Wie versteckt man einen Elefanten?

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Der erfolglose Versuch eines Elefanten, sich in einem
anderen Elefanten zu verstecken.
Auch diese Möglichkeit ist nicht vielversprechend, obwohl erste Ansätze zu sehen sind.
Sich im Rückspiegel verstecken…so was bescheuertes
sich im Obgergeschoss verstecken…auch gut, aber nicht sehr effektiv
Als Teppich verkleiden, das ist schon ziemlich nahe dran

Wie versteckt man einen Elefanten? ist eine Frage mit der sich Filosopfen aus allen Kulturen schon beschäftigt haben, und die Kamelheit sich heute noch damit beschäftigt. [1]

Ebenso wie die Frage selbst, ist auch ihre Relevanz noch ungeklärt. Allerdings wird vermutet, dass diese Frage einen höheren Sinn haben muss, da sich die Fragestellung auch in solchen Kulturen findet, welche nie Elefanten gesehen haben.

Ausgangslage[bearbeiten]

Man hat einen durchschnittlichen, wohlgebauten männlichen (in seltenen Fällen wie bei den Amazonen oder den Feministen auch weiblichen) Elefanten (sagt man dann Elefäntin?) in seinen besten Jahren. Er ist sportlich, alleinstehend und hat einen Hochschulabschluss als Bachelor. In seiner Freizeit geht er gerne auf wilde Parties, spielt in der 2. Liga Football und sammelt Briefmarken. Auf Partys trinkt er am liebsten Gin Tonic und tanzt vorwiegend zu Techno. Ausserdem hat man alle möglichen und unmöglichen Mittel zur freien Verfügung.

Das Ziel des Gedankenexperiments ist es, den Elefanten so gut zu verstecken, dass ihn niemand mehr finden kann. Ob man ihn selber wieder finden muss ist Sache des Betrachters. Sofern man den Elefanten noch braucht um sein Feld umzupflügen ist es sicherlich ratsam, sich das Versteck gut zu merken. Oder man pflügt sein Feld im vornherein.

Lösungsansätze[bearbeiten]

In verschiedenen Epochen der Geschichte haben sich Dichter und Denker, sowie Könige und Sklaven dieses Problems angenommen. Ihre Lösungen und/oder Ideen werden hier in zeitlicher Reihenfolge aufgezeigt:

Vor 65 Millionen Jahren[bearbeiten]

Antwort: Man locke einen Brontosaurus mit ein paar frischen Zweigen herbei, der sich dann schützend vor den Elefanten setzt.

Problem: Es gab noch keine Elefanten.

Garten Eden[bearbeiten]

Antwort: Man stelle einen Baum der Erkenntnis in den Garten, von dem der Elefant essen soll, was zum Ausschluss führt.

Problem: Adam und Eva waren schneller als der Elefant und aßen zuerst von den Äpfeln.

Babylon[bearbeiten]

Antwort: Baue einen solch hohen Turm, dass man den Elefanten daran hochschieben und in den Wolken verstecken kann.

Problem: Sprachliche Differenzen.

Altes Ägypten[bearbeiten]

Antwort: Man stelle den Elefanten mitten in die Wüste, bete zu Osiris, Isis, Ra und dem Elefantengott, und baue eine riesige Pyramide um ihn herum.

Problem: Die Pyramiden konnte man noch leichter finden, als einen unversteckten Elefanten. Aus Verzweiflung bauten die Ägypter weitere Pyramiden ohne Elefanten daneben, damit die Chance, die richtige Pyramide zu erwischen, sinkt. Leider verstarb der Elefant in dieser Zeit, wodurch das Projekt abgebrochen wurde und die leeren Pyramiden zu Grabstätten umfunktioniert wurden.

Antikes Kriechenland[bearbeiten]

Antwort: Keine. Da Homer schon die Unlösbarkeit dieses Problems festgestellt hatte, erfanden die Kriechen haarsträubende Geschichten über Götter und Helden, um von der eigentlichen Frage abzulenken.

Problem: Der Elefant wurde nicht versteckt.

Troja[bearbeiten]

Antwort: Man verstecke ihn in einem Holzpferd und stelle es vor den Toren Trojas ab.

