KamelTV24

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Immer wieder sehr beliebt ist das Wissenschaftsmagazin des Senders.

KamelTV24 ist der kamelische Nachrichtensender, der 24 Stunden in der Minute auf Sendung ist. Bis Mitte der Hunziger firmierte der Sender in Suez unter dem Namen Süß-Kanal. Über den Port Sand oder den Port Taufe war ein gemeinfreier Empfang für die Region zwischen Rotem und Mittelmeer zu jederzeit gewährleistet. Die Umbenennung in KTV24 bzw. KamelTV24 erfolgt nach der feindlichen Übernahme durch KTV, im Zuge dessen auch die Verlegung der Konzernzentrale unbeachtet der Proteste vor Ort nach Kamöln erfolgte.

Programmschwerpunkt[bearbeiten]

Hauptsächlich werden kamelspezifische Beiträge gesendet, wie zum Beispiel Dokus "Datteln, Früchte des Himmels!" oder Spielfilme wie zum Beispiel "Ein Kamel, der böses dabei denkt". Aber auch Nachrichten aus aller Wüstenländer jede 30 Sekunden. Dazwischen ist gute und preisverdächtige Werbung zu sehen. Von 24 bis 00:10 ist regelmäßig die Daily-Soap "Hilfe! Mein Dromedar ist ein Trampeltier!" zu sehen. Dazwischen immer Nachrichten und Werbung.
Aber auch aus dem Ausland werden ab und zu Beiträge gezeigt. So ist jeden Sonntag die beliebte marokkanische Serie "Insch'Allah! Allah liebt Kamele!" DER Strassenfeger.

Programmdirektor[bearbeiten]

Programmdirektor ist das Kamel Bernd von der Wanderdüne, der für den Inhalt und für die gesamte Programmstruktur verantwortlich ist und auch dafür, dass immer genug Sand in den Studios ist. Um die Programmstruktur kümmert er sich dabei in Echtzeit, während der Sand auch mal erst mit fünfzehnminütiger Verzögerung nachgefüllt wird. Um kurz vor Sieben zieht Bernd schließlich täglich seine Uniform über, spannt einen Gesichtschutz an und schaufelt im Rahmen einer Live.jpg-Dokumentation als Sandkamel für die Kleinen den Sand aus einem speziell ausgewähltem Studio.

Programmstruktur[bearbeiten]

Ein Vertreter der Zielgruppe

Da prinzipiell nur Nachrichten gezeigt werden und die Werbung sich nicht von den Nachrichten unterscheiden soll, spielt der Nachrichtensprecher in den Serien, Dokus und in den Werbeeinblendungen sämtliche Rollen. Da kann es schon mal passieren, dass der Held einer Serie plötzlich eine wichtige Nachricht verliest, während aus dem Off die Lacher eingespielt werden. Die Struktur ist also recht einfach und banal:

  • Nachrichten
  • Werbung (Von Nachrichten unterbrochen)
  • Serie (Von Nachrichten und Werbung (die wiederum von Nachrichten unterbrochen) unterbrochen)
  • Film (Von Nachrichten, Werbung und Doku (die wiederum von Nachrichten, Werbung und Serie (die wiederum von Nachrichten und Werbung unterbrochen) unterbrochen) unterbrochen)
  • Doku (Von Nachrichten, Werbung und Serie (die wiederum von Nachrichten und Werbung unterbrochen) unterbrochen)

Zielgruppe[bearbeiten]

Da der Sender immer mit dem Ohr und Auge am Verbraucher agiert, sind alle Beiträge auf den IQ der Zielgruppe abgestimmt. So wird eine Sehbeteiligung von fast 100% der Zuschauer erreicht. Es sei denn der holt sich gerade eine Flasche Dattelbier oder Feigen zum Knabbern. Oder bringt beides zum Klo. Je nachdem.

