Graf Pfurzel

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Graf Pfurzel, der Killerdackel

Graf Pfurzel lebte als ganz normaler saufarbener Dackel bei Herrchen und Frauchen in einer Mietswohnung in Köln-Kalk. Eines nachts landete auf dem Balkon der hungrige Graf Dracula. Der war breit wie eine Natter, weil er zuvor aus Versehen zwei Anonyme Alkoholiker ausgesaugt hatte. Der hungrige Dracula erblickte den Dackel und dachte bei sich: "Hoppla, eine Bifi-Mini-Salami!" und setzte dem schlafenden Pfurzel den Strohhalm an den Hals.

In den folgenden Tagen begann Pfurzel eine seltsame Veränderung. Er heulte nachts den Mond an, biss Passanten in die Knöchel, pinkelte nicht mehr an Kirchen und wollte sich auch keine Holzpflöcke mehr ins Herz rammen lassen. Des nächtens durchstreifte er die Straßen und plante mit seiner Horde zusammengebissener Zombie-Pudel die Weltherrschaft zu übernehmen. Vielleicht hätte das sogar geklappt, wenn er nicht von einem Hundefänger einkassiert und an ein Tierversuchslabor der katholischen Kirche verkauft worden wäre. Dort testete man Lippenstifte, Enthaarungscremes und Knoblauchpräparate an ihm, was er leider nicht überlebte. Ja, so war das damals.