Problem Nachts kommt der Elefant raus und öffnet die Tore der Stadt und dann sehen ihn die Griechen und die Trojaner.

Rom[bearbeiten]

Antwort: Man nehme den Elefanten, stelle ihn mitten in eine Stadt (Rom) und brenne sie nieder.

Problem: Das Ziel der Übung heißt nicht, den Elefanten zu töten, sondern ihn zu verstecken. Ausserdem hinterlässt diese Methode große Löcher in der Jahresrechnung und hohe Kollateralschäden.

Karthago[bearbeiten]

Antwort: Man nehme 37 Elefanten und marschiere über die Alpen nach Rom, da die Römer mit ihrer niedergebrannten Stadt beschäftigt sind, sehen sie die Elefanten nicht.

Problem: Soll das wirklich eine ernstzunehmende Antwort sein?

Mittelalter[bearbeiten]

Antwort: Man suche den heiligen Gral und nutze dessen göttliche Macht, um den Elefanten für immer verschwinden zu lassen.

Problem #1: Der Gral ist besser versteckt als der Elefant.

Problem #2: Der Elefant lässt sich nachher nicht wieder herbeizaubern.

1950er Jahre[bearbeiten]

Antwort: Man lässt den Elefanten in einen Baum klettern und lässt ihn dort sitzen.

Problem: Da man die Aufgabe nicht bis zum Ende durchdacht hat, verwendete man keinen Kirschenbaum als Versteck, so dass die roten Augen des Elefanten dessen Versteck verraten.

Fußball-Weltmeisterschaft 1966[bearbeiten]

Antwort: Man verstecke den Elefanten im Tor des Wembley-Stadions.

Problem: Durch die Größe des Elefanten konnte der Ball nicht richtig ins Tor rollen und löste eine Diskussion aus.



Heute[bearbeiten]

Da sich heute viele verschiedene Philosophien und Ansichten entwickelt haben, entstanden dementsprechend auch viele Lösungswege für die Elefanten-Frage.

Managementansatz: „fix it, sell it or close it!“[bearbeiten]

Antwort:
1. Ist der Elefant in der Gewerkschaft?

->Ja: Gehe zu Punkt 2
->Nein: Lohnkosten des Elefants drücken, bis er von selbst kündigt.

2. Steigt die Böse gerade?

->Ja: Elefant verbriefen und als privat-equitiy-investment an Sparkassenkunden verhökern.
->Nein: Elefant verbriefen und an einen Staatsfonds aus Dubai verhökern.

Problem: Wenn Dubai auch pleite ist. Lösungsansatz für den Fall: schnell kündigen, Boni auszahlen lassen und US-Finanzminister werden.

Kamelischer Ansatz[bearbeiten]

Antwort: Eher geht ein Reicher in den Himmel ein, als dass ein Kamel in Naddels Ohr einen Elefanten findet.

Problem: Schreibt sich Naddel's Ohr nicht mit Aprostof?

Tierschutzansatz[bearbeiten]

Antwort: Wenn wir nicht bald etwas unternehmen, verschwinden die Elefanten von selbst!

Problem: Vermutlich unternehmen wir eben doch noch was...

Christliche Anschauung[bearbeiten]

Antwort: Wir sind alle Geschöpfe Gottes, und kein noch so kleines, großes oder graues Wesen muss sich verstecken. In der Bibel steht schon geschrieben, dass wir vor Gott und dank den Menschenrechten auch vor Gericht alle gleich sind. Jesus hat sich auch nicht feige in einem Erdloch verkrochen, sondern hat sich für uns alle geopfert. Wir sind so, wie Gott uns geschaffen hat. Wer sich versteckt, versteckt sich auch vor der unendlichen Liebe Gottes.

Problem: Schnauze. Amen.

Mafia-Methode[bearbeiten]

Antwort: Der Elefant bekommt eine neue Frisur, einen falschen Schnauzbart angeklebt, zieht eine schwarze Hose und ein weißes Hemd an, und eine schwarze Fliege vor dem Hals, und arbeitet fortan in einer norddeutschen Pizzeria als Kellner.

