Absurdistan

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Flagge von Absurdistan

Absurdistan (offiziell Unvernünftige Aberwitzige Republik Absurdistan (UARA)) ist ein Staat nördlich vom Dudenatoll im Kindischen Ozean. Der Staat ist bekannt für seine sinnlosen und irrwitzigen Rituale und Bräuche.

Geographie[bearbeiten]

Absurdistan und Umgebung

Absurdistan umfasst die Südhälfte der kindischen Großinsel Pandorra, dessen Nordhälfte das Mutterland Neinpans bildet. Mit Neinpan besteht zudem die einzige Landgrenze. Südlich von Absurdistan liegt das Dudenatoll mit den fünf Kleinstaaten Widersinnigland, Abwegigreich, Irrwitzico, dem Reich der Toten und den vereinigten Dörfer von Sinnlosien – die offiziell völlig unabhängig sind, aber de facto alle von Absurdistan abhängig sind. Insbesondere die größte Insel des Dudenatolls die Insel der fehlenden Logik ist fest im Griff der Absurdischen Armee. Diese betreibt auf dem Gipfel des Absurdheit, mit einer Höhe von 3136 Metern der höchste im gesamten Dudenatolls ist, einen Militärstützpunkt.

Der Vulkan Gipfel der Absurdheit ist entgegen landläufiger Meinung nicht der höchste Berg von Absurdistan. Dieser liegt in der absurdischen Provinz Perversien, auf dem Festland. Es ist der Mount Witzmann mit einer Höhe von 3242 Metern, im Gebirge der Logik. Allerdings ist Mount Witzmann nicht der höchste Berg von ganz Pandorra. Der neinpanische Makofuji ist mit einer Höhe von 3860 noch höher.

Im südlichen Teil der Insel befindet sich ein See, der Kasperlsche Meer genannt wird. Die größten Städte sind Sinnloshausen, Abstrusien, Mumpitz, Seppelkusen, Iblöd (auch Ipod genannt).

Sinnloshausen[bearbeiten]

Kathedrale des heiligen Kevin

Sinnloshausen ist mit 106 Einwohnern der größte Ort und gleichzeitig die Hauptstadt Absurdistans. Der Ort wurde um das Jahr 1000 gegründet, von Kaifer Absurd dem Ersten. Ein Kaifer ist eine Mischung aus Kaiser und Kalif. In Sinnloshausen befindet sich das Absurdistanische Zentrum für Nervenheilkunde. Wahrzeichen der Stadt ist die Kathedrale des heiligen Kevin von Iweisnedwoh. Die Luft in der Hauptstadt ist die schlechteste in ganz Absurdistan, da jeder Bürger einmal in die Stadt fährt, um an den Beschlussfassungen teilzunehmen. Sinnloshausen ist Sitz der Universität und des Parlaments.

Geschichte[bearbeiten]

Ein primitives Bauwerk aus der Kamelzeit

Die ersten Kamele besiedelten in Absurdistan 10'000 Jahre vor Kamelisti Geburt. Da sich das Land als zu lebensfeindlich herausstellte, zogen die Kamele wenige Jahre später ab. Mancher Orts kann man noch von den Kamelen errichtete Gebäude sehen. Zweitausend Jahre, nachdem die Kamele abgezogen waren, besiedelten die ersten Hunde die Region, die Vorfahren der Staatsgründer. Mit der Zeit bildeten sich Kleinstaaten, die um die Vorherrschaft in Absurdistan rangen. Etwa im Jahr 1000 n. Kam. v. Naz. gründete Absurd der Erste (später Kaifer) das Kaiferreich Absurdistan und einigte damit alle Kleinstaaten und Winzkönigreiche. Nach zähen Kämpfen gelang dem Kaifer, das Kaiferreich um die Provinzen Vueste, Unüz und Abstrusien zu erweitern. Im Jahre 1849 entmachtete das Volk Kaifer Absurd den Einundneunzigsten, seitdem wählt das Volk die Regierung. Präsident bis 2019 ist Onne ßinn.

