Lehre

aus Kamelopedia, der wüsten Enzyklopädie
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Lehre, die … gilt als unverzichtbarer Baustein allen Seins und repräsentiert zumindest die partielle Abwesenheit von geistiger Leere. Sie gilt deshalb zurecht als Baumeister der materiellen Erscheinung und Überwindungshelfer besagter geistiger Leere und gleichsam als Überbringer des Wissens, sozusagen als mächtige Halterung für den Maßstab. So befleißigen sich die Kamele ihr Leben lang zu lernen. Mithin gilt die Lehre als Voraussetzung für ein geordnetes Leben, dem Streben nach Wissen und als Grundbaustein einer zivilisierten Kommunikation; denn auch Mööeppen will gelernt sein.

Nun stellt der Spiegel ohne Leine an dieser stelle fest, dass Lernen eine schweinische Sache ist und macht den Kamelen die Lehre madig, denn welches Kamel will schon ein Schwein sein. Betrachtet man sich allerdings die praktischen Erkenntnisse des schweinischen Lernens, dann erst fallen einem die schweinischen Kamele auf, die sich ab und an auch bei der Fütterung vordrängeln und versuchen so den Automaten auszutricksen. Das Nachsehen haben die armen, kleinen Schweine, die über weniger Masse verfügen oder einen vermeintlich geringeren Rang einnehmen.

Das ganze ist allerdings so schweinisch, dass die Kamele froh sein können, in einer schier unendlichen Wüste leben zu dürfen. Da kann man so manche Sau schon mal in selbige schicken, damit die Herde in Ruhe weiterziehen kann und sich nicht der schweinischen Lehre hingeben muss, sondern in freier Selbstbestimmung das lernt, was ihr im wüsten Leben nutzt, um nicht als Mastschwein zu enden.

Dessen ungeachtet sollte man natürlich auch aus der Lehre seine Lehren ziehen, denn lernen kann dem Grunde nach nicht schaden, wenn man die erbaulichen, konstruktiven Dinge lernt und nicht wie man in Windeseile, destruktiv eine Gemeinschaft sprengt. Daher nennt man die kleinen angehenden Lernenden auch verniedlichend Lehrlinge und der Meister hat offenbar davon nichts mehr im Namen, was ihn aber nicht daran hindert lebenslang weiterzulernen, um ein wahrer Meister zu bleiben.

Folgt man den großen Vielosoffen, dann endet die Lehre irgendwann wieder in der unendlichen Leere, dem ewigen Sein und der Erkenntnis ein glückliches Nichts zu sein … aber der Weg dahin ist lang und viele scheuen den Gang, klammern sich lieber an Halbwissen, um sich nicht bewegen zu müssen.

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