Es werden in jeder der 56 kamelympischen Sportarten jeweils ein Wettkampf für Herren und Damen durchgeführt. Dabei stehen 168 Medaillen zur Vergabe an.
Am 8. August ist lediglich die Eröffnung – ab 9. sind dann pro Tag vier Disziplinen mit (bestenfalls) 12 MedaillengewinnerInnen & -Außen. Am 24. ist dann noch die Schlußfeier und Räumung der Unterkunft bis 11.30 Uhr.
Bei den Teilnehmern der Kamelympischen Sommerspiele 2008 gab es einige Überraschungen.
Gänzlich ungeklärt ist zum Bleistift, wie die Teilnahme von Sparta zustande kommen konnte. Insider spekulieren auf eine Zeitreise, die 300 Athleten selbst sagten aus, sie seien den ganzen Weg zu Fuss gegangen und vor exakt drei Monaten am 1. April 450 v. Kam. v. Naz. in Sparta aufgebrochen.
Aus Respekt vor der von dort stammenden Sportart Hammerwerfen wurde dem Stadtkreis Hamm erlaubt, eine eigene Delegation zu stellen.
Gleich verhält es sich mit Keinplanegg, das mit Lokalmatador Schaurig den einzigen Behördenläufer stellt (Siehe: Keinplanegg).
Seine erste Kamelympia-Teilnahme erlebt demnächst das Atoll von Kalau, wohl aufgrund der neu eingeführten Disziplin "Witzereissen".
Aus Verbundenheit wegen der gemeinsamen Organisation der Europafussballmeisterschaft 2008 treten die Schweiz und Österreich gemeinsam unter dem Namen Schwesterreich an.
Aus Protest gegen die eigenständige Teilnahme des Freistaates Bayern beschloss Preussen, ebenfalls als eigene Nation anzutreten.
Vulgariens Athleten haben das Alleinverkaufsrecht für Blumen zugesprochen bekommen, um dem wirtschaftlich schwachen Land die Teilnahme finanziell zu ermöglichen.
Viele Länder des Balkans sind nicht mit einer Sportler-Delegation vertreten, wohl weil sie anderweitig beschäftigt sind. Auch ist in der dichtbebauten Pekinger Innenstadt nicht soviel Platz für derart viele Masten, die zum Aufhängen der Nationalflaggen notwendig wären.
KeinArsch kennt Vågtjeland, aber trotzdem nehmen sie teil. Gerüchte sagen, dass SIE oder sie dahinter stecken.
Spanien stellt keine eigene Delegation. Die wenigen (ca. <math>\pi</math>) spanischen Athleten (alle aus der Hauptstadt vom Verein „Atletico Madrid“) stellvertreten mit Portugal unter der beide Teilgruppen integrierende Kontamination „Sportugal“ die Iberische Halbinsel.
Der exilkubanische Adlige Indigo de las Talpas, für Einige Starten Staaten von Kamelika startend, gilt schon jetzt als Goldmedaillengewinner in der Disziplin „Maulwurfgrillen“. Zunächst im revolutionären Castro-Kuba geächtet, dann auf das amerikanische Sozialsystem angewiesen, war er einfach gezwungen, die Technik dabei zur Perfektion zu bringen. Der einzige ernsthafte Konkurrent, Rösterreich, hat durch EU-Naturschutzgesetze seinen Schrecken in diesem Metier verloren und beim Partner auf Zeit in der Schweiz werden eh’ lieber Peanuts geröstet.
Problematisch wird die rechtzeitige Beschaffung der Maulwürfe, die bekanntlich schlecht sehen und erst zu den Paralympics geliefert werden sollten. Aber für einen alten Erb(lindungs)-Adeligen macht das Kamelympische Komm-mit-Tee vieles möglich. Das dabei unter Anderem auch Peanuts geröstet wurden, bestreiten alle Beteiligten vehement - nein, es gehe um Fair Pay Play.