Religion[bearbeiten]

Schon seit Anbeginn der Zeit herrschte in Absurdistan die totale Religionsfreiheit. Nie ist es einer Religionsgemeinschaft gelungen sich in Absurdistan zu etablieren. Weder der moderne Monotheismus in der Form des Judentums, Christentums, oder des Islams, noch der Atheismus konnten sich je gegen die alten Götter durchsetzen. Religion ist absolute Privatsache in Absurdistan.(siehe Absurdismus)

Politik[bearbeiten]

Um eine möglichst ausgewogene Politik zu garantieren, gibt es keine gewählten Politiker, sonder jeder Bürger hat die Verpflichtung, jede Woche während 10 Minuten an den Beschlussfassungen teilzunehmen. Dadurch verzögert sich zwar die Gesetzgebung (das Gesetz über die Ladenöffnungszeiten wird seit 1934 verhandelt…), aber dafür sind die Beschlüsse sehr gerecht. Problematisch sind die Kindersitzungen jeden Dienstag, da die jungen Bürger versuchen, die Schokoladensteuer abzusetzen. Das System wird von den Grünen für das beste auf der Welt gehalten, da nur mit einer Zustimmung von 100% ein Gesetz erlassen werden kann. Weil es keine gewählten Politiker gibt, weiß niemand, weshalb Onne ßinn Präsident ist.

Bevölkerung[bearbeiten]

In Absurdistan leben 327 Einwohner. Der Großteil der Bevölkerung lebt in der Nähe der Stadt Sinnloshausen. 90% der Einwohner sind Hunde. Es leben auch Kamele, Fische und Festplatten in dem Kleinstaat, Doch leider werden Festplatten wegen ihres Äußeren oft beschimpft und benachteiligt. Die meisten Einwohner sind Anhänger des Absurdismus.

Absurdismus[bearbeiten]

Gotteshaus des heiligen Irrwitz

Der Absurdismus ist eine Glaubensrichtung, welche nur innerhalb des Staates Absurdistan existiert. Jedoch ist sie aufgrund ihrer wirren Rituale und Bräuche weltweit bekannt. Es gibt mehrere Götter, darunter Absurdos, Abwegigen, Irrwitzitz und Sinnlosos. Absurdos ist des bedeutendste Gott. Er soll die Welt geschaffen und, als ihm langweilig wurde, die anderen Götter. Der Absurdimus hat einige Feiertage aus anderen Religionen übernommen wie z.B. Weihnachten oder Mariä Einschulung. Die Gotteshäuser sind meist architektonische Meisterwerke, welche die Touristen in Staunen versetzen.

Bräuche und Rituale[bearbeiten]

Das Morgenritual

Absurdistan ist bekannt für seine zahlreichen Bräuche und Rituale. Besonders eigenwillig ist das Morgenritual nach dem Aufstehen. Um sich von der Sünde des Schlafens rein zu reiben, muss der Bürger sich im Gras oder auf der Straße wälzen. Auch ein bedeutendes Ritual ist wöchentliche Bad in Limonade. Es soll das Leben versüßen. Zu den wohl eigenartigsten Bräuchen gehört das Auf-einem-Bein-hüpfen-für-eine-Stunde. Der Brauch soll den Geist trainieren. Besonders skurril ist ein Ritual vor dem Essen. Bei diesem Ritual muss man eine Katze vor dem Essen anzünden, was Glück bringen soll. Da es aber kaum Katzen in Absurdistan gibt, werden meist nur ein paar Katzenhaare verbrannt. Die Priester, welche Anhänger des Absurdistischen Glauben sind, müssen während des ganzen Gottesdienstes einen Handstand machen. Touristen sollten sich genau über die Bräuche informieren, bevor sie Absurdistan besuchen.

Militär[bearbeiten]

Ein Schiff der Flotte

Das absurdistanische Heer beschäftigt 100 Mann (Hunde?). Es ist bestens ausgerüstet und konnte schon zahlreiche Siege bei nationalen Fußballturnieren feiern. Stolz des Militärs ist die Flotte, welche, laut dem Innenministerium, die stärkste der Welt sei. Berühmt ist auch die absurdistanische Kaulquappeangriffsverteidigungstechnik. Bei dieser Taktik versucht man den Gegner durch einen Unterwasserangriff zu überraschen. Circa 8% des Staatseinkommen werden für militärische Zwecke ausgegeben. (Das sind 2000$.) Absurdistan hat ein Militärbündnis mit Kina, Chaos, Atoll von Kalau und Rösterreich.