Wie alles begann[bearbeiten]

Als im Jahre 1888 drei Kamele gelangweilt in einer Oase herumhingen und sich gemeinsam fragten, wie man etwas mehr Kohle in die Satteltaschen bekommen könne, erfanden sie ein Spiel. Zu dritt standen sie auf einer kleinen Bühne und unterhielten die Oasenbewohner mit selbst geschriebenen und erfundenen Nachrichten. Zunächst ohne großen Erfolg. Nur einige wenige blieben mal eben kurz stehen und hörten sich den Stuss an, den die drei da oben verzapften. Der Erfolg stellte sich erst ein, als sie gegen Geld für Händler des Marktes ihre Nachrichten durch Werbeeinblendungen unterbrachen.
Als das auch seinen Reiz verlor, begannen sie kurze Geschichten zu erzählen. Eine weitere Erweiterung erfuhr ihr Live-Programm, als einem der drei ein Floh ins Bein biss und der Gebissene mit dem zerdrückten Floh in der Hufe zum Publikum sagte "Ach, wussten Sie übrigens schon, dass der Sandfloh weiter springen kann als ein Mensch?". Die Tierdokumentation war geboren. So ist bis heute das Schema des Programms gleich geblieben. Lediglich die Akteure wechselten.
Mit Beginn des privaten Fernsehens wurde ein Sender der Nachkommen jener drei gegründet. Seitdem sendet KamelTV24 sein Programm.

Siehe auch.png Siehe auch:  KTV, KTVlive, 24, Sendung, Dokumentation
Siehe auch.png Siehe vielleicht:  Konzern, Region, Ort, Echtzeit
Siehe auch.png Hat gar nichts zu tun mit:  N24

Siehe auch.gif Littelcamelchildgirlundertaker von KamelTV sind: KamelTV24 KamelTVlive

Aktuelle Nachrichten[bearbeiten]

18.11.2022

Von Olaf Scholz ist kamel Fehlgriffe wie den mit dem Brechmittel gewohnt. Als eine Ausnahme erweist sich sein Zugriff auf Patrick Lindner, den er danach sogleich zum Finanzminister in sein Kamelbinett einordnete, und das just vor Beginn der nunmehr anstelle der überstandenen Pandemie des Coronavirus grassierenden Inflation. Denn schon droht der Verkehr auf den erbärmlichen teutonischen Wüstenpistenersatzprovisorien namens "Autobahn" zusammenzubrechen, weil größere Finanztransaktionen bereits mit 18-achsigen Super-Trucks aus USA durchgeführt werden müssen, um die vielen 1000-Euro-Scheine für Lieschen Müllers wöchentlichen Aldigroßeinkauf just in time zu all den Aldikassenturbogeldschluckern zu transferieren, wo sie unmittelbar den Pipelines an die Aldizentralen Nord und Süd zugeführt und dann wegen der Energiekrise in den Zentralen verbrannt werden - zur Beheizung der riesigen Lagerhallen und Großraumbüros des Discounters. Da bilden sich Spurrillen wie zuletzt durch die Spikes-Reifen der 1970er-Jahre, Spurrillen, die den Stolz der Deutschen, ihr Autobahnnetz, im Nu in einen einzigen großen Acker verwandeln. Es ist gerade so, als würde der Morgenthau-Plan zur Entindustrialisierung Deutschlands nun nachträglich doch noch wahr gemacht.

