Vorlage:2021-02

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22.2.2021
Jo Beiden kauft fliegende Teppiche
von Saharasani

Lockerungen mitten in der Coronakrise? Tatsächlich: Die USA lockerten ihre Sanktionen gegenüber dem Iran ein kleines bißchen. Im Gegenzug soll Persien fliegende Teppiche nach Washington ins Weiße Haus liefern, denn der US-Präsident hat zwar versprochen, im Gegensatz zu seinem Vorgänger auf dem Teppich zu bleiben, aber auf den Fußböden eines Hauses zu wandeln, welches 4 Jahre lang als Irrenhaus missbraucht wurde, missfällt Mr. President doch sehr. Die neuen Teppiche sollen permanent 10 Zentimeter über diesen entweihten Fußböden schweben, damit die Regierungsarbeit von Jo Beiden unbelastet vom Trauma der fake-Präsidentur Donald Trampeltiers, das auf dem Hochsicherheits-Laminat dieses amerikanischen Traumhauses lastet, vonstatten gehen kann. Gerüchten zufolge soll so auch vermieden werden, dass hörbar wird, dass zweie durch die Flure schreiten, wenn der Präsident dort entlang geht (siehe auch Frage:Jo Beiden? Wer sind die beiden?).

In einer geheimen Botschaft an das iranische Oberkamel Ali Kamel Nee dankte der Präsident auch für den heldenhaften Einsatz des Persers Franz, welcher freiwillig die schicksalhafte Aufgabe der ersten One-Way-Mission zum Mars gemeistert hat. Perser Franz ist der Mann am Steuer des Automobiles gleichen Namens, mit welchem die Autofahrernation No. 1 der Welt nun bewiesen hat, dass man mit dem Auto auch zum Mars fahren kann. In der offiziellen Berichterstattung dieser ersten bemannten Marsmission wird nur der Marsrover Perser Franz genannt, um den Perser, der dafür politisch unkorrekt geopfert wurde, zu verschweigen.

Der ADAC versprach, in Kuhzunft auch die Marslandefähigkeit von Autos zu testen. Andreas Scheuer ist alarmiert von dem Vorgang. Der Entwurf für ein Mars-Maut-Gesetz ist bereits in seinem Ministerilium in Arbeit.

Kamelomini.png MerkelsatzSchachroboter sind getürkt, Marsroboter geperst.
19.2.2021
Kein Herumgefummel im Verkehr!
von Sandkorn
Der höchste Gerichtshof der Kamele hat entschieden, dass während ein Kamel in Fahrt ist, der Taschenrechner bei ihm nichts am Ohr verloren hat. Wer dennoch während des Verkehrs am Kalkulator herumfummelt, der muss nun offiziell mit einem Bußgeld rechnen. Gleichermaßen gilt natürlich weiterhin, dass im Verkehr auch das Betatschen des Hufys nicht erlaubt ist. Vor allem gilt dies nätürlich für die Vorderhufe, sie müssen voll und ganz dem das Geschehen vor den Augen zur Verfügung stehen. Ob der Verkehr gerade entspannt oder intensiv läuft, das spielt dabei überhaupt gar keine Rolle. Auch interessant: [1]
18.2.2021
Film ab!
von Sandkorn

Nun also doch, eine Art Open-Reality-TV startet wohl bald in einer Oase des Nilgebiets. Geplant ist sie von Nachmittag ab an bis in die tiefe Nacht. Kamele, welche gerne einmal ins Fernsehen möchten, können diesem Vergnügen dann möglicherweise bald kostenfrei nachgehen, zumindest solange sie sich anständig benehmen. Mit staatlichen Fördergeldern werden wohl mehr als ein Dutzend Videokameras installiert, die während des Zeitfensters auf Sendung sein sollen. Wermutstropfen sind aber, dass das TV-Erlebnis nur für einen sehr kleinen Kreis von Zuschauern geplant ist und dass die Filmchen in der Regel nur vierzehn Tage verfügbar sein sollen. Von Werbeunterbrechungen und zusätzlichen Gebühren für die geplanten Crime-Spezials konnte man bislang nichts vernehmen. Einige Nachbarn sind von dem Projekt dennoch wenig begeistert. Ihr Wunsch nach mehr Privatsphäre vor der Haustür konnten den Sendestart aber nicht verhindern. Für den Fall, dass man sie, Sie oder SIE in der Daily Soap sehen kann, werden wohl vermutlich eher keine Gagen gezahlt. Wer das Filmprojekt in eine Demo-Version verwandeln möchte und plant, darüber seine politischen Vorstellungen zu verbreiten, der könnte ebenfalls enttäuscht werden, für diesen Fall ist nämliche eine Abschaltung geplant.

