von Sankt Petersburg natürlich, Schützenkönig sowieso, Dirigent vom Kosakenchor, und, wichtig, der sich vorzüglich in Russischer Geschichte auskennt, tägliche Studien aller Schriften von und zu Zar Peter Vladi dem Großen ermöglichen ihm dies. Das muss so etwa kurz vor 2014 gewesen sein, als er in den Katakomben der Eremittage auf das mit der Zarenfamilie verschollene Originalrezept stieß - schließlich hat man ja in der Oktoberrevolution die Köche mit geköpft. Die Recherche nach weiteren verbliebenen Eiern des Camelus Bactrianus Siberia war nicht erfolgreich, man fand nur dessen Pupse, Pisse und Kacke in Form von Methan und Rohöl in rauen Mengen, was man gut verhöckern konnte. Die haben sogar Rohre durch die Nordsee dafür gelegt!
Aber für die Eier war lange kein Ersatz zu finden, schnöde Hühnereier, zu fad, nicht Präsidentenalike, Wachteleier, davom müsste man so viele fressen das einem das Cholesterin schwer zusetzt und einem auch ohne den Vodka schwindlich wird. 2014 ging man dann neuen Hinweisen nach, dass Eier des Camelus Bactrianus Siberia in Höhlen der Krim-Halbinsel zu finden sein sollen. Außerdem soll es dort vorzüglichen Krim-Tatar geben, und in die Bauchnabel von Französinnen so herrlich prickelnden Krim-Sekt, den man dazu herrlich kredenzen könnte. Wurde aber alles bei der Expedition der grün gekleideten Expeditionisten nicht gefunden, oder war nicht willig, die wehrten sich sogar! Putin ist aber kein Mann der halben Sachen, irgendwo muss es doch die Zutat noch geben! Die illegal von Russland abgetrennte Ukraine war ja doch voll von Höhlen und Bergwerken, irgendwo muss da doch was sein!
Eier gut, Ende gut!
Aber Putin ließ sich von Obama und Merkel bezirzen, "Nee, du, Vladi, alter Freund, das ist völkerrechtlich nicht Okeeh, so die Ukraine zu überfallen, wegen ein paar Eier!". Putin war sehr verwirrt, das wusste nicht mal Zar Peter, es stand nicht in den Büchern aus der Eremittage, aber wenn es denn ja doch so sei und weil Obama und Merkel so gesagt haben, ja, dann halt eben nicht, "Freunde, ihr könnt beruhigt sein, ich mach das nicht, wenn mir die Ukraine aus meinen zu vielen überflüssigen, ungebildeten, arbeitslosen, nur Vodka saufenden jungen Männern aus den östlichen Provinzen was ordentliches macht. Versprochen!"
Der ukrainische Präsident Selenskij wusste durch Sie von der russischen Suche nach Eiern und bot Putin eine chirurgische Spezialoperation an, bei denen den jungen Russen, und auch wer sich da sonst noch so freiwillig meldete, Nordkoreaner, Afrikaner, Nepalesen, was da alles schon für Volk gesichtet wurde, die Hoden im provisorisch eingerichteten ukrainischen Feldlazarett abgeschnitten bekommen, um damit das Wachstum der Weltbevölkerung einzudämmen. Diese weitestgehend russischen Eier werden seitdem mit viel Profit in ukrainischen Krimsekt eingelegt nach Russland exportiert. Putin hat endlich schmackhaften Ersatz! Und manche dieser Männer starben bei dem Eingriff, oder verloren versehentlich auch ein Bein, oder einen Arm, , den halben Kopf, Chirurgen können ja auch mal irren, daneben geschnippelt, nicht so schlimm! Daraus entstand dann die Legende der Todeszohne und des Fleischwolfs - ukrainischer Chirurg zum russischen Patienten: "Sorry, kann ja mal passieren, der Wolf hat dein Bein geholt..." Daraus machten dann die Nachvesorgung der ukrainischen Chirurgen mit einem Schuss Mayo noch den leckeren deutschen Fleischsalat Marke "Verhohnmannskye" fürs Russische Ei für den Export nach Russland. Man muss ja doch heute alles verwerten! Und die Russen lieben es! Vor lauter Freude spielen sie neuerdings so lustige spiele wie "Ölraffinerie in die Luft jagen" und wer die neue Rezeptur trotzdem nicht mag, wird aus dem Fenster oder vom Balkon geschmissen.
Aber Putin hat seine Rechnung nicht mit seinem besten Kumpel Xi gemacht, der alte Fuchs, der ist ganz begeistert von der Spezialoperation, denn seit der erfolgreichen Einkindpolitik von Vorgänger Mao ist China zwar nicht wie Russland ein Vokalmangel- und Eunuchengebiet, sondern es herrscht Frauenmangel. Und da auch russische junge Frauen Kinder wollen, besser einen chinesischen, verpeppelten, reichen Einkind-Mann, als wie einen russischen Eunuchen! Irgendwann gibts dann noch eine Datsche in Chinesisch-Sibierien dazu!
Referenzen
Nicht zu verwechseln mit: Fabergé Eier
Nicht zu verwechseln mit: Matroschka Eierfiguren