Der populismusverführbaren Bevölkerung kann der dröge Olaf Scholz diese nun entstandenen Umstände aber nicht gut verkaufen, selbst wenn er der AfD alle Populisten abkaufte und als absolutes Topping noch Oskar Lafontaine, Sahara Wagenknecht und Gabriele Krone-Schmalz oben drauf packte auf das ganze Pack, das die SPD dann aus dem Umfragetief rausbrabbeln müsste, wie es selbst Populismussuperstar Donald Trampeltier mit seinen Republikanern auch nur noch mit Müh und Not vermag. Doch zu seinem Glück regiert ja Olaf Scholz garnicht mit seiner Partei, sondern mit seiner Ampel, und die steht auf Grün, was die Frage angeht, ob die Deutschen klaglos diese krassen Folgen der Inflation schlucken werden, denn Patrick Lindner kann, was all die Populisten nicht können, die Deutschen aber noch viel lieber mögen als Populismus, nämlich Volksmusik. Sein neuester Hit, ein wahrer Schlager, der "Abgesang auf das Geld". In dem dystopischen Song dürfen nur noch 10000 Euro auf einmal über den Ladentisch gereicht werden. Bei weiter galoppierender Inflation heißt das, bald nur noch soviel Geld, wie dann gerade man für das mittlerweile zum 10000-Euro-Produkt mutierte kleine 20-Pfennig-Vanilleeis am Stiel reicht. So verkauft man diesen Umstand richtig: Mit süßen Klängen.
4.11.2022

Musk lässt seine Muskeln spielen. Jüngst kaufte er Zwitscher, bisher ein Gickelportal für junge Teeny-Mädchen in rosa Pullis und solche, die geistig junge Teeny-Mädchen in rosa Oberbekleidung geblieben oder geworden sind und sich einen Spaß daraus machen, unmögliche Dinge zu behaupten, etwa, dass sie immer noch Präsident irgendwelcher zusammengewürfelter Staaten wären, obwohl da schon längst jemand anderes regiert. Bei Zwitscher regiert jetzt Musk.

Ansässig ist die Firma Twitter, die Zwitscher betreibt, in San Francisco, der Hauptstadt der katholischen Kirche. Und zwar buchstäblich ansässig, hat sie doch ausschließlich Arbeitsplätze zum Sitzen und Sesselpubsen vor Computer-Bildschirmen. So wird die Firma trotz relativ weniger Mitarbeiter immer gewichtiger, so dass nun eintrat, was schon lange zu befürchten war: Ein schweres Erdbeben. Folge: Wo gestern noch San Fancisco war, ist jetzt ein Loch in der Erdscheibe. Und das kam so:

Musk, dieser alte Moschusochse, twitterte seinen 5000 angestellten Kamelen in San Francisco als erste Amtshandlung nach seiner feindlichen Twitterübernahme die Kündigung. "Aus, das Spiel ist aus!" Ganze Arbeit für einen Zauberlehrling wie Musk. Nur hat er eben keinen Zauberlehrer, der den Schaden wieder gut zaubern könnte, den Schaden durch die Erderschütterung, die heute in der Frühe durch gleichzeitiges Vor-Schreck-vom-Stuhl-fallen von 5000 mit der Zeit ziemlich rekordadipös gewordenen Twittermitterbitter-, äh, Twittermitarbeiter-Kamelen ausgelöst wurde, also direkt verursacht durch Musks Schreckens-"Tweets".

Washington reagierte prompt: Präsident Jo Beiden erließ ein sofortiges Verbot von "Tweets". Dadurch beläuft sich ab sofort der Wert der Firma Twitter auf Nichts. Musks sonstige Vermögensgegenstände, also Firmen wie Spaß-Ex und Tesla, werden konfisziert, um aus deren Verkaufserlös wenigstens das Loch in der Erdscheibe flicken zu können. Vom Wiederaufbau der Stadt ganz zu schweigen - möglicherweise sehen wir die Stadt nie wieder.
28.10.2022
"Ich liebe doch alle - alle Menschen", so sagte es einst Erich Mielke. Aber ER tut ES tatsächlich: Jetzt liebt er sie alle, alle Menschen, und dafür hat er die weltweit beliebteste Onlinesexplattform Zwitscher gekauft. Das Live-Online-Museum legendärer Meinungskurzfassungsorgasmen von großen und kleinen Lichtern, insbesondere jeglicher wannabe-Typen, ist nun in der Hand dessen, der als einziger von denen das Zeug zum willbe hat auf der Erdpizza: Elon Musk. Als nächstes will er Frieden schaffen und zu diesem Zwecke Russland kaufen.
23.10.2022

