Zitronenerdbäre

aus Kamelopedia, der wüsten Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Begriffsklärung Dies ist eine Richtigstellung der blasphemischen Darstellung des Themas „Zitronenerdbäre“, die von IHNEN in die Welt gesetzt wurde.

Zitronenerdbäre
ZitronenErdBaere.gif
Zitronenerdbäre
Systematik
Stamm: VegeTiere (Zoidae Botaniceae)
Klasse: Lutschbeißtiere (Mordicolactidae)
Ordnung: Selbstesser (Autovora)
Familie: Fruchtartige (Fructidae)
Gattung: Erdbären (Ursa Favaria)
Wissenschaftlicher Name
Ursa Favaria Limon Bifecunda

Die Zitronenerdbäre gehört zur Familie der Erdbären. In Abgrenzung zu den Erdbeeren wird sie umgangssprachlich auch oft fälschlich als Bibäre bezeichnet.

Merkmale[bearbeiten]

Der Rumpf der Zitronenerdbäre ist rundlich und von ledriger, mit Kratern übersäter Haut bedeckt. Der Kopf ist groß und die Gliedmaßen kurz und kräftig. Die Augen sind klein, die Ohren rund und aufgerichtet. Die langgestreckte Schnauze enthält meist keine Zähne. Die Füße enden in fünf vernähten Zehen, die mit fest stehenden Krallen versehen sind. Die Zitronenerdbäre ist ein Sohlengänger. Ihre Fußsohlen sind kurz behaart. Der Schwanz ist stummelförmig. Kopf und Gliedmaßen sind von langem, braunem Fell bedeckt. Das Gewicht variiert beträchtlich und liegt zwischen 35 und 180 Gramm. Die Gesamtlänge beträgt analog 2,5 bis 12,5 Zentimeter.

Verbreitung und Lebensraum[bearbeiten]

Die Zitronenerdbäre ist heute vorwiegend in Obstregalen von Lebensmittelgeschäften und Supermärkten beheimatet. In Drittweltländern bewohnt sie hingegen vorwiegend ihren ursprünglichen Lebensraum, den Marktstand.

Lebensweise[bearbeiten]

Die Zitronenerdbäre ist ein geselliges, tagaktives VegeTier. Ihre übliche Fortbewegungsart ist ein eher passives sich an den Mund führen lassen. Sie kann im Bedarfsfall aber bis zu 0,5 km/h schnell kullern. In der Regel klettert sie gut und kann auch ausgezeichnet schwimmen.

Außer in tropischen und subtropischen Regionen hält die Zitronenerdbäre während der kalten Monate eine Winterruhe. Es ist kein echter Winterschlaf, da zwar Atemfrequenz und Herzschlag deutlich zurückgehen, die Körpertemperatur aber nur wenig sinkt und das - sich in Winterruhe befindliche - Exemplar relativ leicht aufzuwecken ist. Im Spätsommer und Herbst frisst es sich darum einen Fructosevorrat an, um sich bei kalter Witterung in eine handelsübliche Obstschale zurückzuziehen.

Nahrung[bearbeiten]

Im Gegensatz zu den meisten Bärenarten, die opportunistische Allesfresser sind, ernährt sich die Zitronenerdbäre ausschließlich von sich selbst und in Notzeiten von den Früchten, aus denen sie besteht.

Fortpflanzung[bearbeiten]

Zitronenerdbären sind Wechselzwitter. Jedes Exemplar entscheidet von Brunstzeit zu Brunstzeit, welches Geschlecht es annehmen wird, kann aber niemals beide Geschlechter gleichzeitig innehaben. Von daher ist die übliche umgangssprachliche Bezeichnung Bibäre streng genommen falsch.

Der gesamte Körper der Zitronenerdbäre ist modular aufgebaut. In der Winterruhe trennen sich der Kopf und die Extremitäten von dem im Inneren vertikal annähernd bilateralen Rumpf. Mit Erwachen aus der Winterruhe beginnt die Vorbrunst, in der zunächst der Kopf entweder am leicht abgeknickten, zitronigen Zipfel oder am erdbärigen Blütenboden wieder anwächst. Danach ordnen sich Arme und Beine - der Kopfposition entsprechend - an den jeweiligen Schulter- und Beckengelenkpfannen an.

