Benutzer:Schachtelkamel/Konvolut
Diese Seite dient dazu, meine gesammelten Baustellen auf einer Seite anzuzeigen, abzuspeichen und offline bearbeiten zu können... Wer sich hierher verirrt, dem ist wahrscheilich aufgefallen, daß wegen der Benutzung der Artikel als Vorlagen diese Seite dummerweise in vielen Kats auftaucht. Ich bin mir des Problems bewußt, habe aber keine einfache Lösung dafür bisher gefunden... Wenn jemand was dazu einfällt, wäre ich jemand sehr dankbar... :-) Gibts eine Art Variable, die die Kategorien für die die Seite abschaltet oder so?
Rinder ist sowas wie die alte Haut von Bäumen. Besonders schöne Rinder haben Birken und Weiden, die übrigens deshalb so heißen, weil sie sich immer am Elend von Buchen weiden, deren Rinder bekanntermaßen zur Rissigkeit und Faltenbildung neigt. Wirtschaftliche Bedeutung hat die Rinder im Zusammenhang mit der Herstellung von Rindermulch, der benutzt wird, um den sittlich bedenklichen Folgen eines Übermaßes an Unkraut entgegenzuwirken.
Nicht zu verwechseln mit: Kinder

Rindermulch ist ein biologischer Kampfstoff, der aus Rindern gewonnnen wird. Im Kampf gegen Sandman Hussein war es von zentraler Bedeutung. Allerdings ist die Vereinbarkeit des Einsatzes von Rindermulch mit der Landkriegsordnung von HAG aufgrund der unkalkulierbaren Kollateralschäden noch nicht abschließend untersucht.
Die exakte Wirkung von Rindermulch unterscheidet sich von Rasse zu Rasse. So eignet sich der aus Baumrindern gewonnene Mulch besonders gut zum mulchelmorden von Unkraut. Als Auslöser von künstlichen Amnesien wird dagegen der Mulch aus Labyrindern verwendet.
Hat gar nichts zu tun mit: Katzen zerhacken | Rindenmulch
Eine Birke ist eine Kreuzung zwischen einem Baum und einem Zebra, die erstmals von dem bekannten Baumlehrer Pehbirken vorgenommen und dementspreched benannt wurde.
Entwicklung der Technik nach allttestamentarischem Vorbild

Wie er in seinem berühmten, aber leider verschütt gegangenen Interview mit der Fachzeitschrift die Baumschule heute berichtete, hat sich Pehbirken durch die Geschichte des alttestamentarischen Erzkamels und Schaf-Zucht-Meisters Jakob inspirieren lassen. Jakob war übrigens als Hobbyringer auch unter seinem Kampfnamen Israel bekannt, den er nach dem legendären Schulterwurf am Jabbok gegen einen unbekannten Vertreter von IHNEN verliehen bekam. Aber das nur nebenbei. Bekanntlich erzeugte Jakob die begehrten, weil ralligeren und mehr Milch gebenderen gestreiften Ziegen, indem er sie bei der Begattung auf einen Lattenzaun blicken ließ. Diese genial einfache Zuchtmethode übertrug Pehbirken auf Bäume, um dem bestehenden Bedarf an exotischen, grazilen Exemplaren, die angenehme Geräusche im Wind machen, abzuhelfen. Pehirken ließ die Bäume beim Liebesspiel also auf ihrerseits in Bewegung befindliche Zebras blicken, und erzeugte damit zwar keine gestreiften und demzufolge viel Milch gebenden Bäume, aber immerhin kleinblättrige, weißberinderte Geschöpfe, die fürderhin das Auskommen von Allergologen auf unbestimmte Zeiten sicherten, bedingt durch ihren unstillbaren Drang, in jeglicher Jahreszeit unkontrollierbar herumzusamen.
verschiedene Versuche, das, was die Birken tun, zu beschreiben
Der berühmte Baumforscher Tucholsky hat sich bekanntlich das Leben genommen, weil ihm ein Wort fehlte für das, was die Birken tun. Um solchen tragischen Entwicklungen vorzubeugen, ist das Sammeln von Wörtern für das, was die Birken tun, seit Generationen eine heilige Tradition unter Kamelen, die auf sich halten.
- flirren
- flimmern
- rauschen
- zittern
- flittern
- flauschen
- nur so rumstehen (umstritten)
- flattern
- blattern
- blättern
- rieseln
- samen
- einsamen
- einsamen, einen
- einsamen, einen Einsamen
- Ausgeatmetes in Einatembares umwandeln
- elektiv mutifizieren
Merkelsatz: Unter Bürken sollst Du würken
![]() ![]() Latschenkiefer'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Zitterpappel'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Dornenpalme'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Affenbrotbaum'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Felgenbaum'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Kastanie'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Stammbaum'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Buche'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Eiche'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Müslibaum'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Querbaum'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Bonsai'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Weihnachtsbaum'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Katzenbaum'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Birke'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Kiefer'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Specktanne'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Russischer Riesenbonsai'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Currywurst'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Schlagbaum'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Kabelbaum'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Dösbaddelpalme'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Watschenbaum'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Krick Krack'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Koryphäe'"`uniq--nowiki-00000000-qinu`"'Augenweide |
stupi:Birke
wiki:Birke
wiki-en:Birch
Die Sozia ist das Kamädel, dass beim Kamacker hinten drauf sitzt und sich ängstlich festhält, wenn der Kamacker sich so richtig doll in die Kurve legt. Das finden die meisten Kamacker super, bösonders, wenn ihre Höcker dabei dem Kamacker fast das Kreuz ausrenken. Eine ausgemachte Sozialist ist es wenn Kamädel Kamacker dann auch noch vorgaukelt, SIE habe es genossen.
Hält erst mal Sozialismus gänzlichen Einzug in diese verkappte Beziehung, oder kommt gar aus der Küche der Ruf: "Komm un iss Mus", dann hat es Kamacker schnell schon mal über und sucht sich fix einen Sozius oder geht zum Einmannhandbetrieb über.
Hat gar nichts zu tun mit: Sozialismus, Esspehdeh
Siehe besser nicht: Sozialschmarrnrotzer
Nicht zu verwechseln mit: Soziolog | Kommunismus
Dann geh' doch direkt zu: PDS
Ein Con Sens' ist, wenn zwei oder mehr Kamele mit verschiedenen Meinungen sich auf eine einigen, und zwar ohne Zuhilfenahme von Überzeugung, Überredung, Schleimerei oder Bestechung. Vielmehr wird beim Con Sens'-Verfahren von einem Kameltreiber den andersmeinigen Kamelen mittels einer Sense solange Haare, Hufnägel, Ohren, Höckerspitzen, ganze Gliedmaßen und schließlich – als letztes Mittel – die sogenannte Ehre abgeschnitten, bis die richtige Meinung gemeint wird.