Zwei junge Erwachsene, ein Mann und eine Frau, haben in Berlin im Museum für bildende Kunst ein altes Ölgemälde mit Kartoffelsoppe beworfen und sich selber mit Sekundenkleber an der Wand festgeklebt. Anschließend hielten sie vor dem verwirrten Publikum eine Rede über Öl. Sie folgen damit dem Beispiel zweier Schüler aus London. Diese hatten letzte Woche in London ein Ölgemälde mit Tomatensuppe beworfen, sich selber an die Wand geklebt und eine Rede über Öl gehalten.

Internationalisierung und Lokalisierung

Anders als bei der Aktion in London hielten die Aktionskünstler ihre Rede auf Deutsch und nicht auf Englisch und benutzten clichéhaft deutsche Kartoffelsoppe. Dies schränkt die Reichweite der Aktion dramatisch ein, da Deutsch eine Provinzsprache ist und nur von etwa einem Prozent der Weltbevölkerung verstanden wird. Erschwerend kommt hinzu, dass das Publikum die janze Zeit uff Berlinerisch dazwischenjequasselt hat, so dass man die Rede kaum verstehen konnte. Vermutlich wird es viele weitere, an die örtliche Sprache und Kultur angepasste Aktionen dieser Art geben, z.B. in China, in Russland, in Saudi-Arabien…

Öl und Gas sind wichtige Brückentechnologien für das Erreichen der Energiewende. Da sie sich gut hoch- und runterregeln lassen, kompensieren sie fehlende Speichertechnologien sowie den verschleppten Netzausbau. Ferner ersetzen sie die sehr umweltschädliche Braunkohle und die sehr gefährliche Kernkraft. Die Europäische Union arbeitet bei der Versorgung der Bevölkerung mit der Russischen Föderation zusammen, einem verlässlichen Öl- und Gaslieferanten.

Künstlerische Einordnung

Professor Winfried von Kackhaufen von der HBK Braunschweig begrüßt die Umgestaltung von Monet’s Heuhaufen durch deutsche Kartoffelsoppe. Monet habe in seinem Leben dutzende Heuhaufen gemalt, die alle mehr oder weniger gleich aussehen; also sei es um dieses eine Bild nicht schade. Im Gegenteil, das Bild wurde durch die Übermalung mit Kartoffelsoppe erst in die heutige Zeit herübergeholt und dem Zuschauer zugänglich erschlossen. Die Kartoffelsoppe habe die Farbe und Konsistenz von Kotze, und dies wiederum verweise auf das Brechmittel, mit dem Bundeskanzler Olaf Scholz den 19jährigen Achidi John tötete. Ein solcher Gegenwartsbezug sei bei Monet’s Heuhaufen nicht zu erkennen. Desweiteren handele es sich bei dem Heuhaufen im eigentlichen Sinne um einen Misthaufen, so von Kackhaufen.

Die Museumsdirektion entschloss sich, die zwei jungen Erwachsenen, einen Mann und eine Frau, nicht von der Wand abzulösen, sondern dort einfach kleben zu lassen. Sie sind nun Teil der Ausstellung und können jetzt gegen Eintritts-Gebühr beglotzt und begafft werden wie in einem Menschenzoo aus der Kaiserzeit. Zunächst wird es allerdings ein Fütterungsverbot geben, bis die zwei vor Hunger die ganze Kartoffelsoppe vom Gemälde runtergeschleckt haben. Ferner bekommt das Männchen abends immer Viagra eingeflößt, damit es paarungswütig wird und das Weibchen kurz- und kleinvögelt. Dies soll mehr Action in das langweilige Museum bringen und noch mehr Glotzer und Gaffer in die Bude locken.