Problem: Elefant erschrickt vor der obligatorischen norddeutschen Pizzeria-Maus in der Küche und verfällt daraufhin der Wahnvorstellung, in einem Porzellanladen zu sein. Tarnung aufgeflogen.

IWF-Fassung[bearbeiten]

Elefant, versteckt in einer Dollar-Note

Antwort: Mit viel Geld ist jede Lösung möglich.

Problem: der Dollarkurs schwankt

US-Amerikanische Auffassung[bearbeiten]

Antwort: Niemand kann sich vor uns verstecken, auch nicht in einem Erdloch. Und sonst ballern wir einfach alles zusammen, bis wir sicher sein können, dass alle tot sind. Ach: Weshalb soll ein Elefant versteckt werden, ist er eine Staatsgefährdung, ein Terrorist? Wo ist der Elefant, her damit!

Problem: Könnten wir auf die eigentliche Frage zurück kommen?

Bundesrepublikanische Ansicht[bearbeiten]

Antwort: Da die Bundesrepublik Deutschland auch in Kühlschränken die Freiheitlich Demokratische Grundordnung schützen muss, wird darüber ein Gesetzesentwurf in den Bundestag eingebracht, um dann einen Ausschuss zu bilden, der diese Frage grundlegend durchdenkt. Dahingehend ist die BRD mit der US-Regierung einer Meinung, dass dem terroristischen Elefant Einhalt geboten werden muss. Sie weist aber mit aller Entschiedenheit darauf hin, dass Tierschutz-rechtliche Belange davon nicht betroffen werden dürfen.

Problem: Irland ist dagegen. Polen auch.

Cascading Style Sheep[bearbeiten]

Antwort: <div style="visibility:hidden">1AA.PNG</div>

Problem: Im Quellcode ist der Elefant immer noch zu sehen.

HTML[bearbeiten]

Antwort: <!--1AA.PNG-->

Problem: Im Quellcode ist der Elefant schon wieder zu sehen. Und sogar in Originalgröße!

Greenpeace-Ansatz[bearbeiten]

Antwort: Wir fordern dazu auf, alle Firmen zu boykottieren, die Elefanten in Nicht-FCKW-Freien Kühlschränken verstecken.
Umweltschutz fängt zu Hause im Kleinen an: Nehmen Sie einen Elefanten bei sich zu Hause auf und verstecken Sie ihn artgerecht im Schlafzimmerschrank. Allerdings sollte der Schrank aus einheimischen, nachhaltigen Baum-Anbau stammmen. Achten Sie auch auf das Siegel des Elefanten! Unbedingt nur Elefanten aus heimischen Arterhaltungzuchtprogrammen sind zu verwenden.

Problem: Ich wohne im 10. Stock.

Hausfrauen-Ansatz[bearbeiten]

Antwort: Also wenn der sich vorher die Füße vernünftig abputzt, von mir aus ... aber - oh - ich muss den Kühlschrank vorher noch abtauen und dann noch schön saubermachen ... ist der auch stubenrein? Ich meine, geht der auch alleine aufs Töpfchen? Schnarcht der in der Nacht? Also Schnarcher kommen mir nicht ins Haus! Am besten ist es, wenn ich die Tiefkühltruhe im Keller ausräume, da kann der sich noch nützlich machen beim Aufräumen.

Problem: Hausfrauen missbrauchen den Rüssel zum Staubsaugen. Irgendwann ist der Elefant voll und muss in die Tonne.

Nächstes Problem: Wie bekomme ich einen Elefanten in die Mülltonne? Ist das dann Restabfall, Papiermüll, Plastikmüll, Gartenabfall oder kann der zum Altglas?


Käpt'n Kirk's Ansatz[bearbeiten]

Antwort: Also Spocky, wir erzeugen ein warpraumähnliches Gebilde um den Elefanten herum und stülpen darüber eine Energiebarriere. Das muss dann mit einer intermedierenden Frequenz überlagert werden, die den Dicken praktisch unsichtbar macht, was meinst du Spitzohr? Scotty kann dir dabei helfen. Mr. Sulu? Gib Gas! Uhura! Eine Verbindung zu dem Elefanten auf dem Schirm!

