Alpakistan

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Alpakistan ist ein geheimes postkoloniales Großreich. Es vereint Westpakistan und Ostpakistan, die formell getrennt sind seit dem Aufstand 1968 im Osten. Seitdem heißt der Westen die islamische Republik Pakistan, beliefert die Taliban über den Khyber-Pass mit Allem was sie brauchen und droht Indien mit Atombomben, während der Osten als Armenhaus Asiens für kik, H&M und C&A näht mit ständigen Unterbrechungen durch Überschwemmungen von Ganges, Brahmaputra sowie diversen Gebäudeeinstürzen.

Bei der Trennung in zwei Staaten wurde ein Geheimabkommen geschlossen, dass beide Pakistans im Geheimen weiter als „All-Pakistan“ bestehen bleiben. Dafür wurden Alpakas aus Peru gleich herdenweise angesiedelt. Die bilden die geheimen Hochgebirgs-Karawanen für den regen Güter-Austausch und sind der Namensgeber des Geheimstaates Alpakistan. Die Näherinnen aus Bangladesch können sich nämlich etwas dazuverdienen, indem sie neben den Jeans für den Westen die Westen für die Taliban und die Burkas für deren Frauen nähen. Auf dem von indischen Grenztruppen kaum zu überwachenden Südkamm des Himalaya bewähren sich die Camélidos aus den Anden bestens trotz der tausende Kilometer langen Strecke durch das gebirgige Grenzgebiet Indiens zu Tibet, Bhutan und Nepal. Ein Wunder, dass es der längsten Karawane der Welt gelingt so unbemerkt ihr Ziel ganz ohne GPS immer zu finden. Das beweist die besonderen Gaben der Gebirgskamele.

Ansonsten mangelt es ihnen allerdings an Bildung. Wie gesagt, Westen und Burkas werden nach Westpakistan geliefert, auf dem Rückweg nach Ostpakistan sind die Alpakas bepackt mit Belutsch-Teppichen aus Belutschistan, Teppichen, auf denen Oralsex angeblich mehr Spaß macht. Die Alpakas wollen so einen Beitrag gegen die Bevölkerungsexplosion Bangladeschs leisten. Aber genau wie die üblichen Überschwemmungen helfen Belutsch-Teppiche der Bevölkerungszunahme nicht ab.

Außerplanmäßige Naturkatastrophen suchen überdies beide Teile Alpakistans gelegentlich heim, gewaltige Erdbeben, und eine Binnen-Überschwemmung schlimmer als jeder Tsunami wie 2010 in Westpakistan, oder 1970 der stärkste Wirbelsturm aller Zeiten in Ostpakistan, der unmittelbar zu der Alpaka-Ansiedlung führte, da allen Trampeltieren und Dromedaren vom Sturm die Höcker weggerissen waren. In einer Volksabstimmung lehnte die Bevölkerung trotzdem die Umbenennung in Katastrofiestan ab.