Weitere Nachahmungen

Kunstwerke zu zerstören entspricht gerade so richtig dem Zeitgeist. Der britische Privatsender Channel 4 hat unlängst für eine Show mehrere Kunstwerke verschiedener berühmter Künstler erworben, z.B. Pablo Picasso und Adolf Hitler. Das Publikum darf darüber abstimmen, ob der Moderator das Werk so richtig brutal vernichten soll, z.B. mittels eines Flammenwerfers, oder ob er es einfach nur in den Müll werfen soll.

Siehe auch.png Siehe auch:  Umfrage: Welches berühmte Ölgemälde sollten Umwelt-Aktivisten als nächstes mit welcher Suppe bewerfen?

Siehe auch.png Siehe besser nicht:  Presseerklärung der Aktivisten
15.10.2022

London – Zwei Schuljungen aus London haben in London in der Nationalgalerie ein Ölgemälde mit ekelhafter britischer Tomatensuppe beworfen. Anschließend klebten sie sich mit ihrer jeweils linken Hand an die Wand und hielten vor dem verwirrten Publikum eine Rede über Öl.

Unklare Aussage

Zur Stunde ist noch nicht bekannt, was die Kinder mit ihrer Aktion überhaupt aussagen wollten. Möglicherweise wollten sie gegen die Verwendung von Fossil Fuels und den daraus resultierenden Klimawandel demonstrieren. Möglicherweise wollten sie aber auch gegen die steigenden Ölpreise protestieren. Da im neusten EU-Sanktionspaket ein Preisdeckel für russisches Öl vorgesehen ist, haben die Opec-Plus-Staaten kurzerhand mit einem Ölförder-Deckel reagiert. Unklar ist weiter, warum man dafür ein Ölgemälde mit Tomatensuppe einschmieren muss. Ölgemälde is klar, wegen Öl höhöhö, aber Tomatensuppe? Hää??? Vielleicht geht es aber auch um den Ukraine-Konflikt bei dieser Aktion. Van Gogh hatte für seine Sonnenblumen-Ölgemälde immer feinstes Sonnenblumenöl aus der Ukraine verwendet. Durch die Special Military Operation in der Ukraine ist es im Westen zu einer Sonnenöl-Knappheit gekommen, so dass britische Restaurants dazu übergegangen sind, die ohnehin schon ekelhaften Fritten in ungesundem Transformatorenöl zuzubereiten.

Professor Pinsel von der Kunstakademie Burningham stellt klar, dass die Aussage eines Kunstwerkes, oder in diesem Fall, einer Performance-Aktion, überhaupt nicht klar sein müsse. Bei postmoderner Krickelkrakel-Kunst dürfe die Aussage auch gar nicht klar sein. Kunst sei vielseitig interpretierbar, esoterisch und läge immer im Auge des Betrachters.

Veraltetes Sicherheitskonzept

Wie überhaupt konnte die Suppe in die Galerie gelangen? Nach ersten Erkenntnissen von Scotland Yard wurden die beiden Schüler an der Einlasskontrolle auf die Dosen angesprochen. Der wachhabende Beefeater am Einlass des Museums hielt diese für Bierdosen, doch die Kinder konnten ihn überzeugen, dass es sich um Tomatensuppe handele, und darum wurden sie von der Türwache eingelassen. Nach Aussage des Gemäuerknechtes konnte niemand ahnen, dass die Suppe für einen Terrorakt verwendet werden sollte. In der Zukunft soll das Sicherheitskonzept verschärft und von einem buckligen Zwergenork an allen Schulkindern eine Leibesvisitation durchgeführt werden.

Folgen für die Schüler

Professor Pinsel von der Kunstakademie Burningham unterschrieb noch während der BBC-Liveübertragung der Suppenwurf-Performance ein Kunststipendium für ein Kunststudium an der Kunstakademie Burningham. Das Wirken der jungen Künstler entspräche genau dem, was der Kunstmarkt heute verlange. Wer als Kunststudent heutzutage noch mit Sonnenblumenbildchen in der Kunstmappe zum Vorstellungsverfahren erscheine, werde von ihm persönlich mit Peitschenhieben vor die Tür getrieben.