Siehe auch: imho | IMHO | POV | Meinungsbild
Siehe vielleicht: Sensenmann | Demokratur | Meinungsfreiheit | Volksmeinung | NPOV
- Tonnen sind kleine Bruchstücke von Musik. Sie werden unterschieden nach Dauer, Höhe und Hässlichkeit. Alte Kamele können so richtig hohe Tonnen nicht mehr hören. Beispiele für besondere Tonnen:
- „Oh, Freunde, nicht diese Tonnen!“ aus „Udo an die Freunde“ von Friedrich Schiller, tonniert von Beethoven
- Männerscharm von der Bänd Tonnen, Steine, Scherben ist auch ganz gut
- Dann gibt es noch die sogenannten Neutonner – das sind zeitgenössiche Tonnensetzer wie Karl Off (bekannt durch Carmen in Rama). Al „Ban“ Schönberg-Wozzeck begründete die Schule der Zwölftonner, für diese werden erhöhte Mautgebühren verlangt, wegen der Lärmbelastung. Und dann gibt es noch Ralph Siegel.
- In Deutschland ist die Tonne ein zentrales Element der „Maßnahmen zur Beschäftigung der steuerzahlenden Bevölkerung mit virtuellem Umweltschutz“ (MzBdsBmvU). Die Tonne funktioniert so: Müll kommt in die graue Tonne, aber nur alphabetisch geordnet und bei 35° in der Spülmaschine vorgereinigt. Papier kommt in die grüne Tonne vom linken Nachbarn. Die grüne Tonne vom rechten Nachbarn muß 3 mal monatlich entleert und das Papier im Vorgarten verbrannt werden. Yoghurtbecher tut man neuerdings nicht mehr in die gelbe Tonne, sondern schickt sie mit „Porto zahlt Empfänger!“ zu den sieben Fruchtzwergen. Stattdessen kommt jetzt die dreckige Wäsche in die gelbe Tonne. Damit wird dann Geld zu Schwarzgeld verarbeitet, die Wäsche kommt als Restprodukt sauber in gelben Säcken verpackt zurück. Im Planfeststellungsverfahren verfahren hat sich im Moment leider die rosa Tonne. Sie ist gedacht zur Aufnahme von Latexprodukten (Kondome nur ab 2 mm Wandstärke) und Plüsch-Handschellen, nur mit Inhalt und verlorenem Schlüssel. Cellulite wird hingegen wie bisher üblich an Tankstellen zusammen mit Altöl entsorgt.
- Ne Tonne, das war auch der Lieblingsplatz zum Abhängen von so'm Kriechen, Diogenes, dem alten Schlaumeier! Der hockt da also grad rum in seiner Tonne, voll am abdenken und so, kommt der Alex vorbei, ne? Frägt den Dio so, ob er irgendwas will, ne, Gras, Alk, Chicas oder so… Aber der Dio war grad voll heftig unterwegs und sacht nur so zum Alex: „Ey, mach dich ma locker und geh mir aus'er Sonne, Alter“. – Das is' die Geschichte von Dio inner Tonne. Wie krass ist das denn?
Nicht zu verwechseln mit: Elon Mussick
Zu verwechseln mit: Boje
Siehe auch: Papiertonne
so kann eine Klärung durch ein Duell am Mittwochmorgen vor Sonnenaufgang erfolgen.
Eine Fistel (auch fiese Fis genannt) entsteht, wenn eine LKW (lästige Kraftfahrer-Wampe) vermittelst der Herdanziehungskraft auf den Sitzhöcker des Kraftfahrkamels einwirkt, bis sich ein oder mehrere zusätzliche Darmstädte ansiedeln. Wenn die Bevölkerungszahl der Darmstädte zusammengenommen 10.000 überschreitet, muß eine Darmstadtmauer errichtet werden, sonst droht Eingeweidung in die nächsthöhere Verwaltungsebene, aber das ist eine andere Geschichte.
Siehe besser: Animosität
Gut aufgestellt sein ist die Parole der Stunde. Denn wir leben in unsicheren Zeiten, wo hinter jedem Milchmann ein arbeitsloser Akademiker aus Bangalore steht, der nur darauf wartet, die Milch – frisch gemolken, von heiligen Kühen! – mit einem eigens geleasten Superriesen-Fracht-Luftbus direkt für unsere Haustür zu liefern, und das noch 78% billiger! Also stellt Milchmann sich auf, und das geht so:
Erstmal kauft er einen amerikanischen Milchmann auf, der leider nicht gut genug aufgestellt und an der Börse nur noch 56 Cent wert war, also gar nix mehr. Dieser Milchmann hat die Markenrechte an „the Milk after Tomorrow“, und so nennt der Milchmann ab sofort seine Milch. Daneben outsourced er flugs seine Mutter, die bisher die Bestellungen aufgenommen hat, zu einem Callcenter nach Tunesien, das sich aber leider als Außenstelle von Al-Qaselza heraustellt, die bei des Milchmanns muslimischen Kunden ab sofort Telefonmarketing für Bin Nachladen betreibt. Dies wiederum bleibt den Schlapphüten nicht verborgen, die natürlich sofort ihren Kollegen fürs Grobe Bescheid sagen. 12 Stunden später sitzt des Milchmanns Mütterlein in Guantanamo und behauptet steif und fest, das tunesische Terrorismus-Trainingslager sei nur ein Fortbildungskurs für Milchvermarktung gewesen...
Tja, sich so richtig gut aufzustellen ist manchmal gar nicht so einfach!

Das Kamelpfeifen (Kpf.) stellt ein arttypisches Verhalten dar, das wie andere instinktgesteuerte Verhaltensweisen nicht der bewussten gedanklichen Kontrolle des Kamels unterliegt, sondern vom Zusammentreffen bestimmter Schlüsselreize ausgelöst wird und dann bei allen Kamelen relativ schematisch abläuft, im Zweifelsfall auch gegen deren Willen. Dieser Umstand spielt bei den in letzter Zeit durch die Gazetten geisternden juristischen Folgen des Kpf.s eine große Rolle.
Der Laie erkennt ein pfeifendes Kamel daran, dass es plötzlich nicht mehr zuhört, unruhig von einem Huf auf den anderen tritt, mit dem Blick in unbestimmte Fernen schweift und sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen Luft durch die nach vorn gestülpten Lippen presst bzw. saugt und auf diesem Wege Tonfolgen von bemerkenswerter Schwermut und diffuser Eleganz erzeugt, die sich allerdings nicht im Rahmen bisher erforschter Tonsysteme beschreiben lassen. Das Kpf. ist somit nicht endeutig als Kulturleistung anzusprechen, aber auch die Einordnung als Ruhestörung, Taktlosigkeit oder Zeichen einer schlechten Kinderstube geht nach Meinung des Verfassers fehl.