Problem: „Pille, wenn sich das Ding nun in einem anderen Körper versteckt, was passiert dann?“ – „Nun, vielleicht fängt es an zu stricken oder legt eine Patience!“

Britischer Ansatz[bearbeiten]

Angeblich hat der britische Künstler Banksy einen Elefanten in diesem Bild versteckt.

Problem: Bisher konnten wir den Elefanten im Bild nicht finden, ggf. ist das nur ein Bluff.

Ultimativer japanischer Ansatz[bearbeiten]

Ohne Worte.

Kamelopedia-Ansatz[bearbeiten]

Man koche sich ein Frühstücksei, klebe dessen Eierschalen links und rechts an einen Elefanten und schaue dann bei Google nach, ob er weg ist und melde das Ergebnis bei Projekt Diskussion:Eiersuche/2009.

Problem: Jetzt bist du ein Spielverderber.

Wikipedia-Ansatz[bearbeiten]

Man macht aus dem Ele- einen Irrelefanten, schon wird er zum Löschkandidaten und nach Löschdiskussion ist er dann weg.

Problem Funktioniert nicht bei einer Elefantenkuh(-dorf).

Schweizer Ansatz[bearbeiten]

Man verstecke den Elefanten zum Beispiel wie hier im Bankenviertel.

Problem: Die Polizei hatte schon die CD mit den Daten.

Energiekonzernscher Ansatz[bearbeiten]

Man nehme den Elefanten und stopfe ihn in ein Fass für Atommüll. Anschließend nehme man einige normale Fässer und verbuddle sie zusammen mit dem Elefantenfass in Asse.

Problem: Durch den Elefanten wird die Raumzeit verkrümmt, was das sichere Atomlager in ein billiges Erdloch verwandelt. Jetzt ist Asse nicht mehr sicher und wird ausgeräumt: Beim ausräumen findet man den Elefanten ganz sicher …

Kanadischer Ansatz[bearbeiten]

Antwort: Man kauft dem Elefanten ein rosa Kleid und ruft die Polizei. Do It Yourself-Hilfevideo:

Alle Gefahren des Entdecktwerdens enden in der Ausnüchterungszelle wegen Trunkenheit am Steuer.

Problem: Das Problem verlagert sich nur, da man nun das Kamerateam verstecken muss.

Flüchtlingskrise[bearbeiten]

Antwort: Man schickt den Elefant nach Syrien. Da dort alle Syrer nach Europa flüchten, wird das Land irgendwann leer und keiner sieht den Elefanten.

Problem: Der Elefant erschickt vor den Zuständen in Syrien und flüchtet auch nach Europa.

Schwebebahn Ansatz[bearbeiten]

Antwort: Man fahre mit dem Elefant in der Wuppertaler Schwebebahn. Da der Elefant Angst bekommt, springt er aus der Schwebebahn und landet in der Wupper.

Problem: Das ganze gab es schon einmal 1950 in der Wuppertaler Schwebebahn. Da der Elefant aber nicht über die Wupper ging, war er immer noch da. Außerdem kam die Geschichte groß in der Presse.

Psychologischer Ansatz[bearbeiten]

So löst man das Problem psychologisch!

Analyse: Hier wurde aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Regen wir uns einfach erst mal wieder ab, holen tief Luft und dann wird aus dem Elefant wieder eine Mücke, und lässt sich problemlos mit der Fliegenklatsche entsorgen. Gut, dass du darüber reden konntest!

Problem: Übernimmt das die Krankenkasse?


Wüstenlinks[bearbeiten]

Siehe auch.png Siehe vielleicht:  Beweis | Elefant | Pastoralelefantin | Elefantenwitze | Verstecken | Verfolgung
Siehe auch.png Lies mal:  Lösung | Denken | Holzweg
Siehe auch.png Besuche bitte auch:  Demokratie | BRDigung
Siehe auch.png Siehe besser nicht:  Irrelevant
Siehe auch.png Siehe dazu lieber:  Irrelefant Volltreffer bei Google…ansehen? Google One:6Elgoogbutton2.gif