Stunk! Gegen den Diebstahl des Erkennungsbildes der Kroatei durch Polen (typisch - erst Autos und dann Bilder!) hat das kleine Land Beschwerde eingelegt. Da Polen aber kein eigenes Bild besitzt wird es vom IKK nach Disqualifizierung der Kroatei wohl den Polen zugesprochen werden müssen. Auch die Eingabe gegen den überraschenden Rausschmiss wurde mit dem Hinweis: „Man wüsste nicht, in wie viele Länder ihr euch noch während der Spiele balkonisiert. Da könne man ja die Medaillen garnicht mehr zuordnen...“ abgeschmettert. Die Regierung in Zagreb schmollt, bekundet aber Verhandlungsbereitschaft.
7'884 professionelle Formel 1 Rikschafahrer (Rollstuhlschieben), die wir hier nicht namentlich erwähnen wollen. Somit dürfte es die Konkurrenz nicht leicht haben, hier einen Fuß auf den Boden zu bekommen. Des weiteren tritt King Kong an (Hammerwerfen, Pikampf). Shau Wech Dreck (Korrumpieren). Auf diesem Gebiet haben die Kinesen im Vorfeld der Olympischen Spiele, einige hervorragende Spitzenleistungen geboten, wir sind gespannt. Ein weiterer Medaillenanwärter ist Wirf Dei Dung (Bogenscheißen). Ausserdem tritt die kinesische Nationalmannschaft (Fussball) an.
Frank Rijkaard (Spucken) ; Frau Antje (Käse hobeln) ; M. van Haschen(Joints schnelldrehen) ; Oranje van der Vrijvaart(O-Rangieren); hohlländische Nationalmannschaft (Fussball); Oofgepasst van Oosderbaan (Holland-Camping)
Snail Slimer (Einschleimen, Politisches Arschkriechen) ; Monty the Python (Witzereissen) setzte sich mittels "Deadly Joke" gegen Mitqualifikant Rowan Atkinson durch ; Jack Daniels und Donald O'Whiskey aus Nordirland(Saufen) ; Mrs. Marple and Mr. Stringer (Schnaderhüpfeln) ; Mr. Bean (100m-Hindernisstolpern) ; Earl Grey (Teebeutelweitwurf); Christopher Krikkitsson (Maulwurfscricket, Seepferdchencricket); englische Nationalmannschaft (Fussball); Hamm'n'Eggs (Hammerwerfen)
Rosa von Praunheim-Letzebüerg (Zwergenlauf, Labskaus analysieren, Hinterladerkanonenweitschießen); Chevalier Cánnàbis de Camembert (Angammeln, Jointsschnelldrehen)
Ruin kann dieses Jahr, aus finanziellen Gründen nur Grüße schicken, allerdings bekräftigte Grüße in einem Interview, er werde alle Disziplinen bestreiten.
Godzilla (Rosen verkaufen) kann aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten, offiziellen Verlautbarungen zufolge, hat er sich eine Rauchvergiftung zugezogen. Nun bleibt für Nordkoreander nur noch High Noon Mun (Jointsschnelldrehen) übrig.
Vatta Theresa (Rindern), die Disziplin Aussätzen sätzt dieses Jahr eine Runde aus, weswegen hier keine Athleten antreten werden; Salaam Bombay (Dönern); Shisha Hippivatnapil (Jointsschnelldrehen)
Da Känguruhbeutel-Sackhüpfen noch nicht kamelympisch ist, treten für Intralien nur Eucalyptus Coala (100m-Hindernisstolpern), der auf der oberen Halbscheibe nur auf dem Kopf laufen kann, und Grand Slam (Intralien) an.
Das Kamel Du Mistvieh wollte eigentlich in den Disziplinen Kopfrechnen und Welten scheiben schieben antreten, diese wurden aber im letzten Moment doch nicht kamelympisch. Nun besteht die Delegation noch aus 20 Rennkamelen (Rollstuhlschieben) und Dromedo "El Dungo" Kamelitos (Bogenscheißen).
Mob Barley(Jointsschnelldrehen); Rastafahnden und Gerstenkörner schikanieren (sog. „Barley Mobbing“) sind leider nicht kamelympisch, sonst wäre der jamaikanische Athlet auch dort angetreten.