So schwierig sich die ästhetische Bewertung des Kpf.s gestaltet, so eindeutig ist doch die Zuordnung zu gewissen instinktauslösenden Verhaltensmustern möglich. Das Kpf. setzt ein:
- Wenn das Gesprächsthema zu einseitig auf Gott, Sünde, Kirchensteuer, tote Verwandte und ob sie wohl im Himmel sind oder den Kapst ausgerichtet ist. Ab wann das Gesprächsthema als zu eindeutig religiös empfunden wird, hängt vom Kamel ab. Die Spanne schwankt zwischen 26 und 39 Sekunden, um hohe katholische Feiertage herum strebt sie gegen null.
- Wenn das Gegenkamel mehrere Sätze lang nur von sich gesprochen hat, im Bösonderen wenn auf die Frage „Und, wie gehts?“ das erste Kapitel einer vermutlich mehrbändigen Autobiographie vorgelegt wird.
- Beim Erscheinen von weit geschweiften Tieren. Solche erschrecken das Kamel mit ihrem weiten Schweif, es hat in seiner Gutherzigkeit Angst davor, ihnen auf den Schweif zu treten und geht solchen Tieren lieber weiträumig aus dem Weg, indem es Kpf.d so tut, als hätte es sie übersehen.
- Kamacker reagieren mit verstärktem Kpf. auf Schlüsselworte wie „sag mal, findest du mich dick?“ und „Moment, Schatzi, hab grad meine Schwester am Hufy, kann dir grad nicht zuhören“
- Kamädels hingegen sind bösonders empfindlich bei den Themenkreisen „Und, wie war ich?“, „Könntest du nicht auch manchmal so'n Rock tragen wie die da?“ und alles, was mit Autos, Höcker- oder Hufball zu tun hat.
Meistens ist der Einsatz des Kpf.s von unmittelbarer, durchschlagender Wirkung. Das angepfiffene Kamel wechselt in der Regel sofort das Thema, errötet, stammelt etwas davon, dass es nun auch weiter müsse und verabschiedet sich hastig. Eine anderer Effekt des Kpf.s besteht darin, dass das Pfeifopfer, sofern es keine Antipfeifgeräte einsetzt, nach wenigen Sekunden vergessen hat, dass es angepfiffen wurde. Diese Tatsache macht einerseits erklärlich, warum über das Kpf. so wenig bekannt ist, andererseits liegt hierin auch das große Interesse der Geheimdienste begründet. Viele kamelische Pfeifprofis sollen ja mittlerweile Agenten der CIA sein... Allerdings ist der taktische Nutzen auch wiederum eingeschränkt durch den oben beschriebenen instinktiven Ablauf des Kpf.s. So arbeitet eine Spezialabteilung der amerikanischen Terrorismus-Abwehr bisher erfolglos an der Konditionierung von Kamelen auf verdächtige Äußerungen wie „da muß ich wohl mal aufn Busch klopfen...“, „Hallo! Wen wollen Sie sprechen? Achso, Halloween... nee, so'n Scheiß mach ich nich mit!“
Die Kompostanweisung ist ein Service der Kompost, mittels derer Kröten von einem Kamel zum anderen geschickt werden können.
Allgemeines
Jedes geschäftsfähige Kamel kann eine Kompostanweisung ausstellen, nachdem der zuständige Kompostmann gesehen hat, dass das betreffende Absendekamel die Kröten wirklich hat. Meistens schaut sich der Kompostmann zu diesem Zweck das Kamädel des Kamels an und überprüft, mit wievielen und welchen tollen Teppichen, Haarfärbemitteln, goldenem Zaumzeug und silbernen Hufpiercings die Dame des Hauses behängt ist. Fällt die Solvenzprüfung positiv aus, nimmt der Kompostmann die Postanweisung entgegen.
Besonderheiten verschiedener Arten von Kompostanweisungen
Neben den ganz normalen Kompostanweisungen, womit Kamele z.B. Spielschulden u.ä. bezahlen, gibt es noch einige spezielle Kompostanweisungen, die in mancher Hinsicht Ausnahmen darstellen.
Kamilente
Wie auch anderswo, befindet sich in Ägypten die Institution der Ehe auf dem Rückzug. Anders als dort ist aber hier die Rechtsprechung eindeutig: Wenn ein Kamacker einen genetisch gegen ihn verwendbaren Tatbestand (auch Balg genannt) bei der Ex zurückgelassen hat, dann muß er blechen, und zwar solange, bis die Ex anderweitig vermackert ist. Die Beweislast hierfür liegt übrigens beim Kamacker, weswegen in dieser Branche viele gescheiterte Existenzen ihr Auskommen als Detektiv finden. Blechen tut der Kamacker in Form von Kamilenten, also einer regelmäßigen Krötenversorgung sowohl für die Ex als auch das Balg. Wenn der Ex die Kröten ausgehen, registriert das ihr empfindlicher Hormonhaushalt, woraufhin sie die Regel bekommt. Die daraus hervorgehenden Stimmungseintrübungen wiederum bleiben dem zuständigen Kompostmann nicht verborgen, der daraufhin unbürokratisch und hochqualifiziert die Abwicklung der Kamilentenzahlung vornimmt: Aus Erfahrung weiß er um die krötenmäßigen Verhältnisse des Kamackers und die Bedürfnisse des Kamädels und bringt beide Faktoren in ein salomonisches Gleichgewicht, indem er sich einfach die angemessene Anzahl Kröten aus dem Teich des Kamackers schnappt und der Ex übergibt. Diese bekommt also in der Regel 1-2 Tage nach den Tagen die Kröten vom Ex, woraufhin sich ihre Laune dann auch schnell bessert, soweit, dass sie manchmal sogar für das Balg ein tolles Geschenk vom Einkaufen mitbringt. So haben dann alle was davon.