Die Peitsche bekamen heute jedoch auch die zwei jungen Künstler zu schmecken. Als der Museumsdirektor mit schnellen Schritten in den Saal gesprungen kam, war erstmal Schluss mit lustig für die beiden Süßen. Ohne jedes Erbarmen peitschte er mit der neunschwänzigen Katze die armen, wehrlosen Kinderlein. Oh, was mussten die beiden erleiden. Ihr Wehklagen war bis nach Moskau zu hören. Wladimir Wladimirowitsch Putin erschauderte bis ins Mark. „Das habt ihr jetzt davon, weil ihr euch an der Wand festgeklebt habt.“, brüllte der Museumsdirektor, „Jetzt könnt ihr nichtmal weglaufen, ihr Vollidioten.“

Nach der victorianischen Züchtigung der Kinder ging der Museumsdirektor zum Telefon, um persönlich bei der Queen zu fragen, wie er die Hände von der Wand abbekommen soll, ohne die kostbare, unter Denkmalschutz stehende, antike Wand zu beschädigen. Die Queen ging jedoch nicht ans Telefon, weil sie tot ist. Also ging der Museumsdirektor zu Plan B über. Mit der großen Daumenlutscher-Schere kroch er langsamen Schrittes schnaufend auf die verängstigten Kinder zu, um ihnen jeweils die festgeklebte linke Hand am Handgelenk abzuschneiden. Da die Schere lange nicht benutzt wurde und schon sehr stumpf war, musste der Museumsdirektor mehrfach ansetzen. Die Knochen knirschten und knackten. Draußen blitzte und donnerte es. Die herzzerreißenden Schreie der Kinder waren bis nach Moskau zu hören. Wladimir Wladimirowitsch Putin weinte bittere Tränen. „Dass ihr das ja nicht nochmal macht!“, ermahnte der Museumsdirektor die Kinder, „Sonst kommt die andere Hand auch noch ab!“ Danach packte er die Bälger am Kragen und warf sie im hohen Bogen zur Tür hinaus.

Professor Pinsel von der Kunstakademie Burningham war auch von dieser Kunst-Performance begeistert. Die postmoderne Gaga-Öl-Performance der angehenden Kunststudenten wurde aufgegriffen und fortgeführt und durch vormodernes, mittelalterliches Sujet ergänzt. Hierdurch ergab sich einee kollektive Gesamt-Performance unter Creative-Commons-Lizenz. Die Hände sollten nun für immer unter dem Sonnenblumenbild kleben bleiben und die Tomatensuppe nicht abgewischt werden.
14.10.2022
Královec auf OSM

Der Kaliningrader Oblast ist nun Teil der Tschechischen Republik. Bei einem Scheinreferendum in Prag stimmten 98 % der Menschen, die zufällig an der Wahlurne vorbeikamen, für die Annexion der ex-deutschen Region. Die Tschechische Republik als Binnenstaat erhält durch die Acquise ihrer neuen Exklave endlich einen vernünftigen Zugang zu den Weltmeeren. Zwar besitzt sie aufgrund von Artikel 363 des Versailler Vertrages bereits eine kleine Mini-Exklave im Hamburger Moldauhafen; diese ist allerdings scheiße.

Die Stadt Kaliningrad wurde bereits in Královec umbenannt und von offiziellen Stellen der Tschechischen Republik auf OpenStreetMap eingetragen. Durch die Vereinigung mit der Tschechischen Republik wird der Kaliningrader Oblast automatisch Teil der Europäischen Union, der Eurozone und der Nato. Jens Stoltenberg bekam sofort einen splashigen Orgasmus. Die Vereinten Nationen erkannten das Scheinreferendum als bindend an. Die UN-Mitgliedsstaaten wurden aufgefordert, die Annexion sofort anzuerkennen. Für den Anschluss Kalininingrads an die EU hatte sich Angie Mörkel bereits 2014 eingesetzt.