Mit dieser Meldung [2] aus der Welt der Humanoiden soll die obige Parodie nicht verwechselt werden.
16.2.2021
Altmaier kündigt Öffnungsperspektive an
von Wüstenspitz

Bundesschankwirtschaftsminister und oberste CDU-Blubberblase Peter Altmaier bewies heute konsequente Handlungsfähigkeit: Auf einer Lügenpressekonferenz kündigte er eine Öffnungsperspektive an. Das bedeutet, von Politisch nach Kamelisch übersetzt, die Ankündigung einer Ankündigung etwas tun zu wollen.

Von diesem Etwas kennt im Moment weder er noch sonstwer das Was, Wann und Wie. Aber zumindest wissen jetzt alle ganz genau, dass dieses Etwas irgendwann angekündigt wird. Nur weiß man auch von dieser Ankündigung im Moment weder Was, Wann noch Wie.

Altmaier war sichtlich stolz, Angela Kamerkel beim Absondern möglichst bedeutungsvoll klingender, nichtssagender Worte mindestens ebenbürtig zu sein. Mit stolzgeschwollener Leibesfülle quoll er schließlich hinter dem Pressekonferenztisch hervor und schwappte zurück ins Bundeswirtshausministerium.

Die versammelten Vertreter der Schankwirtschaft zeigten sich anschließend sichtlich erleichtert: "Endlich kommt Bewegung in die Sache!" hieß es vom Münchner Hofbräuhaus. Irritiert hakte ein Reporter nach: "Meinen Sie den Lockdown oder meinen Sie Altmaier?"

Helau!
15.2.2021
Harry und Meghan erwarten ihr zweites Kind - Harry zum ersten Mal schwanger
von Wüstenspitz

Der britische Kronprinz a.D. Harry und Meghan Markle setzen die Demontage der britisch-royalen Traditionen konsequent fort: Nachdem Meghan im Jahr 2019 den gemeinsamen Sohn Archie zur Welt brachte, mochte sie sich wohl diesmal die 9 monatige Herumschlepperei nicht antun. Darum wurde diesmal Prinz Harry bereit erklärt, das Kind auszutragen. Meghan will damit ein Zeichen für die Gleichberechtigung von Mann und Frau setzen. Ein nun veröffentlichtes Foto zeigt Harry mit Babybauch und Meghan mit Bartstoppeln.

Auf seine Meinung dazu angesprochen, verdrehte Harry die Augen und sagte nur "Mööh".

Die britische Lügenpresse überschlägt sich derweil mit wilden Spekulationen. Aktuell trendet eine Theorie, Harry und Meghan planten eine britische Exilregierung in den USA, falls im Heimatland ein von Brüllwurst Johnson angestachelter Mob den Fuckingham Palace stürmen sollte. Exilregierungen sind gerade schwer in Mode, schließlich plant Donald Trampeltier eine ebensolche mit Sitz auf einem schottischen Golfplatz.

LATEST NEWS: Der Prinzgemahl i.R. wurde aufgrund dieser Meldung neidisch auf Harry und zog sich nach der Lektüre für Stunden mit seiner Elli in die privatesten Gemächer zurück. Ob er nun auch noch schwanger wird?
10.2.2021 Empfohlener Newsartikel1
Polizei spielt künftig bei Anti-Demo-Einsätzen die aktuellen Top 40 vom Lautsprecherwagen
von Wüstenspitz

Die neue EU-Urheberrechtsrichtlinie bringt unerwartete Privilegien für deutsche Sicherheitsorgane: Die heftig umstrittenen Upload-Filter sollen eigentlich dafür sorgen, dass nicht jederkamel einfach irgendwelche Musik verbreitet. Dabei scannen Fratzenbuch, Zwitscher und ähnliche Möchtegern-Weltregierungen jeden Upload, ob darin irgendwelches musikales Diebesgut enthalten ist.

Nun hat die Berliner Polizeidirektion diesen Mechanismus für ihre eigenen Zwecke entdeckt. Bei Einsätzen gegen demonstrierende Querdenker oder auch wütende Landwirte bei der Grünen Woche will man künftig die Szenerie mit den aktuellen Top 40 aus dem 160-dB-Lautsprecherwagen beschallen. Jedoch nicht, wie man zunächst meinen könnte, um die anwesenden Demonstranten mit einer Überdosis Dieter-Böhlen-Musik zu verscheuchen.

Vielmehr möchte man dadurch der Unsitte entgegen treten, friedliche Demonstranten zusammenkloppende Polizisten bei ihrem Hufwerk zu filmen und das Ganze auf asoziale Plattformen hochzuladen. Denn erkennt nun der Zwitscher-Server die uhrheberrechtlich geschützte Musik, sperrt er kurzerhand das ganze Video.