Inkasso
Wenn ein Kamel von einem anderen Kröten zu bekommen hat, dieses diese aber unter Verwendung sogenannter fauler Ausreden nicht rausrückt, kann das Kamel (also das, dass die Kröten zu bekommen hat, nicht das andere, das war jetzt nicht gemeint. Diese Klammer dient der Begriffsklärung. Sie ist nicht Teil dieses Lemms im streng En-Zyklopädischen Sinn.) eine sogenannte Inkasso-Postanweisung in Auftrag geben. Diese wird von speziell geschulten Kompostmännern erledigt, die zunächst versuchen, einen Con Sens' herzustellen im Hinblick auf das rechtmäßige Zustandekommen der Forderung. Schlägt dieser letzte Versuch der gütlichen Einigung fehl, so wird der bewegliche Besitz des Kamels (also des Kamels, das die Kröten zu zahlen hat, nicht das andere, das war jetzt.... siehe oben) meistmööeppend versteigert, und zwar in folgender Reihenfolge: Zuerst normale, dann fliegende Teppiche, dann arbeitsfähige Kinder, und zuletzt, falls der Erlös dieser Güter noch nicht ausreicht, das Zaumzeug des Kamädels des Kamels, und dann das Kamädel selbst. Pfändungssicher, dass heißt geschützt von Inkasso-Aufträgen, sind: alles, wofür man nur 7% Mehrwertsteuer bezahlt hat, also Blumen und andere Lebensmittel (außer Wasser), Kerosin und Zahnseide, außerdem schöne Schuhe des Kamädels, denn der Verlust dieser würde für das Kamädel eine unzumutbare Härte darstellen. Außerdem sämtlicher Besitz des Kameltreibers, was dazu führt, dass die meisten überschuldeten Kamele ihren Besitz ihrem Treiber schenken, und damit praktisch nicht Pleite gehen können. Einzelne Experten des ägyptischen Kompostministeriums vermuten in diesem Fall den Mißbrauch einer Gesetzeslücke, sind aber bisher kläglich gescheitert mit dem Versuch, diese zu schließen.
HartzMMCDLXX
Die Geschichte der Kompost allgemein ist mit HartzMMCDLXX untrennbar verbunden. Nach wie vor ist das Monopol für die Zahlungsabwicklung dieser Grundlage des wirtschaftlichen Zusammenlebens in Ägypten die „Cash-Qu“ der Kompost. Der freundliche Kompostbote, der regelmäßig alle 6 bis 18 Wochen kommt und nach einem unverbindlichen Austausch von Höflichkeiten mit der Seele des Haushalts in routinierter und eleganter Hufschrift eine Banknote verfasst, welche die familiäre Bilanz erst mal wieder vom Kopf auf die Hufe stellt, ist eine typische, angenehme Kindheitserinnerung so manches Kamels aus kleinen, kinderreichen Verhältnissen.
wiki:Kompost
wiki:Postanweisung

Kompost – das ist in Ägypten ein Markenname mit exzellentem Ruf. Er steht für die Umsetzung alter Blätter, auf die Kamel was draufgeschrieben hat – sogenannte Briefe – , von einem Kamel zum anderen. Das Kompostwesen beruht auch heute noch auf denselben Gundlagen wie vor gut 3000 Jahren, und so ist die Kompost – nebenbei das älteste Unternehmen Ägyptens, wenn nicht überhaupt – nach wie vor ein Hort guter kamelischer Tradition und Lebensart.
Geschichte der Kompost
Erste Zeugnisse, die auf maulischer Überlieferung und apokryphen Quellen beruhen, datieren die Anfänge des altäyptischen Kompostwesens auf ca. 1964 v. Chr. Aufgrund der in kurzer Zeit erfolgten Erweiterung des Nilreiches wurde das Land für die Pharamele in Mem-Fis immer schwerer regierbar. Die traditionelle Form der Kommunikation verließ sich auf die regelmäßig eintretenden Hungersnoten, welche die halbtoten Kamel-Untertanen zu den staatlichen Kornspeichern trieb, wo sie nur gegen Kenntnisnahme und Quittierung der neuesten Gesetze und Verordnungen mit dem Notigsten versorgt wurden. Nun hatte es aber 1964 gerade sieben sogenannte fette Jahre gegeben, so dass die Kamele in der Wüste saßen, sich prall fraßen und auf das Pharamel pfiffen. Es ist dies eine bedauerliche Veranlagung der allermeisten Kamele, die auf einen im Wesen ihrer Art offenbar tiefverwurzelten Anarchismus schließen lässt.
Jedenfalls bedrohte diese Unabhängigkeit der Untertanen das ägyptische Staatswesen in seinen Grundfesten. De entwickelte ein unterbeschäftigter Karrierist in der pharamelischen Verwaltung die Idee eines verlässlichen, staatlich finanzierten Kommunikationssystems, das die wankelmütige Loyalität der Untertanen dauerhaft sichern sollte: Die Kompost war geboren. Schnell gewannen die freundlichen Kompostmänner in Kacki-Ucker die Sympathien der Landbevölkerung, auch weil die altägyptische Sozialhilfe HartzMMCDLXX, welche die Haupteinnahmequelle quasi aller Kamelfamilien darstellte, neuerdings über sogenannte Kompostanweisungen abgewickelt wurde und damit die traditionellen Maßnahmen ersetzte.
Sowohl der kulturell-soziologische Fortschritt des Mittelalters als auch die dekadente Dekade der Aufklärung konnte der Kompost wenig anhaben. Sie war gegen Schismen und Kinderkreuzzüge ebenso immun wie gegen Monstren der Neuzeit wie etwa Dennis Didegar, der En-Zyklop. Quell ihrer allseitigen Beliebtheit war einerseits ihre verlässliche Unzuverlässigkeit bei der Zustellung von Rechnungen, Mahnungen und Pfändungsbescheiden, andererseits die Einfühlsamkeit, die beispielsweise die Kompostler-Legende Kannibal Lektor bei der behutsamen Redaktion von delikaten Sendungen wie Liebesbriefen und Offenbarungseiden walten ließ; Services, von denen andere Briefdienstleister auch in fernerer Zukunft nur träumen können werden. So ist die Kompost für die Herausforderungen der Globalisierung hervorragend aufgestellt.
Kompostierung einst und jetzt. Ein Abriss der Umsetzungsverfahren
Historische Kompostkulturen
- „Alle Kamele, die anderen Kamelen schreiben wollen, werfen ihre Briefe auf den Komposthaufen. Dann kommt der Kompostmann und steckt alle Briefe in seinen Höckersack.“
Lange missdeutet wurde der oben zitierte Beginn des Turn-und-Taxi-Evangeliums, eines Teils des sogenannten Apokryphen. Jüngsten Forschungen des Instituts für pränatale Kamel-Gechichte in Oggersheim zufolge ist dieses Textfragment kein frühes Zeugnis der seit jeher im Mittelmeerraum überhandnehmenden Kifferei, sondern im Gegenteil der klare Beweis sowohl für die Existenz als auch für die funktionale Genialität eines lange vermuteten, aber bemerkenswert schlecht dokumentierten Kommunikationssystems, wenn man bedenkt, dass die alten Ägypter ja bekanntlich damals nichts ohne 4-fache Belegkopie („die blaue für Ihre Akten, die gelbe für SIE, die grüne für die Tonne und die aus Butterbrotpergament fürs Ar(s)cHIV“...) gemacht haben…
Studienreisen mittels des Wüstenschiffs „Tut Nix-Zursache 4“, Interviews mit Zeitzeugen (beispielweise Juppi Heesters) und Untersuchungen anhand von Sahara-Sedimentierungen auf Autofrontscheiben im Kreis Ennepe-Ruhr haben ergeben, dass die altägytische Kompost noch ohne die heute üblichen Kompostleitzahlen (KLZ) auskam. Vielmehr brachten die Kompostmänner die Briefe mit nach Hause. Dort wurden sie dann von ihren Frauen geöffnet, welche sie dann ihrer Schwester, Freundin oder in seltenen Fällen auch dem Kompostmann selbst vorlasen. Sodann wurde nach literarischen Aspekten im Konsens entschieden, wer aus dem Bekanntenkreis der Kompostlerfamilie den Brief erhalten sollte.