Tu Mir Nix (Pikampf); Rammsie der Große (Rollstuhlschieben); DJ Tutankhamun (Favorit im Discos werfen; Weltrekord: „Crash Music Hall“ über zwei 140m-Pyramiden geworfen, mit sauberer Dünenlandung); ägyptische Nationalmannschaft (Fussball)
König Adidas und 299 Getreue (Fussball) wollten eigentlich in der Disziplin Wölfetöten antreten, sind dann wegen Nichtexistenz dieser Disziplin auf Fussball umgestiegen und dürfen zum Trost mit 300 Mann spielen.
Wegen der Disziplin Einschleimen kam es fast zum Boykott von Elysium-Diabethistan, als nämlich das Otoman Ümpürüüm darauf bestand, dass echter Zuckersirup verwendet werden müsse. Man konnte sich dann aber doch auf Diätzucker einigen.
Zum ersten Mal kamelympisch ist „Holland-Campen“. Bei dieser ursprünglich niederländischen Sportart ist es Ziel nahezu konstant 90 km/h auto zu fahren, dann im Dauerregen mit am wenigsten Geld möglichst lange zu zelten. Am Tag vor der Schlussfeier ist allerdings Wettkampfende auch in dieser Disziplin und es erfolgt die Bewertung nach einem Punktesystem.
Die Thoraroll-Nationalmannschaft von Israel - einer ist vom Verein „Makkabi Köln“ (dä is jood), der andere von „Makkabi Haifa“ (dä is aber besser).Als Hommage an das 60-jährige Bestehen des Staates Israel ist „Thorarollen“ zum erstenmal überhaupt kamelympische Disziplin. Durch Siedler, die nach der Gründung des neuen Staates natürlich keine traditionelle Sportart vorfanden, wurde das Thorarollen als typisch jüdische Freizeitgestaltung entwickelt und propagiert. Es enthält Elemente des Staffellaufs, aber auch des Marathons. Inhalt ist, dass eine vom sogenannten „Vorläufer“ abgewickelte Thorarolle vom „Nachläufer“ wieder aufgerollt wird; dazu verwendet man aber aus Respekt vor der (h)eiligen Schrift extra dafür hergestellte unbeschriebene Sport-Thoren („Spochthorim“). Thorarollen ist ein Mannschaftssport, wenn auch die Mannschaften nur aus zwei Personen bestehen. Schließlich müssen diese sehr gut miteinander kooperieren, um ein Beschädigen der Rolle zu vermeiden. Dann wäre das Team ausgeschieden. Üblich geworden ist die Laufstrecke von zwei Stadien (800m), was genau der am Sabbat erlaubten Gehstrecke entspricht. Es ist halt ein typischer Wochenend-Zeitvertreib und von daher drängte sich diese Regelung auf. Entscheidend für die Auswertung ist am Ende ein Quotient aus gerollten Metern und Zeit. Der Schlachtruf beim Thorarollen hat schon im Vorfeld Kult-Charakter bekommen: TORA! TORA! TORA!
Die Sportart Kamel-Kricket wurde gestrichen, weil es im wirtschaftlich dominanten angelsächsischen Kulturraum unter diesem Namen wenig bekannt ist. Somit kann wegen Fehlen der dritten Kricket-Art (Seepferdchen-Kricket / Maulwurf-Kricket / Kamel-Kricket) kein Triathlon in dieser Disziplin zustande kommen.
Der Akzente-Triathlon ist hingegen mit Schwäbele, Sächseln und Russisch-Akzentuieren zustande gekommen. Alle drei Disziplinen werden dabei in einem Wettkampf durchgeführt, Athleten können jedoch auch nur eine oder zwei davon ausüben, nehmen dabei aber Punkteeinbussen in Kauf.
Einige Sportarten sind nur als Pausenfüller zugelassen. Es werden Urkunden, aber keine Medaillen vergeben. 56 hat die Quersumme 11 und diese Frohsinn versprechende Zahlensymbolik möchte man nicht stören. Feng Shui und Ying-Yang werden es danken.
Studenten beruhigen, Gestanzl-Wettbewerb im Innenhof der königlich baierischen Botschaft. Es ist auch das erste Mal, dass an den Olympischen Spielen an die Athleten Gasmasken verteilte werden müssen, da die Luft in Peking so verpestet ist, dass bleibende Schäden nicht ausgeschlossen werden können. Ein Sprecher des KOK gab zu Bedenken, dass unter diesen Umständen Olympische Rekorde kaum zu erwarten seien.