Ex-Bundespräsident Gauck hielt eine eilig zusammengescriptete Laudatio im Deutschen Staatsfernsehen. Durch die Wiedervereinigung mit der Europäischen Union gehe sein Kindheitstraum in Erfüllung. Endlich könnten auch die Menschen in Königsberg wie alle anderen EU-Bürger frieren für die Freiheit. Desweiteren könne nun endlich die Reichsautobahn Berlinka fertiggestellt werden.

Bekanntlich hatte neulich Gesundheitsminister Dr. med. Karl Lauterbach, nachdem er einen Privatpatienten behandelt hatte, der ein Lobbyist für Impfstoffe ist, die Eingebung, hundertmillionen Impfstoffdosen gegen das Coronavirus zu kaufen, obwohl alle Impfwilligen bereits hinreichend geimpft waren und alle unbelehrbar ungeimpft gebliebenen unbelehrbarer denn je sind, da sie die Pandemie ja offensichtlich auch ohne überlebt haben, wiewohl einige von ihnen bereits einen schrecklichen Tod durch ältere Viren-Varianten gestorben sind. Und zum Kauf standen zu dem Zeitpunkt nur Impfdosen veralteter Impfstoffe zur Verfügung, obwohl die neuen, die als Nachimpfung bereits geimpften Menschen noch was bringen, kurz vor der Markteinführung standen.

Bekanntlich wird durch ukrainekriegsbedingte Schäden am politischen Klima zwischen Ost- und Westeuropa für den kommenden Winter eine Energiekrise erwartet, da kein Gas mehr aus dem hauptsächlich kriegsbetreibenden Russland mehr ins zur Ukraine haltende Westeuropa fließt, und die Energiepreisbremse noch nicht TÜV-geprüft ist, zumal gebremste Preise für etwas, was nicht verfügbar ist, äh irgendwie, äh, ja wie denn nun, ja irgendwie halt sind. Die Gas- und Ölpreisbremse besteht übrigens aus einem Sondervermögen, und jedes Gasförderland ist daher bestrebt, proaktiv den Gaspreis hoch zu halten, um etwas von dem Sondervermögen in die eigene Staatskasse umzuleiten. Saudi-Arabien fing deshalb schon mal an, seine Gaspreise hoch zu halten, indem es die Fördermengen reduzierte. Das ist auch der Grund, weshalb Olaf Scholz keine Leopard-Panzer in die Ukraine liefern will, denn wenn die Saudis dickes Geld verdienen, kaufen sie immer Leopardpanzer, und wegen der spätmittelalterlichen handwerksmanufakturmäßigen Produktion ist stets nur eine begrenzte Stückzahl lieferbar, und die solle doch bitte lieber an einen rechnungsbegleichenden Kunden statt an ein kriegsnotleidendes Ossi-Land geliefert werden.

Scholz und das Impf-Auto.jpg
Was also tun? Das fragte sich auch auch Bundeskanzler Olaf Scholz. Beim Lesen eines Donald Duck-Heftchens kam ihm durch Daniel Düsentrieb die Erleuchtung: Eine neue Erfindung braucht es. Und wirklich neue Erfindungen gehen laut Daniel Düsentrieb auf der Welt ausschließlich in "Neufundland". Also schwupp in die Kanzlermaschine gestiegen und mit Wumms die Flugzeugtür hinter sich zugeknallt, um in Neufundland Everybody's Darling der Weltpolitik, sprich Kanadas Präsident Trüdo zu treffen, in einer neufundländischen Garage, denn auf dem amerikanischen Kontinent werden bahnbrechende Erfindungen stets in Garagen gemacht. Nach nur einer Stunde gemeinsamen Tüftelns stellten Trüdo und Scholz (siehe Bild) stolz ihre Erfindung vor: Ein Auto mit Impfstoff-Direkteinspritzungsantrieb. Die Umstellung des Autoverkehrs auf Energie aus impfstoffverwertenden Impfstoffzellen kann soviel Energie sparen, wie Deutschland im Winter braucht, um unerschrocken den klimaerwärmungsbedingt voraussichtlich milden Winter zur Not auch völlig gaslos unerfroren auch außerhalb menschenunwürdiger Wärmehallenmassenunterbringung zu überstehen, und das Sondervermögen bleibt unangetastet in unserer Staatskasse und kann später einem anderen vermeintlich gemeinnützigen Zweck umgewidmet werden.
5.10.2022