Kompost als kultureller Humus im Wandel der Zeiten
So sorgte die Kompost für die rasche und auf ungeahnten Wegen verlaufende Verbreitung von Neuigkeiten, Tratsch und Insiderwissen und wurde auf diese Weise zum wichtigsten Katalysator für gesellschaftliche Umwälzungen ihrer Zeit. Es konnte beispielsweise geschehen, dass im Rahmen des Brauchtums eher unambitioniert verfolgte Revolutions-Pläne unversehens an höchstqualifizierte Stellen gerieten und dadurch ungeahnte Dynamik entwickelten. Aufgrund des katastrophalen Mangels an hinreichend belesenen Kompostlerfrauen mußte die Kompost im Laufe der Jahrhunderte allerdings von diesem bewährten Prinzip abweichen. Im Zusammenhang mit der Umstellung des Kompostwesens auf I-Mehl wurde deren Rolle durch sogenannte Mehler-Dämoninnen ersetzt, das sind spezialisierte Angestellte der Kompost, die beim routinemäßigen Abtippen und Einsortieren des I-Mehls dank ihrer speziell manikürten Hufnägel garantieren können, dass auch heutzutage jedes I-Mehl an mindestens einen willkürlich ausgewählten Adressaten gelangt, wobei es ihnen mit oft erstaunlicher Treffsicherheit gelingt, den unpassendsten möglichen Adressaten auszuwählen, z.B. das Ehekamel bei der pikanten Beschreibung eines Seitensprunges.
Kompost: Das Investment der Zukunft
Ein weiteres, wichtiges Betätigungsfeld der Kompost ist die Umsetzung von Kröten und Mäusen, aber auch Restprodukten des Bauhauptgewerbes wie Kies oder Schotter, sowie natürlich Asche und Bimbes. Mit der oben bereits angesprochenen Kompostanweisung bietet die Kompost auch hier ein Premium-Produkt an, das vor kurzem im Rahmen der flächendeckenden Verimehlung Ägyptens mit dem Rest der Welt an das beginnende elekronische Zeitalter angepaßt wurde. Für das Geschäftsfeld Kleintierkompostierung steht mit der Kompostbank ebenfalls eine Plattform zur Verfügung: Für jede Sackgröße gibt es abgestimmte Angebote, vom vollanonymen Nummernkompost ab 100 Kilokröten aufwärts (inkl. Indraday-Kompostierung) bis zum Kompostplan „fette Jahre“, der schon ab einer Kröte pro Monat mit einem garantierten effektiven Jahreshumus von immerhin 1,8 ‰ aufwartet.
Das aktuelle Projekt eines Börsenganges ist da nur folgerichtig. Die Werbekampagne mit Dieter Böhlen wird vermutlich die breite Herde begeistern, und so wird die Kompost als Aktie Ucker vielleicht schon bald wieder zurück zu ihren Wurzeln finden, also ganz dem Kamelvolk gehören. Ihr Ahnkamel und Firmengründer hätte seine Freude daran gehabt.

Problematische Aspekte des Kompostwesens
Bei aller ehrenwerten Tradition des in Rede stehenden Unternehmens, seinem im Ganzen tadellosen Ruf als Verkörperung der staatlichen Wohlfahrt, des Solidarprinzips, des Weltfriedens und der 28-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich muß doch erwähnt werden, dass es seit undenklichen Zeiten immer wieder Beschwerden über seltsames oder gar diskutables Verhalten von Kompostmännern, wie z.B. Beachtung der Rechtschreibreform beim Korrekturlesen von Briefen, übertriebene Pünklichkeit beim Überbringen von Lidl-Aktionsblättern und andere Ärgernisse gegeben hat. Strenggenommen müsste sogar eingeräumt werden, dass im ältesten Zeugnis des Kompostwesens überhaupt – einem total vergammelten Brief von Tut-Was-Kanzler an den Kompostminister – sich das Pharamel bitter darüber beschwert, dass die neugeschaffene Oberkompostdirektion Egypten-Oyten offenbar nichts besseres zu tun habe, als völlig willkürlich überquellende Komposthaufen ungeordnet im Einzugsgebiet der Nachbarkompostdirektion Kempten-Pfronten-Gizeh abzuladen.
Der Kompostmann – eine Gefahr für den ehelichen Frieden?
Die legendär gute Kundenbindung der Kompost hat natürlich auch Schattenseiten. So ist der Kompostmann ja z.B. bei geschiedenen Kamädels für die regelmäßige Abwicklung der Kamilenten-Zahlungen zuständig, und demzufolge ein intimer Kenner ihres Hormonhaushalts. Dadurch ergeben sich natürlich höchst persönliche zwischenkamelische Bindungen, die selbst bei routiniertesten Kompostkamelen die professionelle Neutralität in Frage stellen können. Wenn es dann erst soweit ist, dass der Kompostmann zweimal klingelt (ein sehr seltener Brauch, der durch die Boulevardpresse schamlos aufgebauscht wird), dann ist meistens schon alles zu spät. Nicht wenige kamilentenpflichte Kamacker sind ihre Zahlungsverpflichtungen erst dadurch losgeworden, dass die Ex sich mit dem Kompostmann neu vermackerte. Aber im Ganzen betrachtet, muß doch in aller Deutlichkeit ausgesprochen werden, dass weitaus die meisten Kompostkamele sehr wohl in der Lage sind, die zwischenkamelische Seite dieses höchst anspruchsvollen Berufs in den Grenzen eines professionellen Kundendienstes zu halten.