Wirtschaft[bearbeiten]

Das Hauptexportgut Absurdistans sind Kappen. Sie machen 90% des Exportvolumens aus. Fettnaldo trägt Kappen aus Absurdistan und ist dadurch Nationalheld geworden. Weitere wichtige Exportgüter sind Kekse, Zugtickets und Taschentücher. Landwirtschaft spielt eine untergeordnete Rolle in der Absurdistaner Wirtschaft. Nur 9% aller Beschäftigten arbeiten in der Landwirtschaft. Das wichtigste Importprodukt ist Farbe, da es den Einwohnern Absurdistans verboten ist, Farbe zu mischen. (Es handelt sich hierbei um ein altes Gesetz aus dem 12. Jhdt.) Weitere wichtige Importgüter sind Schokolade, Eckbälle und Geld.

Medien[bearbeiten]

Absurdistan verfügt über eine höchst breit gefächerte Medienlandschaft. Von nationaler Bedeutung sind vor allem die TV - Sender „Absurdistan1“ und „Freies Absurdistan“ daneben existieren unzählige private Sender die ohne jegliche staatliche Unterstützung auskommen. Ebenso bekannt ist „Radio Absurdistan“ welches mit Fug und Recht als Flaggschiff der Medienlanschaft Absurdistans angesehen werden darf. Im Bereich Printmedien stechen vor allem das Abendblatt „Neues Absurdistan“ und die Wochenzeitung „Der grosse Überwacher“ mit der Wochenbeilage „Der lange Eckball“ hervor, beide Blätter stehen für investigativen Journalismus.

Sport[bearbeiten]

Nebst den traditionellen Sportarten wie dem „Geldwegwurf“, dem „Fußringkampf“ und dem „Ziegenbockrennen“, dass jeweils an jedem 3. Vollmond nach Neujahr, und eine Woche später stattfindet, haben auch moderne Sportarten wie Fußball in der Bevölkerung Absurdistans eine große Anhängerschaft gefunden. Erfolgreichster, und international bekanntester Verein ist „Kosmos Absurdistan“ der Verein der unter der Ägide von Bürger1 von Erfolg zu Erfolg eilt ist im ganzen Land bekannt und beliebt, insgeheim wird er sogar als Nationalmannschaft Absurdistans gehandelt. Bürger1 war früher selbst ein Legenden umwobener Torhüter bei Energie Halden in der Schweiz, seine Reaktionsschnelligkeit, seine weiten Abschläge sowie seine Beidfüßigkeit standen für die Vorzüge aller Fußballer aus Absurdistan. Ebenfalls beliebte Klubs sind „Dynamo Absurdistan“ und „Traktor Absurdistan“ während man „Dynamo Absurdistan“ eine gewisse nähe zum Militär nachsagt, ist „Traktor Absurdistan“ der Klub der rualen Bevölkerung Absurdistans.

Tourismus[bearbeiten]

Absurdistan ist seit Jahren ein Geheimtipp unter Touristen. Die irrwitzigen Rituale locken die Besucher jedes Jahr in Land, genauso wie berühmte Sehenswürdigkeiten. Die am meistens besuchte Region ist die am Kasperlschen Meer gelegene Küste Costa Cordalis. Zahllose Familien mit kleinen Kindern von nah und fern verbringen dort ihren Badeurlaub in den Sommerferien.

Dennoch gibt es Dinge, die Touristen beachten müssen:

  • Es ist verboten, Krawatten zu importieren.
  • Es ist verboten, an Weihnachten blaue Schuhe zu tragen.
  • Man muss zu Ostern blaue Schuhe tragen.
  • Es ist verboten, mehr als 13 Münzen in der Geldbörse zu haben.
  • Man muss eine Festplatte besitzen.

Berühmte Bürger[bearbeiten]

  • Onne ßinn, Präsident
  • Absurd der Erste, Kaifer
  • Ka Meldung, Nachrichtensprecher
  • Kevin von Iweisnedwoh, Heiliger
  • Bürger1, Präsident und Besitzer von Kosmos Absurdistan

Quellen[bearbeiten]

  • Marco Polo: Absurdistan, eine irrwitzige Reise
  • Aburdistanisches Innenministerium
  • www.xy.z