Tibeten (Schlipsbeten) und Austragungsort aller Fussballspiele, insbesondere des neuartigen Kopffussballs. Etwas befremdend war die Entscheidung der Kinesen, das Bogenschiessen auf lebende Zielscheiben stattfinden zu lassen. Die Begründung der Kinesen war ein Hinrichtungsnotstand, den sie hoffen so beseitigen zu können.
Spasswettbewerb nach Feierabend...
zur Belustigung werden einige Disziplinen inoffiziell im kamelympischen Dorf mit Mordsgaudi „nachgeholt“, wie dieser Bericht bezeugt...:
Holland-Camping (22.00 - 04.00 Uhr)
Ab 22.00 Uhr durfte mit dem Zeltaufbau begonnen werden. Weil etliche Heringe vom He-Ringen arg lädiert zurückgekommen waren, konnte anhand dieser Teilleistungswertung kein Favorit die Führung übernehmen. Bemerkenswert war jedoch Klaas van Spaarmarkt (Hohlland), der sein Zelt mit abgebrannten Streichhölzern standsicher aufbaute. Erst in der Teildisziplin „Simulierter Plötzlicher Wolkenbruch“ konnte er dank seiner Hohlländer-Erfahrung im Deichbau leicht Vorsprung gewinnen. Aber auch Pius Nier aus Preußen konnte dank seiner lehrreichen Dienstzeit im Pionier-Bataillon mit professionell angelegten Wassergräben sein Zelt retten. Unschlagbar in der Ameisen-Abwehr war dann aber der Kameluner Jambo Debile, der nicht vergessen hatte, daß man in seiner Heimat die Krabbeltierchen einfach per Strohhalm aufsaugt und durch Verzehr unschädlich macht. Dafür erhielt er auch „Messing“, während zwischen Preußen und Hohlland noch die Disziplinen „Wäschetrocknen im Vorzelt“ und „Luftmatratze flicken“ durchgeführt werden mussten, bis dann Hohlland knapp aber verdient die „Aluminiummedaille“ empfangen durfte.
Trotz mehrerer Versuche, gelang es den Kinesen nicht, das Olympische Feuer zu entfachen und es musste extra aus dem Olymp eingeflogen werden. Dieser technologische Rückschritt wurde als äusserst bedenklich eingestuft und warf ernsthafte Fragen über die Richtigkeit der Auswahl des Austragungsortes auf. Damit SIE nicht ihr Gesicht verlieren, wurde ihnen zugestanden, eine Fackel mit dem Olympischen Feuer 130 Tage lang als ihr eigenes auszugeben und in einigen Kontinenten zur Schau zu stellen. Dessen ungeachtet setzte sich die Katastrophe fort und an vielen Stellen fackelte den Kinesen nicht nur der Ruf ab, oftmals kam es noch zu größeren Schlägereien. Auch tibetischeMantras vermochten das Unheil nicht zu stoppen. Seither versuchen die Kinesen das Feuer mit Überschwemmungen, Erdbeben und allerlei anderen Naturkatastrophen im Zaume zu halten.
Ehrendamen bei der Siegerehrung
Ii Fui Ba - eine durch zahlreiche Schönheitsoperationen auf ein vermeintliches „westliches“ Schönheitsideal getrimmte Wanderarbeiterin. Ein Fall für Amnesie International?
Ein kinesisches Schönheitsideal ist auch dabei: „Fledermausgesicht mit tausendjährigen Lotusfüßen“, sprich Elfenbeinbrüsten an Stelle der Zehen. Auch sie ist eine operierte ehemaligeWanderarbeiterin.
A propos „kinesisch“: die kine(s/t)ische Energie, welche diese Füße umzusetzen in der Lage sind, geht gegen Null. Auch ein Fall für Amnesie International oder eher für’s kinesische Amt für Sozialfälle?
Medaillenspiegel
Auf Grund der Zensur, der Nachrichtensperre und der versiegten Informationsflut ist der Medaillenspiegel nicht immer aktuell. Eine unentdeckte Sicherheitslücke, leider mit Quallitätseinbußen, stellen wir Ihnen aber da zur Verfügung.