Die Haustierproblematik
Kompostmänner haben traditionell ein eher schwieriges Verhältnis mit Haustieren wie Hunden, Schwiegermüttern und Besuch. Erstere fürchten, dass der Kompostler ihnen ihr Revier streitig machen will und lassen ihn nicht rein, mittlere sind regelmäßig so was von begeistert vom Kompostmann als wünschenswerteres Ehekamel für das Töchterchen, und lassen ihn nicht wieder raus, und letzterer steht grundsätzlich und immer vor der Haustür herum und wird entweder begrüßt oder verabschiedet, und lässt ihn erst nicht rein, und dann nicht raus. Diese Problematik scheint untrennbar verbunden zu sein mit dem Kompostwesen als solchen, denn sie besteht seit fast vier Jahrtausenden im Wesentlichen unverändert fort. Drei Expertenkommissionen des Kompostministeriums befassen sich mit diesen Fragen, sind aber noch nicht sehr viel weitergekommen.
Für das Hundeproblem zeichnet sich mittlerweile allerdings eine Lösung ab: Mit dem Kommando "Kompost, komm!" bringen Hundebesitzer ihre Vierbeiner dazu, die Kompost zu holen, welche der Kompostmann am Gartentor in Panik fallen gelassen hat.
Sonstiges
Der Kompostmann hat auch Fähren: Die Fähren, mit denen er den Nil überquert, nennt man Postboote.
Siehe auch: Hauspost | Postdam | Posteingang | Feldpost | Postgeheimnis
stupi:Kompost
uncy:Kompost
wiki:Kompost
wiki-en:Composting
Ucker ist eine Farbe, deren Beschreibung nicht einfach ist, wenn man Latrinenparolen vermeiden will. Ucker ist angesiedelt zwischen dunkel-oliv-blau und uralt-chamois bei Neumond um halb 12 nachts. Es ist also im weitesten Sinne braun, woher sich auch der Name erklärt, denn Ucker kommt aus der Uckermark, welche ja eine bekanntermaßen braune Gegend ist.
Nicht zu verwechseln mit: Uecker

Grundsätzliches
Die Bibel – die Autobiographie vom lieben Gott – ist eine Ansammlung von Kurzgeschichten. Die Autoren verwenden Pseudonyme, denn über weite Teile ist das alles völliger Nonsens. Erst nach der Hälfte des Buches taucht die Hauptperson auf, ein junger aufstrebender Entertainer Namens Jesus. Für Frauen scheint in seinem Leben wenig Platz, denn er wohnt zusammen mit seinen Groupies in einer Schwulen-WG. Außerdem hat eine Reihe von Kamelen sich in ihr verirrt. Die Bibel hat immer recht.
Aufbau der Lutherbibel
Die Lutherbibel ist relativ primitiv aufgebaut. Sie weist keinerlei Schweinsledereinband oder edelsteinbesetzte, massivgoldene Buchdeckel-Verzierungen, noch prachtvolle Ornamente, geschweige denn handgemalte, farbenprächtige Abbildungen mit großzügig aufgetragenem Blattgold auf. Stattdessen besteht die Lutherbibel genau wie die anderen Reclam-Ausgaben historischer Werke lediglich aus einem schwarzweiß mit Text bedruckten, nicht illustrierten Papierblock, der lieblos in einen Umschlag aus farbigem Karton geklebt wurde. Am Ende befinden sich 10 Seiten Werbung für ähnliche Bücher, z.B. für die Mao-Bibel oder die Gaddhafi-Bibel.
Die Lutherbibel enthält 66 biblische Bücher und 10 apokryphe Texte. Das Alte Testament (AT), 39 Bücher, teilt sich in drei Bereiche Geschichtsbücher (1. Mose – Ester; 17 Bücher, ca. 56 Prozent des Textes), die Lehrbücher und Psalmen (Hiob – Hohelied Salomos; 5 Bücher, ca. 16 Prozent) und die Prophetenbücher (Jesaja – Maleachi; 17 Bücher, 27 Prozent). In den Propheten bilden die 12 kleinen Propheten eine besondere Reihe.
Das Tolle Neue Testament (TNT) ist parallel gestaltet und hat 27 Bücher. Den Geschichtsbüchern entsprechen die Evangelien von Marmel, Johannes Bekerner, Loddamaddeus (gen. Loddar) und Lukas dem Georgen. Der erste war Marmel, der hatte die wirklich coolen Ideen, liest sich aber wie die deutsche Übersetzung von Harald Töpfer. Loddar und Bekerner konnten viel besser schreiben, haben aber eigentlich nur von Marmel abgekupfert. Dann kam noch Lukas der George, der offenbar noch andere Inspirationsquellen hatte als die anderen drei.
Es folgen 21 Briefe, von denen 13 den Apostel Paulus als Autor angeben.
Da diese Zahl "13" aber der historisch-kritischen Textanalyse nicht gefiel – dies fällt in die Zeit nach der Aufklärung, als die Kamele anfingen, die Vernunft über den Glauben zu stellen, was sonderbarerweise (zwangsläufig?) die Folge hatte, dass sie abergläubisch wurden. Als also die Zahl 13 für den theologisch wichtigsten Apostel nicht mehr opportun war, bestritt man argumentativ die Autorenschaft von 6 Briefen und kam – oh Wunder – auf 7 echte Paulusbriefe (7. Tag als Schöpfungstag – Zufall?). Dabei hatten diese Vernunftkamele offenbar übersehen, dass auch schon die „12“ eine gut-biblische Symbolzahl ist und sie sich deshalb zuviel Arbeit gemacht hatten. Aber seit wann frägt Wissenschaft nach dem Aufwand.
Die sog. echten Paulusbriefe sind der Römerbrief, der Griechenbrief, die beiden Korintherbriefe, die drei Rosinderbriefe, der Galater, der Feherbahçenser, der Philipper, der Wernerer, der 1. Thessalonicherbrief, der 2. Moskowitherbrief und der Philemon. Rezeptionsgeschichtlich sind bis auf den Philemonbrief alle äußerst wichtig. Der Römerbrief gilt als das paulinische Testament, den Galater kann man mit einiger Berechtigung als kleinen Römerbrief bezeichnen und daher ist er eine unbedingte Leseempfehlung (s.u.).
Das NT wird durch das apokalyptische Buch der Offenbarung des Johannes abgeschlossen, das der Bekerner angeblich selbst geschrieben hat. Dort findet dann endlich die Berechnung der Zahl des Heiligen Kamels statt, wobei sich die 666 offensichtlich zur Hälfte aus Sex mal Sex ergibt und zufällig plus sieben Höcker genau 42 ausmacht, was kamelhaargenau die Antwort auf alle Fragen ist.