Die Landeszentrale für politische Bildung in Baden-Württemberg hat von ihren Schwarzwälder Tüftlern etwas neues austüfteln lassen, was nun sogar schon die TÜV-Prüfung bestanden hat und bereits aktuell im demokratietechnischen Freiraum der Welt-Weiten Wüste WWW im Einsatz ist und Tomatenwürfe auf Politiker auf Straßen und Plätzen sowie in Bürgerhäusern nunmehr überflüssig macht und daher mehr Realtomaten je nach Zustand für Verzehr oder Biotonne reserviert.

Es handelt sich um den Kandidatomat, einer Art von Wahlomat, bei welchem zumindest aktuelle Kandidaten für politische Ämter auf die rustikaldemokratische Art mit Tomaten versorgt werden können. Zu 25 politischen Fragen werden die Antworten von bis zu 25 Kandidaten um ein Leitungs-Amt in Orts- oder Kreis-Verwaltung vorgestellt. Zu jeder Antwort kann eine von 23 reifen virtuellen Tomaten ebenso virtuell auf die Politiker mit den schlechtesten Antworten geworfen werden. Auf den Politiker, der zur Sachfrage nichts als Faulheit kund gibt, liegt noch eine 24ste, eine faule Tomate bereit.

Ist die Beteiligung am Kandidatomatenspiel durch EinwohnerInnen der von der bevorstehenden Amtsinhaberwahl betroffenen Gebietskörperschaft 50% oder höher und bekommt dabei genau ein Kandidat überhauptkeine virtuelle Tomate ab, fällt die eigentliche Wahl aus zugunsten der Amtsübergabe an den einzigen untomatierten Kandidaten. Haben alle KandidatInnen mindestens eine Tomate abgekriegt, werden sie alle zum gemeinsamen Spaghetti-Essen in den Ratssaal eingeladen. Wer nicht kommt, fällt aus der Kandidatenliste. Wer kommt, bekommt zu einem reichlich gefüllten Teller Spaghetti genau soviel Tomatensoße, wie von den Kandidatomatbenutzern jeweils zugewiesen wurde. Je mehr Soße, desto geringer die Wahlchancen. Dadurch springen weitere Kandidaten freiwillig ab. Die mit den höheren Wahlchancen entwickeln beim Anblick der soßenüberlaufenden Teller ihrer abgeschlagenen Konkurrenten Demut statt Hybris, da sie ja die schlechteren Politiktalente an der Tafel darum bitten müssen, etwas von deren Soßenüberschuss abzugeben, denn wer nicht auf isst, fliegt auch aus der Liste, und die angebotenen Nudeln kriegt man eben nur mit einer guten Portion Tomatensoße runter. Der pädagogische Effekt, den die Bildungszentrale politisch damit verfolgt, ist, dass nicht mehr Kreti, Pleti, Hinz, Kunz, Lieschen Müller und Otto Normalverbraucher landauf, landab auf allen Bürgermeister- und Landratswahlzetteln stehen, wenn sie ihrem jeweiligen Kandidaturgebiet eine allenfalls tomatöse Resonanz beim Wahlvolk finden. Kleinere Wahlzettel sparen Papier. Denn wenn Schwarzwaldbäume in weißes Papier verwandelt werden, schmerzt das eben die naturverbundenen Schwarzwälder TüftlerInnen.


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Nah- und Fernsehsender
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