Bis auf die primären Genitalien (zitroniger Zipfel -> männlich - erdbäriger Blütenboden -> weiblich), ist die Organbestückung des Rumpfes von oben nach unten spiegelbildlich doppelt ausgebildet.

Zitronenerdbär
Zitronenerdbäre

Der Kopf verschließt beim Anwachsen in der Vorbrunst jeweils eine Geschlechtsöffnung vollständig und verhindert dadurch eine Selbstbefruchtung.

Paarungszeit ist der gesamte Zeitraum ab Geschlechtsdefinition bis zur folgenden Winterruhe. Alle 20 bis 30 Tage bringt das Weibchen drei bis vier Junge zur Welt. Die Zitronenerdbäre lebt in Verbänden von sechs bis neun Generationen ohne abgrenzende Familienunterteilungen zusammen. Jedes Exemplar ist ab Geburt geschlechtsreif und nimmt vom ersten Tage an der Vergrößerung der Population teil. Zitronenerdbären entscheiden sich zu ca. 75 % für die weibliche Form. Aus diesem Grund wird sie als Art auch weiblich spezifiziert. In freier Natur werden Exemplare drei bis vier Jahre alt, in menschlicher Obhut bis vier Tage.

Mensch und Zitronenerdbäre[bearbeiten]

Wegen ihrer Fortpflanzungsfähigkeit und ihrer Präferenz weiblich zu sein spielen Zitronenerdbären in Mythologie und Kult vieler Völker eine wichtige Rolle. Zitronenerdbärenkulte sind bereits seit der Steinzeit bekannt und waren bei zahlreichen Völkern verbreitet. Götter in Zitronenerdbärengestalt waren unter anderem bei den Kalten bekannt, zahlreiche Mythen lassen eine Verehrung dieser VegeTiere erkennen. Auch in der Haraldik finden sich zahlreiche Abbildungen von Zitronenerdbären. Weiterhin kommen sie in zahlreichen Märchen und Sagen vieler Völker vor.

Gleichzeitig mit der Verehrung fand und findet aber die Ernte dieses einzigartigen tierischen Obsts aus unterschiedlichsten Gründen statt. Zum einen werden seine Körperteile verwendet, das Fruchtfleisch wird gegessen, das Fell zu Kleidung oder Decken verarbeitet und Zähne und Krallen zur Zierzwecken verwendet. Oft wird Körperteilen von Zitronenerdbären eine medizinische Wirkung zugesprochen, insbesondere der zitronige Saft der männlichen Hemisphäre findet in der Krankheitsprophylaxe Verwendung.

Systematik[bearbeiten]

externe Systematik[bearbeiten]

Zitronenerdbären zählen innerhalb der Klasse der Selbstesser (Autovora) zur Ordnung der Fruchtartigen (Fructidae). Ein enges Verwandtschaftsverhältnis besteht zu den gemeinen Erdbären (Ursus favarius divulgatus), auch die Ananivi hat sich möglicherweise aus zitronenerdbärenartigen Vorfahren entwickelt.

interne Systematik[bearbeiten]

Die Familie der Erdbären teilt sich in zwei lebende Arten:

  • gemeiner Erdbär (Ursus favarius divulgatus)
  • Zitronenerdbäre (Ursa favaria limon bifecunda)

sprachliche Unschärfe[bearbeiten]

Eine Reihe von Tiernamen beginnen mit oder enden auf "-bär", ohne dass diese Tiere mit den Erdbären verwandt sind. Dies sind zum Beispiel der Bärlina (Cives berolinae), der Urlaubär (Prima aetas permittens) oder der Kleibär.

Siehe auch.png Siehe auch:  Erdbär | Bibär | Fieselgrulmbär
Siehe auch.png Siehe besser nicht:  Erdbeere
Siehe auch.png Nicht zu verwechseln mit:  Ananaserdbäre

800px-Alce svg.png 15 zufallsgenerierte 800px-Alce svg.png Kamelopedische Exoten 800px-Alce svg.png aus Flora und Fauna 800px-Alce svg.png

FieselgrulmFreimaurehHommingberger GepardenforelleImaginärer HolzackerstrauchKettensägenhaseKolbenfresserKühlschreckeNachteuleNageltierNeuseeländische EicheOstfriesische MoorwasserschmatzeSchaltkröteSojapaneelofantSächsische SüßwasserrüsselratteZahnstein