Zwischen den beiden Testamenten finden sich oftmals die sog. Apokryphen. Diese 10 Texte sind nicht in den Kanon der lutherischen Bibel eingegangen, dennoch haben sie einiges Gewicht (ca. 30 kg). Katholische Übersetzungen haben sie ins AT eingebaut. Die vielleicht hübscheste Erzählung ist die von Susanna im Bade. In dieser sitzt Susi in der Badewanne und unterhält sich mit ihrem sprechenden Fön, während ihre gelbe Quietscheente ständig dumme Bemerkungen dazwischenwirft. Logisch, dass dieser apokryphische Blödsinn von ernsten Bibelforschern in der Lutherbibel verschmäht wurde.
Kamele in der Bibel
Sprachliches
Im hebräisch und aramäisch geschriebenen AT heißt Kamel גמד - gesprochen Gamad. Das NT wurde in altgriechischer Sprache geschrieben, dort heißt es Καμηλος- gesprochen Kamelos.
Statistisches
In der Bibel kommen Kamele an 68 Stellen vor. Davon 6 mal im Singular und 56 mal im Plural. 67% dieser Nennungen erfolgen als Nominativ oder Akkusativ (Das Kamel). In 20% der Fälle scheint der Dativ (Dem Kamel) ein angemessener (ein Fall nämlich) zu sein. Zitat: „Wer aber von euch ohne Schuld ist, der werfe dem Kamel den ersten Stein am Kopp!“. Der Rückzug des Genitives macht sich mit lediglich 9% der Kamelnennungen bereits im Buch der Bücher bemerkbar (Man beachte die berühmte Stelle „Gebt dem Kamel, was des Kamels ist! Mir aber gebt, was mir ist!“). Im naheliegenden Vokativ wird sich seltsamerweise nur in 4% der Fälle auf ein Kamel bezogen, darunter im emotionalen Höhepunkt des neuen Testaments: „Oh Kamel, warum hast du mich verlassen?“
Besonderheiten im Alten Testament
- Das 24. Kapitel des 1. Buch Mose ist das Kamelkapitel, hier kommen sie an 17 Stellen vor. Es handelt von dem Erzvater Abraham und seiner Frau Sara. Der Patriarsch Abraham ist Großviehzüchter bzw. Kamelnomade, was ihn von den später im AT typischen Kleinviehnomaden unterscheidet.
- So bekommt Abraham von Gott schon in Kapitel 12 aus Dankbarkeit "Schafe, Rinder, Esel, Knechte und Mägde, Eselinnen und Kamele". Im 24. Kapitel wird das Kamel angemessen gewürdigt, indem es in Vers 31 heißt: Ich habe das Haus bereitet und für die Kamele auch Raum gemacht.
- Wieder zeigt sich an verschiedenen Stellen, dass der Mensch im wesentlichen dazu da ist die Kamele mit Wasser zu versorgen, exemplarisch in Vers 32: Da führte er den Mann ins Haus und zäumte die Kamele ab und gab ihnen Stroh und Futter, dazu auch Wasser. Weiterhin in Vers 46: Und sie nahm eilends den Krug von ihrer Schulter und sprach: Trinke, und deine Kamele will ich auch tränken. Da trank ich, und sie tränkte die Kamele auch.
- Das 31. Kapitel des 1. Buchs Mose enthält einen ganz frappierenden Fehler, eventuell durch Textkorruption oder einfach aus menschlichem Kleingeist entstanden. Nach heutiger Lesart würde nämlich Rahel, die Frau Jakobs, einen Hausgott unter einem Kamelsattel verstecken. Nicht nur, dass ein Gott wohl kaum unter einen Sattel passt, es hieße auch, dass ein anderes Lebewesen sich erdreistet hätte, sich auf ein Kamel zu setzen! Vermutlich aber stand ursprünglich im Text, dass ein Kamel Rahel unter einem Hausgott versteckt hätte, aber wer weiß das schon so genau.
- Im 3. Buch Mose zeigt sich anhand eines „Reinheitsgesetzes“, wie Kamele den Menschen auf listige Weise davon abhielten, sie zu verspeisen: (Kapitel 11, Vers 4): Nur diese dürft ihr nicht essen von dem, was wiederkäut und gespaltene Klauen hat: das Kamel, denn es ist zwar ein Wiederkäuer, hat aber keine durchgespaltenen Klauen, darum soll es euch unrein sein. Der letzte Satz dieser Textstelle ist allerdings nach neuestem Stand der Bibelforschung falsch übersetzt; statt „unrein“ lautet die korrekte Übersetzung wohl „heilig“.
- Thematisch verwandt ist hierzu eine andere Legende, die in Indien rezipiert wurde. Die Inder kannten allerdings keine Kamele, sondern nur Qühe, die ihren Höcker ja bekanntlich unten tragen, aber das ist eine andere Geschichte...
- Im Richterbuch kann man sehen, dass – verständlicherweise – Kamele mit Reichtum verbunden werden. Insbesondere scheinen ihre Spangen von großem Wert zu sein, sowie die Kleidung und der Schmuck ihrer Führer, wie aus der folgenden Stelle hervorgeht: (Kapitel 8, Vers 26): Und die goldenen Ringe, die er gefordert hatte, wogen tausendsiebenhundert Lot Gold ohne die kleinen Monde und Ohrringe und Purpurkleider, die die Könige der Midianiter getragen hatten, und ohne die Spangen ihrer Kamele.
- In der 1. Chronik im 5. Kapitel ist aufgeschlüsselt, wie viele Menschen ein Kamel braucht, um anständig gefüttert und getränkt zu werden. Kapitel 5, Vers 21: Und sie führten weg ihr Vieh, fünfzigtausend Kamele, zweihundertfünfzigtausend Schafe, zweitausend Esel, und hunderttausend Menschen. Daraus lässt sich ein Versorgungsschlüssel ableiten, demzufolge 2 Menschen nötig sind, um ein Kamel adäquat zu versorgen. Typisch an dem Zitat ist allerdings auch hier die Verkehrung der Sachebene. Der unkritische Exeget könnte denken, dass der Mensch die Tiere führt, aber es verhält sich bekanntermaßen genau umgekehrt: das Kamel lässt sich führen, aus Bequemlichkeit und aus Fürsorge, da Menschen ja bekanntlich unglücklich sind, wenn sie nichts zu tun haben.
- Bei dem Propheten Jesaja kann man im 30. Kapitel sehr schön verfolgen, welche Stellung das Kamel in Wahrheit hatte. Der Esel gilt zwar als königliches Tier (Sauls Suche nach der Krone, Jesu Einzug nach Jerusalem), aber das Kamel ist ihm übergeordnet (Kapitel 30, Vers 6): Im Lande der Trübsal und Angst, wo Löwe und Löwin, wo Ottern und feurige fliegende Drachen sind, da führen sie ihre Habe auf dem Rücken von Eseln und ihre Schätze auf dem Höcker von Kamelen.