Auf diese Weise kann die Polizei wirksam jegliche unabhängige Liveberichterstattung vom Ort des Geschehens unterbinden und die Deutungshoheit liegt endlich wieder in den Hufen der Staatsgewalt.

Ein Hoch auf die moderne Technich! Zensur ohne Zensoren!
4.2.2021
Bundeswehr-Einsatz gegen Corona
von Scheißefresser

Auch in diesen schwierigen Corona-Zeiten dienen unsere tapferen Soldaten unter Einsatz ihres Lebens dem deutschen Vaterland. Doch damit soll nun Schluss sein: Der kommandierende General für die Corona-Hilfen der Bundeswehr, Generalleutnant Martin Schnelleis, hat die Regierung unter Androhung von Waffengewalt aufgefordert, den Einsatz tausender Soldatinnen und Soldaterichen in Alten- und Pflegeheimen schleunigst zu beenden. Derzeit sind etwa 25 000 Soldaten eingesetzt, die in stationären Einrichtungen stationierten Rentner mit deutscher Härte und Gründlichkeit durchzuimpfen. Schnelleis befürchtet, die Einsatzbereitschaft der Soldaten könne darunter leiden. Sie stünden bei Auslandseinsätzen nicht in ausreichender Stückzahl zur Verfügung. Im Falle eines unerwarteten Angriffes auf das deutsche Vaterland, z.B. durch Russland, China oder dem tief verscheiten Erzgebirge, könne die Bundeswehr nicht schnell genug zum Gegenschlag ausholen und müsste die Soldaten erst aus den Pflegeheimen abziehen. Die gesamte Menschheit lache darum bereits die Bundeswehr aus, und darüber fühle er sich in seiner Soldatenehre an der Eichel verletzt. Vermutlich sind diese Argumente nur vorgeschoben, und eigentlich würde er sich viel lieber, statt gegen Corona zu kämpfen, in der Kaserne oder im Home-Office an der Eichel rumspielen.

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer, die aussieht wie eine Mülltonne, ließ sich auf eine Argumentation mit Schnelleis ein und argumentierte, dass es sich bei den deutschen Alten- und Pflegeheimen um eine Art Vernichtungslager handle. Die ins Alten- oder Pflegeheim abtransportierten Rentner kämen dort nie wieder raus, es sei denn durch den Schornstein. Durch die neuen, verschärften Corona-Gesetze seien die Heime zudem nochmals extra gesichert und ein Besuchsverbot für die Internierten verhängt worden. Die Insassen müssten zwar nicht schuften wie in einem Arbeitslager, dennoch seien die Heime auf den Maximalprofit ausgerichtet. Bei diesen Worten bekam Schnelleis eine Erektion. Ihm gefällt die Vorstellung, wie ein echter Wehrmachtssoldat in einem Vernichtungslager zu arbeiten, und ihm gefällt auch die Vorstellung, zum Maximalprofit des deutschen Kapitals beizutragen. Zwar geht es bei den Impfungen nicht darum, die Alten totzusprizen, dennoch gefällt ihm die Vorstellung, wehrlose Menschen mit der Impfspritze zu quälen, z.B. Merkel.

Ronny Müller von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes findet den Vernichtungslager-Vergleich nicht lustig und hat bereits 25 000 Antifa-Soldaten mobilisiert, um der sogenannten Verteidigungsministerin mal einen Besuch abzustatten. Weltkriegsveteran Heinz Müller von der AfD Nürnberg musste angesichts des völlig unpassenden Vergleichs vor Lachen dreimal laut furzen und wurde dafür von seinen eigenen Kameraden zusammengeschlagen. Er belegt jetzt ein Bett auf der Intensivstation, so dass wegen ihm ein Corona-Patient weniger beatmet werden kann. Klaus Müller vom Deutschen Roten Kreuz bedankt sich bei den tapferen Soldaten der Bundeswehr für ihren unermüdlichen Einsatz in der Altenpflege; dennoch befürchtet auch er, genau wie Schnelleis, die Soldaten könnten bei wichtigen Auslandseinsätzen fehlen.

Derzeit hat die Bundeswehr einen neuen Auslandseinsatz. In Portogeil muss sie aushelfen, da die Krankenhäuser mit der Corona-Situation völlig überfordert sind. Deutlich schneller als die Chinesen, die es geschafft haben, binnen 10 Tagen ein komplettes Corona-Krankenhaus aus dem Boden zu stampfen, hat die Bundeswehr in Portogeil nun in nur drei Tagen ein riesiges Feldlazarett auf die grüne Wiese gesetzt und mit modernsten medizinischen Apparaturen vollgepflastert. Dort konnten bereits 25 000 Corona-Patienten die Beine amputiert werden wie im ersten Weltkrieg, nur schneller, da der Bundeswehr inzwischen elektrische Knochensägen zur Verfügung stehen.