Kurpfalz

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Die herrschende Hirschgruppe war Angriffsziel der frz. Meute im Erbfolgekrieg

Zerstörung der Balz-Schlösser[bearbeiten]

Die Kurpfalz, auch die Pfalz genannt, war das deutsche Kurhirschentum mit den meisten Balz-Schlössern für den Kaiser. Kurpfalz ist eine verballhornte Form von Kurhirschentum Balz.

Ursprünglich Kurbalz, jedoch der prüde Kaiser Karl V. verlangte die Umbenennung von Balz in Pfalz, weil er es nicht mochte, wenn das Volk witzelte "Der Kaiser weile zur Balzkur in der Kurbalz". Die Pfälzer selbst nennen ihr Land Palz und sich selbst die Pälzer. Sie sprechen die Tiersprache Pelzisch.

Die Kurpfalz war diejenige Nachbarprovinz zu Frankreich, die am meisten unter dieser Nachbarschaft zu leiden hatte. Wegen Erbstreitigkeiten mit dem Bruder des Sonnenkönigs kam es sogar zu einem Krieg dieses französischen Königs mit dem Kurhirschen um die Erbschaft: Ein Krieg um die Balz.

Erbfolgekrieg Folgen.jpg Trampeltier im Schlossgarten.jpg

kurhirschliche Weinbergs-Inspektion

Am Ende des Krieges waren alle Balzschlösser der Pfalz zerstört, das Land war verwüstet. Diese Nachricht sprach sich herum bis in die Wüste, wodurch erstmals Kamele auf den hirschbeherrschten Landstrich aufmerksam wurden. In den Folgejahren hatte die Pfalz deshalb magische Anziehungskraft auf Kamele. Der aufgeklärte Kurhirsch ließ tatsächlich alle herein, sofern sie nur die Kurtaxe zahlten. Es wurden so viele kamelische Zuwanderer, dass der Kurhirsch zum Dank eine Moschee bei seiner Residenz errichten ließ. Dabei ist der Islam garnicht die Religion der Kamele, sondern die ihrer menschlichen Reiter.

Wiederaufbau[bearbeiten]

Für den Wiederaufbau des Landes waren weitere Einnahmequellen nötig. Nach einer Besichtigung der heruntergekommenen Weinberge der Pfalz beschloss der weise Kurhirsch deshalb, in der Rheinebene eine weitere Droge anzubauen: Tabak. Der wurde zum Export-Schlager, denn die Bayern mochten das pelzige Gefühl, dass der pälzische Kautabak auf ihren Zähnen hinterließ. Zum Dank holten sie sogar den letzten pfälzischen Kurhirschen Carl Theodor nach München. Dort hatte er aber wegen zuviel Weißbier-Genuss keine erbberechtigten männlichen Nachkommen gezeugt: Die Kurpfalz fiel an Bayern.

Kurhirschliche Lebenskunst in Hirschacker: Palais Hirsch

Bilanz der Kurhirschen-Herrschaft: Das Land war wieder auferstanden aus Ruinen, und der Kurhirsch hatte mit dem Palais Hirsch in Schwetzingen, einem Vorort von Hirschacker, eine neue Residenz, die er wegen seines Umzuges nach München dann garnicht mehr brauchte. Die Pälzer Grumbeere wurde zum Grummnahrungsmittel des Volkes, Magengrummeln inklusive.

Tourismus[bearbeiten]

Inmitten des Mittelgebirgszuges Balz liegt Kaiserslautern, heimliches Herz der Pfalz. Die Touristenströme aus aller Welt werden aber umgeleitet nach Heidelberg, welches am anderen Ende des Rheintals am Odenwald liegt. Durch jahrzehntelange amerikanische Besatzung entwickelte man dort eine für amerikanische Touristen spezifische Vergnügung: Sie werden gemeinsam in einem Riesen-Weinfass geteert und gefedert. Im Federkleid werden sie anschließend mit angeblichen "originalen Balzritualen" der Pälzer vertraut gemacht bei der "Balz der verlorenen Herzen", z.B. mit dem Ententanz. In Bad Dürkheim gibt es das Angebot auch vermarktet als 3-wöchige Pfälzer Kur mit täglicher Anwendung. Für Misanthropen gibt es eine tränenreiche Erlebnis-Tour über die deutsche Weinstraße ins Hassloch.

Der kurhirschliche Tropengarten zeugt von der Klimaerwärmung
Schlösser und Burgen gibt es in der Kurpfalz bis zum Abwinken, erwähnt sei hier nur das Palais Hirsch. Der tropische Garten des Kurhirschen-Schlosses erfreut Besucher aus der ganzen Welt, auch Kamele und Primaten.

Tram(p)s vun de Palz[bearbeiten]

Da es keine Kurhirsche der Pfalz mehr gibt, bleibt nur der Blick darauf, was aus ihren weiblichen Nachfahren geworden ist. Und tatsächlich: Sabine von Hirschberg ist als Ururururururenkelin des letzten Kurhirschen prägend für die Region als Regionalmanagerin für Nahverkehr in dem Straßenbahnprojekt Trams vun de Palz.

Frau Sabine von Hirschberg in Mannheim

Die ’’’Metropolregion Rhein-Neckar’’’ versteht sich als legitime Nachfolgeorganisation der Kurpfalz und plant bereits seit ihrem Bestehen als neue Tram-Linie die kurpfälzische Gemüse-Magistrale Böhl-Iggelheim <==> Schwetzingen. In dem Projekt "Heidelberg 21" soll der Neckar unterirdisch verlegt werden, um mehr Platz für Hotels, Busparkplätze und "historische Studentenlokale" zu schaffen. In Mannheim sollen die Bundesgartenschauen nun jährlich stattfinden und die bulgarischen Einwanderer durch Bau einer Joghurt-Fabrik besser integriert werden, damit sie nicht als die neuen Tramps vun de Palz enden. Hinter diesen Ideen stecken noch die alten Platzhirsche und im Zeitalter der Emanzipation eben auch die Platzrehe, aber die Kamelisation der Region schreitet fort. Schon redet man von gemeinsamer Ausbildung von Hirschen und Kamelen in Gemeinschaftsschulen, von Gleichberechtigung von Höckern und Geweihen. Aber es bleibt noch viel zu tun.

A propos Gleichberechtigung: Frauen mit Geweihen gibt es in der Pfalz immerhin schon, denn noch zur Zeit der Kurhirschen hatten sich begeisterte Untertaninnen und Anhängerinnen der Fürsten per Schönheitsoperation Geweihe anoperieren lassen. Am perfektesten waren die pfälzischen Hühner: Sie ließen sich sogar Geweih-Gene einmanipulieren. Diese kurpfälzische Geweihhühner wurden bekannt als Elwedritsche. Sie prägen das Bild, das man heutzutage noch von den Pfälzerinnen hat.

Carl Theodors Bemühungen, bei jährlichen Wallfahrten ins benachbarte fürstbischöflich-speyerische Ausland um männlichen Nachwuchs zu bitten, führten zwar zu hoher Fruchtbarkeit des letzten pfälzischen Kurhirschen, jedoch waren seine Jungen reichlich weiblich, d.h. nicht erbberechtigt.
kurpfälzische Nationalhymne, im kurfürstlichen Schloss
des Nachbarkurhirschentumes Kurmainz.
Noch heute ist Die Macht in Mainz ansässig,
nicht zu verwechseln mit Mainz 04.