- Jeglicher Kommentar erübrigt sich bei Jeremia im 2. Kapitel, Vers 23: Wie wagst du denn zu sagen: Ich bin nicht unrein, ich habe mich nicht an die Baale gehängt? Sieh doch, wie du es treibst im Tal, und bedenke, was du getan hast! Du läufst umher wie eine Kamelstute in der Brunst, wie eine Wildeselin in der Wüste, wenn sie vor großer Brunst lechzt und läuft, dass niemand sie aufhalten kann. Wer sie haben will, muss nicht weit laufen; er trifft sie bald in dieser Zeit.
- Die typische Größe einer Kamelweide, worin sich die Wichtigkeit der Kamele widerspiegelt, ist im Buch des Propheten Hesekiel, Kapitel 25, Vers 5 beschrieben: Und ich will [das Land] Rabba zur Kameltrift [Fachbegriff für Kamelweide] machen [...] und ihr sollt erfahren, dass ich der HERR bin.
Besonderheiten im Neuen Testament
- Die beiden Evangelisten Loddamaddeus und Marmel beschreiben Johannes als einen Mann, der einen Kamelhaarmantel trägt. Hierbei muss es sich aus wenigstens 2 Gründen um einen Fehler handeln: Erstens müsste Johannes oder irgendein anderer Mensch ein Kamel getötet oder wenigstens geschoren haben, um an die Wolle zu kommen, was undenkbar ist. Zweitens hat der Prophet Elia, auf den diese stilisierte Beschreibung des idealen Propheten zurückgeführt wird, bekanntlich keinen Kamelhaarmantel getragen, sondern er hatte eine Burt Reynolds-Ganzkörperbehaarung. Er war also selbst mehr Kamel als Mensch. Vermutlich beruht diese Zudichtung auf der schlichten Eleganz, für die ein solcher Mantel stehen würde.
- Bei Loddamaddeus finden wir im 23. Kapitel, Vers 23f einen typischen Kameldrohspruch: Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und laßt das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen. Ihr verblendeten Führer, die ihr Mücken aussiebt, aber Kamele verschluckt! Mit dem letzten Satz wird sehr schön die maßlose Verblendung der Pharisäer verbildlicht.
- Die wohl bekannteste Kamelstelle in der Bibel steht ursprünglich bei Marmel (Kapitel 10, Vers 25), dann aber auch bei seinen Seitenreferenten Loddamaddeus und Lukas. Sie handelt davon, wie manche Kamele ständig versuchen durchs Naddelohr zu steigen. Sie tuen dies aus Gutherzigkeit, damit eine Chance besteht, dass ein Reicher in den Himmel kommt.
- Was Marmel und diese Kamele nicht verstehen konnten, weil sie es noch nicht wussten, ist, dass Jesus hier "Reiche" als Chiffre für Heuschrecken nutzt. Der fälschlicherweise dem Müntekamel zugeschriebene Heuschreckenvergleich stammt von dieser Quelle. Da Heuschrecken bekanntlich viel kleiner sind als ein Kamel, aber der Erdanziehung nicht entwischen können, weil sie sich an irdische Güter binden, fallen sie immer wieder aus dem Himmel.
Allgemeines zur Bibel
- Wie auch der Choran zählt die Bibel zu den Heiligen Schriften.
- Der Name 'Bibel' leitet sich aus dem Altniederdromedäischen Biblia ab und bedeutet: Kuch.
- Die Bibel ist insgesamt ein ziemlich spannendes Buch voller Wunder, Erbrecht, Wohltätigkeiten, Sex and Crime - nur leider viel zu kurz! Deshalb hat Thomas Mann auch angefangen, eine neue Bibel zu schreiben (Joseph und sein Pack). Aber dummerweise ist er nicht so weit gekommen…
- Oberster Kritiker der Bibel ist der Kapst, das heiligste aller scheinheiligen Oberkamele, was der zum in der Bibel geschriebenen sagt, stimmt noch mehr als das, was in der Bibel selbst steht, und das ist schon verdammt richtig. Einige finden ja, der Kapst übertreibe ja ein wenig mit seiner Rechthaberei, doch die haben leider nichts zu kamelden.
- Manche Leute behaupten man könne den Inhalt der Bibel zu 42 zusammenfassen.
- Man kann sagen, dass die Bibel der Kamelopedia sehr ähnlich ist, schließlich hat ja auch jeder, der dazumal schrieben konnte und nicht auf der Gegenseite stand, seine (von Gott gesandte) Meinung über die geschehenen Ereignisse dazuartikuliert. Danach wurde das ganze in jede bekannte und erfundene Sprache übersetzt und per Postkamel in alle Welt getragen (die hatten damals eben noch kein Internet). Seltsam nur, dass man sich immer wieder über den Inhalt streitet.
Da der letzte Satz der Bibel kategorisch verbietet, diesem Buche auch nur das Allergeringste hinzuzufügen bzw. etwas aus ihm fortzunehmen, anderenfalls man alsbald von zehn niederträchtigen Plagen überwütet werde, und da man bei der vorausgesetzten Weisheit dieses Buches annehmen darf, dass diese Warnung nicht nur für Schriftzeichen, sondern auch für Worte, Gedanken, Wünsche, etc. zu gelten hat, bedeutet jegliches Lesen der Bibel eine der größten Sünden überhaupt! Dies gilt selbstverständlich ebenfalls für sämtliche möglichen Gespräche und Gedanken über dieses Werk, denn immer würde man Zufügungen oder Hinwegnahmen aktivieren. Auf die Frage: Wozu ist denn dann das Buch überhaupt da?, darf getrost erwidert werden: Es handelt sich hier um ein ganz privates Problem zwischen Autor und Werk, das der Autor deutlich allein auszutragen wünschte. Wer würde so vermessen sein, bei Strafe von zehn Höllenplagen auf einmal, diesen testamentarischen Wunsch zu verletzen? Wohl dem, der sich die Angewohnheit bewahrte, bei Büchern immer zuerst die letzte Seite aufzuschlagen!
Zitate aus der Bibel
- Denn ich kenne die Pläne, die ich für euch habe, spricht der HERR, Pläne des Friedens und nicht des Unheils, um euch Zukunft und Hoffnung geben. Jeremia 29,11
- Am Anfang war das Kamel. Johannes 1,1 ff
- Eher gehet ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Kimmelreich gelanget! Der Rattenfänger von Kameln
Neues aus dem Reich der Mitte
Wil Chinesen nennen ein niedliches kleines Nagetiel Bibel.
Siehe auch: Liste der mit Kamelen verwandten Tiere | Kamelus Christus | Heilige Schrift | Eilige Schrift | Moses | Turmbau zu Babel | Noah | Atheistenbibel
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